Sebastian Bohrn Mena

Sebastian Bohrn Mena

@bohrn-mena.at

Austro-Chilene | Antifaschist | Publizist | Gründer @comun.at

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Sebastian Bohrn Mena reposted

Heute wird am Bundesgerichtshof weiter verhandelt, ob #Meta zukünftig selbst Fake News, Hass und Hetze auf Facebook und Instagram entfernen muss. Der Konzern besteht nämlich auf das „notice and take down“ Prinzip, eine Moderation der Inhaltw wäre zu aufwändig. www.tagesschau.de/inland/innen...

tagesschau.deMuss Facebook rechtswidrige Memes aufspüren?Über Social-Media-Accounts wurden Posts verbreitet, die der Grünen-Politikerin Künast falsche Zitate untergeschoben haben. Daraufhin verklagte Künast den Facebook-Betreiber Meta. Heute verhandelt der ...

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Ich finde es verstörend für wie wenig Aufsehen der rassistische Terroranschlag in Frankreich auslöst. Man stelle sich vor, ein arabisch stämmiger Mann hätte jemanden ermordet und 8mal auf ein kleines Mädchen geschossen - und nicht ein weißer Rechtsextremist. Internet & Boulevard würden brennen. 🔥

VERURTEILT! Ein Tiroler Ausländerfeind bezeichnete mich auf Facebook als Ungeziefer und wollte mich mit Chemikalien töten. 14 Monate später wurde er jetzt strafrechtlich verurteilt. Ein Paradebeispiel dafür, womit wir es tagtäglich zu tun haben: steady.page/de/bohrnundm...

steady.pageTiroler Ausländerfeind wegen Mordfantasie strafrechtlich verurteiltLandesgericht für Strafsachen Wien verurteilt 65-jährigen zu 60 Tagsätzen & Entschädigung nach Hasskommentar gegen uns.

Der Wahlerfolg von Lula in Brasilien ist für mich als Exil-Chilenen extrem beruhigend. Mit Bolsonaro wäre ein Rechtsextremer an die Macht gekommen, der bis nach Österreich & Deutschland perfekt nach Rechts vernetzt ist. Was man über ihn und seine Freunde wissen sollte: steady.page/de/bohrnundm...

steady.pageDo Brasil à Europa: Flávio Bolsonaro und sein rechtsextremes NetzwerkFlávio Bolsonaro knüpft an das internationale Netzwerk seines Vaters an. Seine Kontakte reichen von Donald Trump bis zu rechten und rechtsextremen Bewegungen in Europa.

Das hier sind nur 5 von hunderten (!) gleichlautenden Kommentaren, die in den letzten Stunden bei mir eingegangen sind. Rechte bedauern, dass nicht ich von dem Rassisten bei Paris erschossen wurde. Sie träumen davon, dass mich jemand körperlich angreift. Sie rufen zur Gewalt gegen meine Familie auf.

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Seit rund einem Jahr wehren wir uns jetzt schon mit allen Mitteln gegen den rechten Hass, die uns noch zur Verfügung stehen. Und ich hoffe, dass sich viele unserem Weg anschließen. Hier dokumentieren wir, was wir dabei gewonnen und was verloren haben: steady.page/de/bohrnundm...

steady.pageEin Jahr „rechtliche Notwehr“: Was wir gewonnen und was wir verloren…Im Herbst 2025 haben wir den Kampf gegen rechten Hass und digitale Gewalt aufgenommen, ein Jahr später ziehen wir nun Bilanz. Rund 1.500 Personen wurden seither…

Das hier sind nur 5 von hunderten (!) gleichlautenden Kommentaren, die in den letzten Stunden bei mir eingegangen sind. Rechte bedauern, dass nicht ich von dem Rassisten bei Paris erschossen wurde. Sie träumen davon, dass mich jemand körperlich angreift. Sie rufen zur Gewalt gegen meine Familie auf.

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Erinnern wir uns: Die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte haben nicht mit Massendeportationen und Gaskammern begonnen. Es hat mit Entmenschlichung und Ausgrenzung begonnen, mit Feindbildern und Hetze. Zuerst werden die Grenzen des Sagbaren verschoben, dann werden aus Worten irgendwann auch Taten.

Wir müssen uns dem in den Weg stellen. Jetzt. Und nein, ein Rückzug aus der Öffentlichkeit ist keine adäquate Antwort auf diesen Hass. Genau das wollen sie doch. Alle, die nicht ihr Weltbild teilen, sollen verstummen, sollen unsichtbar werden. Aber so geht das nicht in einer Demokratie.

Das hier sind nur 5 von hunderten (!) gleichlautenden Kommentaren, die in den letzten Stunden bei mir eingegangen sind. Rechte bedauern, dass nicht ich von dem Rassisten bei Paris erschossen wurde. Sie träumen davon, dass mich jemand körperlich angreift. Sie rufen zur Gewalt gegen meine Familie auf.

Die Verrohung hat ein Ausmaß erreicht, das uns allen Sorgen bereiten sollte. Das ist nicht normal. Das hat nichts mit „Unmut“ oder „Kritik“ zu tun, es sind keine „harmlosen Pöbeleien“. Das ist sprachliche Gewalt, die Auswirkungen hat. Es ist inakzeptabel, wenn man sowas über sich im Netz lesen muss.

Das ist wichtig: Wir geraten jetzt immer stärker in den Fokus der AfD. Und wir wehren uns auch in Deutschland. Mehr dazu in Kürze.

Veronika Bohrn Mena@vbohrnmena.bsky.social

Ja, ich klage auch neben FPÖ Politikern auch welche von der AfD, dazu stehe ich 🤷🏻‍♀️

Nein, natürlich leider nicht. Es geht mal wieder um Arme. Es wird weiter auf sie runter getreten. Es wird dabei von "Hängematte" gesprochen. Sie werden als faul diffamiert. Sie werden weiter zum Feindbild stilisiert.

Ein Rassist schießt ACHT MAL (!) auf ein 12-jähriges Mädchen mit Kopftuch. Er erschießt einen Schwarzen. Zuhause fand man "Mein Kampf" bei ihm. Wo bleiben Stellungnahmen der deutschen und österreichischen Politik dazu? Ist es schon jedem egal, dass wir POC auf der Straße abgeknallt werden?

In Deutschland will die Junge Union (!) das Militär gegen Demonstrierende einsetzen, im Netz gehen manche noch einen Schritt weiter. Und einige fordern immer noch, dass das „Volk im Netz pöbeln“ dürfen soll.

Sebastian Bohrn Mena reposted

Replying to @bohrn-mena.at

Übrigens: Das sind die Reaktionen, wenn ich darüber berichte. Rassisten wünschen sich, dass es mich erwischt hätte. Sie rufen zur Gewalt gegen mich auf. Sie nennen mich Linksfaschisten. Die Dämme brechen und ich glaube nicht, dass die meisten schon verstanden haben, was da gerade passiert.

Jedes Mal, wenn einer von uns angegriffen, verletzt oder gar getötet wird, macht das was mit uns. Es macht Angst. Und Wut. Als POC sind wir primäre Zielscheiben von Rechtsextremismus - im Netz und auf der Straße. Wir wurden hier geboren, als Staatsbürger, und bleiben trotzdem ewig das Feindbild.

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Heute trifft es uns. Morgen trifft es alle, die nicht ins Weltbild der Rechtsextremen passen oder sich ihnen in den Weg stellen. Und dann ist niemand mehr da, der sie noch stoppen kann. Wir wissen das, weil es schon einmal passiert ist. Meine Bitte: Lebt Solidarität, solange Ihr noch könnt.

Übrigens: Das sind die Reaktionen, wenn ich darüber berichte. Rassisten wünschen sich, dass es mich erwischt hätte. Sie rufen zur Gewalt gegen mich auf. Sie nennen mich Linksfaschisten. Die Dämme brechen und ich glaube nicht, dass die meisten schon verstanden haben, was da gerade passiert.

Jedes Mal, wenn einer von uns angegriffen, verletzt oder gar getötet wird, macht das was mit uns. Es macht Angst. Und Wut. Als POC sind wir primäre Zielscheiben von Rechtsextremismus - im Netz und auf der Straße. Wir wurden hier geboren, als Staatsbürger, und bleiben trotzdem ewig das Feindbild.

Ein Rassist hat vorgestern den Franzosen Pengo Bossio Wangi ermordet. Der 26-Jährige wurde in Frankreich geboren und war französischer Staatsbürger, seine Eltern stammen aus dem Kongo. Er wurde von dem Rassisten gezielt aufgrund seiner Hautfarbe getötet, nichts anderes war das Motiv.

Alle Menschen mit sichtbarer (familiärer) Migrationsgeschichte sind für Rechtsextreme wandelnde Zielscheiben. Wir werden pauschal diffamiert, diskreditiert und kriminalisiert. Es beginnt bei widerlichen „Scherzen“, geht über Hass im Netz und endet mit körperlichen Übergriffen auf der Straße.

Ein Rassist tötete gestern bei Paris gezielt einen Schwarzen und verletzte ein Mädchen mit Kopftuch schwer. Die Ärzte kämpfen noch um ihr Leben. Im Boulevard findet sich kein Wort dazu. Stattdessen Hysterie wegen Schaufenstern & Mistkübeln. Diesen Medien gehört jeder Euro an Förderung gestrichen.

Der Rassist gab an, er wollte "die Ladenbesitzer rächen", die bei den Protesten zu Schaden gekommen sind. Deswegen schoss er mit einer automatischen Waffe gezielt auf Schwarze und Araber. Wo bleiben die Pressekonferenzen? Wo die Mitleidsbekundungen? Wo der öffentliche Aufschrei?

Ines hat recht: Was Rechtskonservative da gerade bezüglich Berlin aufführen, ist einfach nur noch ekelerregend. Es waren neben Jüdinnen und Juden auch Sozialisten und Kommunisten, die von Beginn weg systematisch inhaftiert und dann in den Konzentrationslagern der Nazis vergast wurden.

Gestern fand ein rassistischer Terroranschlag bei Paris statt. Ein 12 Jahre altes Mädchen kämpft nach wie vor um ihr Leben, ein junger Mann wurde getötet. Der Täter feuerte wahllos in die Menge, um möglichst viele Menschen mit sichtbarer (familiärer) Migrationsgeschichte zu töten.

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Ich habe den Rassismus satt und bekämpfe ihn auf allen Fronten. Denn aus Worten werden Taten und wenn wir die Entgrenzung und Entmenschlichung nicht stoppen, dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn radikalisierte Personen dann in körperliche Angriffe übergehen.

Gestern fand ein rassistischer Terroranschlag bei Paris statt. Ein 12 Jahre altes Mädchen kämpft nach wie vor um ihr Leben, ein junger Mann wurde getötet. Der Täter feuerte wahllos in die Menge, um möglichst viele Menschen mit sichtbarer (familiärer) Migrationsgeschichte zu töten.

In seiner Wohnung fanden die Ermittler eine Sprengstofffalle. Dieser Anschlag muss einen „Wendepunkt“ markieren, wie der französische Präsident nun meint. Einen Wendepunkt im Umgang mit Rassismus, der schon viel zu lange toleriert wird und der nicht nur verletzt und krank macht, sondern auch tötet.

Tote Babys im Mittelmeer müsse man zum Schutz der EU-Außengrenzen nunmal in Kauf nehmen, sagt uns die Politik achselzuckend. Bei eingeschlagenen Scheiben von Luxusgeschäften hingegen hört sich für sie der Spaß auf.

Es ist so wichtig und richtig, was Natascha hier schreibt. Lest es bitte. Das betrifft vor allem Frauen, POC und Linke.

Natascha Strobl@nataschastrobl.bsky.social

Ich finde es absurd, dass ich in Österreich zukünftig Nazis kontaktieren muss, die eine Hetzjagd gegen mich intiieren, damit diese gütigerweise ihre Social Media-Seiten moderieren und strafrechtlich relevante Kommentare löschen. In Zukunft müssen die Opfer die Seite der Täter moderieren.

Danke, Smilla! Was diese junge Athletin hier machte, das würde ich mir von allen weißen Menschen wünschen: Öffentlich Solidarität mit uns POC zeigen und ihre teils enormen Reichweite & Macht nutzen, um mehr Respekt einzufordern.

Wie verroht muss man eigentlich sein, die Sozialhilfe, den letzten Schutz, als "Hängematte" zu bezeichnen? Wer solche Wörter nutzt, demonstriert seinen Hass auf Arme. Es ist eine Schande, dass hochrangige Regierungsmitglieder so reden.

Schon seit Kindheitstagen werde ich als "dreckiger Kameltreiber" oder Schlimmeres bezeichnet. Nur weil man mir ansieht, dass meine Mutter einst als Flüchtling nach Europa kam. Seit einem Jahr wehre ich mich jetzt dagegen rechtlich. Weil sie sonst nicht aufhören, ganz im Gegenteil.

"Nimm dir das nicht zu Herzen" kenne ich, seit ich ein kleiner Bub war. Aber man macht es trotzdem, unweigerlich. Wichtig ist, dass man was dagegen machen kann. Und das können wir - noch. Solange wir den Rechtsstaat haben, müssen wir ihn nutzen. Das ist ein Teil der wehrhaften Demokratie.

Wir dokumentieren unseren Kampf gegen rechten Hass, weil wir zeigen möchten, dass man sich auch mit millionenschweren Parteien wie der FPÖ anlegen und gewinnen kann. Ja das ist hart, ja es dauert und kostet. Aber es ist möglich: steady.page/de/bohrnundm...

steady.pageBohrn Menas vs. FPÖ Wien: Partei muss 30.000 Euro an Strafen & Kosten…Einen richtungsweisenden Erfolg konnten wir kürzlich vor Gericht erzielen - die FPÖ Wien muss wegen Hasskommentaren auf der Seite von Leo Lugner zigtausende Euro zahlen.

Eine wunderbare Karte. Und jetzt stellt Euch vor, sie würde auch jene abbilden, die nicht wählen dürfen. Die AfD ist aufgeblasen wie ein Heißluftballon, aber sie ist weit davon entfernt, die Mehrheit zu repräsentieren.

Sebastian Bohrn Mena reposted

Am 10.11. um 20:00 Uhr holen wir die grandiose @veronikakracher.bsky.social ins Wiener Volkstheater, um über genau dieses Geschäft mit dem Hass auf Frauen zu sprechen! Noch gibt es Tickets, kommt vorbei ♥️ www.volkstheater.at/event/363767...

volkstheater.atBITCH HUNT - Volkstheater Wien
taz@taz.de

Veronika Kracher arbeitet zu antifeministischen Onlinenetzwerken. Im Interview mit der taz gibt sie Einblicke in die sogenannte Manosphere. 👉️ taz.de/!6221525/

Die Schmutzkampagne gegen „Die Linke“ ist in sich zusammengebrochen. CDU-Ministerin Reiche hatte der Landesgruppe Berlin unterstellt, diese würde „Antisemitismus offen leben“. Das ist Quatsch, die Linke ist schließlich nicht die AfD, wo sich massenhaft Neonazis, Rassisten und Antisemiten tummeln.

Ein Etappensieg, aber einer mit Symbolkraft. Denn seit Wochen trommeln schon die Konzern-Lobbyisten gegen eine rot-rot-grüne Regierung in Berlin. Und worum geht’s da in Wahrheit? Nur ums Geld. Nur um die Konzerne, die gut dafür zahlen.

Die Scham muss die Seite wechseln: Zigtausende junge POC müssen sich jeden Tag für ihren Ärger rechtfertigen, den der Rassismus von weißen alten Männern in ihnen auslöst. Aber so gut wie nie müssen sich die alten weißen Männer für ihren Rassismus rechtfertigen. Ändern wir das!

Ein alter weißer Mann beleidigt auf der Straße einen jungen Typen mit (familiärer) Migrationsgeschichte. Statt dem Jungen zu erklären, dass er sich nicht drüber aufregen soll, sollte man in so einer Situation dem alten Rassisten mal die Grenzen aufzeigen. Wenn Ihr helfen wollt: Macht das.

Rechts/Links schnell erklärt: Rechts schreit Alarm, wenn ein Mistkübel in Brand gesteckt wird, Links wenn das mit einer Asylunterkunft passiert.