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Während das Massensterben im Mittelmeer keine Randnotiz mehr wert scheint und Europa seine Grenzen immer weiter hochrüstet, spitzt die extreme Rechte einen Diskurs weiter zu, der die Grundlagen für kommende Abschiebeoffensiven bereitet..

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…und denen, die sich nicht mehr bloß dichte Grenzen wünschen, sondern gleich auf den Rauswurf von Staatsbürger*innen mit Migrationsgeschichte hinfiebern.

Das muss sich ändern. Und weil das nicht von allein passiert, rufen wir dazu auf, gegen die Festung Europa und ihre Fans aktiv zu werden. Samstag 24.10.: 16 Uhr am Flughafen München MAC Forum gegen das Abschiebterminal Sonntag 25.10.. Gegen die Identitäre Bewegung und ihre Remigrationspläne.

Während das Massensterben im Mittelmeer keine Randnotiz mehr wert scheint und Europa seine Grenzen immer weiter hochrüstet, spitzt die extreme Rechte einen Diskurs weiter zu, der die Grundlagen für kommende Abschiebeoffensiven bereitet..

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Mit der Politik der herrschenden Parteien, die den extremen Rechten das Wasser abgraben wollen, lässt sich hier kein Stich machen. Was hilft, ist ihnen die Handlungsspielräume zu nehmen. Achtet auf weitere Ankündigungen und haltet selber die Augen und Ohren offen!

Aktuell scheinen kaum noch Positionen wahrnehmbar abseits von jenen, die zwischen einer „guten“ und einer „schlechten“ Migration anhand von ökonomischen Abschätzungen von Nützlichkeit und Verwertbarkeit unterscheiden…

Während das Massensterben im Mittelmeer keine Randnotiz mehr wert scheint und Europa seine Grenzen immer weiter hochrüstet, spitzt die extreme Rechte einen Diskurs weiter zu, der die Grundlagen für kommende Abschiebeoffensiven bereitet..

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Zwar zeigen die Baupläne zum Abschiebeterminal, die Kriminalisierung von Seenotrettung und die instutionalisierte Menschenverachtung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems, dass die angestrebten Änderungen keinen radikalen Bruch darstellen, sondern eine Zuspitzung des Bestehenden…

Gleichzeitig gilt es, die identitären und völkischen Rechten in ihrem Bestreben ernstzunehmen eine „ethnische und kulturelle Homogenität“ herzustellen, denn dass solch ein Ansinnen letztlich über blanke Gewalt verfolgt werden muss, liegt auf der Hand.

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Der Antrag auf Registrierung wurde zwar bereits abgelehnt, doch die Kampagne läuft weiter. Sie setzt im Auftreten weniger auf das klassische poppig inszenierte Rebellengehabe der IB, sondern gibt sich einen eher seriösen Anstrich.

Aktionistisch umfasst sie neben Plakatierungen oder Infoständen das Ausrollen riesiger Banner auf zentralen Plätzen. In ihrer ,,Charta“ fordert sie ,,radikale Änderungen am Asyl- und Migrationssystem“.

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„Save Europe Act“ wurde von verschiedenen Akteur*innen der europäischen extremen Rechten initiiert und durch allerlei rechte Prominenz von Höcke bis Orbán unterstützt.

Über das Sammeln von einer Million Unterschriften soll eine „Europäische Bürgerinitiative“ (EBI) auf den Weg gebracht werden: ein Verfahren, das die Europäische Kommission zu einer öffentlichen Anhörung im EU-Parlament bringt.

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Sie schaffen obendrein auch noch eine Infrastruktur, die einer AfD in Regierungsverantwortung Möglichkeiten an die Hand gibt, ihre Remigrationsphantasien in die Tat umzusetzen. Am Samstag, den 24.10., um 16 Uhr setzen wir uns am Flughafen gemeinsam dafür ein, dass dieses Terminal nie gebaut wird.

Am Sonntag, den 25.10., hat sich die extrem rechte Identitäre Bewegung mit ihrer rassistischen Kampagne „Save Europe Act“ in München angekündigt.

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Und was nicht aus dem Blick geraten darf: Hinter diesen Zahlen stehen konkrete menschliche Existenzen, die bedroht werden. Denn jede Abschiebung bedeutet Gewalt.

Nun ist es nicht nur so, dass die Bemühungen aus Landes- und Bundesregierung, sich über die Leib- und Magenthemen der AfD zu profilieren, eher die extremen Rechten voranbringt.

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Deswegen schließen wir uns der Demonstration von Abschiebeterminal MUC verhindern gegen das geplante Terminal am Münchner Flughafen an. Hier soll nach Plänen des CSU-Innenministers Dobrindt eine zentrale Abschiebe-Drehscheibe entstehen.

Mit bis zu 200 möglichen Abschiebungen pro Tag wird hier ganz offensichtlich eine Politik vorbereitet, die weit über die bestehende, ohnehin brutale Praxis hinaus geht.

Während das Massensterben im Mittelmeer keine Randnotiz mehr wert scheint und Europa seine Grenzen immer weiter hochrüstet, spitzt die extreme Rechte einen Diskurs weiter zu, der die Grundlagen für kommende Abschiebeoffensiven bereitet..

Wenn wir dem etwas entgegensetzen wollen, müssen wir sowohl die bürgerlichen Akteur*innen der Regierung ins Visier nehmen, die an der materiellen Infrastruktur des Migrationsregimes bauen, als auch die extreme Rechte, die mit ihren Remigrationsplänen den Nährboden für weitere Gewalt bereitet

Heute wird im Flughafen München gegen den Bau des Abschiebeterminals demonstriert. Der Bau des Abschiebeterminals ist hochumstritten und der Widerstand wächst. Jetzt geht es darum, den Druck weiter zu erhöhen! Samstag, 24.10.2026, 16:00 Uhr Demonstration am Flughafen München (MAC-Forum)

Anlässlich des 10. Jahrestages des rechten Anschlags am OEZ vom 22. Juli 2016 beschäftigte sich die Veranstaltungsreihe „Antifa heißt Erinnern“ mit Gedenk- und Erinnerungspolitik, rechtem Terror und seinen Ermöglichungsbedingungen.

Im Rahmen der Reihe gab es u.a drei Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen in München, eine Vortragstour in verschiedenen Städten und eine Broschüre. Die Broschüre ist nun auch online verfügbar: antifa-nt.de

Heute jährt sich der rechte Anschlag am OEZ zum zehnten Mal, bei dem Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda aus rassistischen Motiven ermordet wurden.

Antifa-Café am 9. Juli: Sozialpsychologie des Rechtsextremismus (Alexander Neupert) Offen ab 20 Uhr, der Vortrag startet um 20:30 Uhr Do. 9.7. Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)

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Hundert Jahre später ist es, angesichts des Aufstieges der in Teilen rechtsextremen AfD, leider immer noch nötig, nach den auch psychologischen Triebkräften des Nationalismus zu fragen.

Welche Rolle spielen dabei heute Konzepte wie der autoritäre Charakter, pathische Projektion, neurotische Angst und falsche Identifikation? Darüber wird an diesem Abend vorgetragen und diskutiert werden, es sind keine Vorkenntnisse nötig.

Antifa-Café am 9. Juli: Sozialpsychologie des Rechtsextremismus (Alexander Neupert) Offen ab 20 Uhr, der Vortrag startet um 20:30 Uhr Do. 9.7. Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)

1926 schrieb die Psychoanalytikerin Barbara Lantos: „Die Tatsache, daß große Gesellschaftsklassen gegen ihre eigenen Interessen handeln, bedarf noch näherer Aufklärung“.

Ab dem 12.6.2026 wird das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) anwendbar. In Deutschland bedeutet das die massivsten Asylrechtsverschärfungen seit 1993. Darum rufen Karawane München, Abschiebeterminal MUC verhindern, BFR, Seebrücke und weitere zu einer Nachtdemo auf: 20 Uhr Odeonsplatz

In der nächsten Veranstaltung der Reihe „Antifa heißt Erinnern“ am 22.6. spricht Caro Keller über eine selbstkritische antifaschistische Auseinandersetzung mit rechtem Terror.

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Gleichzeitig sind wir auch mit einer gesellschaftlichen Situation eines Rechtsrucks konfrontiert, in der unsere Praxis unter Druck gerät und zugleich immer wichtiger wird.

Wir blicken mit Caro Keller von NSU-Watch reflektierend zurück auf antifaschistische Praxen bezüglich des NSU und rechten Terrors der letzten 15 Jahre und wollen auch gemeinsam in die Zukunft blicken. Offen ab 20:00, Vortrag um 20:30 Mo. 22.6.26 Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)

In der nächsten Veranstaltung der Reihe „Antifa heißt Erinnern“ am 22.6. spricht Caro Keller über eine selbstkritische antifaschistische Auseinandersetzung mit rechtem Terror.

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Die Praxis verändert sich immer weiter, sei es im Erkämpfen von Erinnerung gemeinsam mit Betroffenen, im Verhältnis zu staatlichen Handeln und Institutionen oder dem Umgang mit den eigenen verinnerlichten Diskriminierungsformen.

In der nächsten Veranstaltung der Reihe „Antifa heißt Erinnern“ am 22.6. spricht Caro Keller über eine selbstkritische antifaschistische Auseinandersetzung mit rechtem Terror.

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In der nächsten Veranstaltung der Reihe „Antifa heißt Erinnern“ am 22.6. spricht Caro Keller über eine selbstkritische antifaschistische Auseinandersetzung mit rechtem Terror.

Denn auch wir hatten den rassistischen Erzählungen von Polizei und Medien zu der Mordserie mehr Glauben geschenkt als den Worten der Angehörigen oder Teilen unserer eigenen Analysen…

Die Tickets für das bayerische Antifa Camp sind jetzt erhältlich. Ihr bekommt die Tickets in eurer lokalen Verkaufsstelle - in München zb im Kafe Marat - oder per Mail unter antifacamp@systemli.org

Bei den Preisen sind die Teilnahme und das Essen für alle drei Tage miteinbegriffen. Getränke gibt’s vor Ort gegen Spende. Normal: 50 Euro Ermäßigt: 25 Euro Soli: 70 Euro Zahlt den Preis, den ihr euch leisten könnt. mehr Infos gibts hier: antifacamp-bayern.net

Das Antifa-Café am 4.6. gibt Einblicke in die Kontinuitäten des deutschen Antikommunismus und beleuchtet, wie dieser ideologische Konsens bis heute die politische Kultur der Bundesrepublik prägt und dabei emanzipatorische Bewegungen schwächt und die politische Vorstellungskraft einengt.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Antifa heißt Erinnern“ ist eine Broschüre entstanden. Darin haben wir einige Beiträge zu rechtem Terror in München gesammelt.

Auch wenn in den Texten Anschläge und Morde in München zum Anlass für die Auseinandersetzung mit den Kontinuitäten rechten Terrors genommen werden, dürften die Fragestellungen auch darüber hinaus interessant sein.