Chris Köver

Chris Köver

@ckoever.bsky.social

Redakteurin netzpolitik.org • Verlegerin Missy Magazine • Sys-Admin meiner Kinder • chris@netzpolitik.org

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Für eine Recherche suche ich nach Menschen, die heimlich mit Smart Glasses gefilmt wurden. Falls euch das passiert ist oder ihr Menschen kennt, die damit Erfahrungen gemacht haben, meldet euch gerne per DM oder Mail bei mir. 🕶️

Stattdessen haben wir derzeit eine Bundesregierung, die ihre Polizeibehörden gerne selbst mit PimEyes und ähnlichen Gesichtersuchmaschinen fahnden lassen will – und dafür in Frage stellt, ob das Verbot überhaupt für solche Suchmaschinen gelten sollte.

EU-Abgeordnete wie @woelken.eu , die sich damals im Parlament besonders für das Verbot eingesetzt haben, finden das verständlicherweise schwer nachvollziehbar und fordern, dass die Bundesnetzagentur das Verbot jetzt auch durchsetzt.

Qua Rolle wäre das die Aufgabe der Bundesnetzagentur, in Deutschland offiziell für die KI-Aufsicht zuständig. Die sagt dazu aber nur: Bitte verstehen Sie, dass wir nichts sagen.

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Ziemlicher Gamechanger: Es soll ein Recht auf Löschung einzelner rechtswidriger Inhalte geben. Genau das hatten viele Verbände gefordert. Betroffene wollen schließlich oft, dass bestimmte Posts einfach verschwinden - und müssen sich dabei nicht mehr auf den guten Willen der Plattformen verlassen.

Weiterhin soll für die Auskunftsansprüche aber auch gelten, dass Telekom und Co. IP-Adressen speichern und in bestimmen Fällen auf Anfrage herausgeben sollen. Die GFF betont: Gewaltschutz geht auch ohne Vorratsdatenspeicherung.

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"Wir erleben gerade eine Art Hufeisenwurf auf Steroiden. Das kollektive Herbeifantasieren eines Szenarios, in dem die Linkspartei so gefährlich sein soll wie eine rechtsradikale Partei, die Menschen deportieren will." Der Wochenrückblick von @ckoever.bsky.social und @markus.reuter.netzpolitik.org:

netzpolitik.orgDie Woche, in der mit Hufeisen geworfen wirdDie 39. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 11 neue Texte mit insgesamt 74.705 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.

"Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Bundesjustizministerin Stefanie Hubig haben daher einen Plan geschmiedet. Der dreht sich aber nicht um Schutz für queere Menschen, sondern – wenig überraschend – um islamistischen Terrorismus." @annskaja.bsky.social netzpolitik.org/2026/10-punk...

netzpolitik.orgDie volle Härte des StrafstaatsNach dem Anschlag auf den CSD legt die Bundesregierung altbekannte Maßnahmen auf den Tisch. Das Versagen von Behörden kaschiert sie, zum Schutz queerer Menschen fällt ihr nichts ein. Stattdessen geht ...

Habt ihr mitbekommen, dass England und Wales KI-Brillen in Gerichten offiziell verboten haben? Man muss sie jetzt am Eingang abgeben. In Deutschland hält man die bestehenden Regeln (Aufnahmeverbot im Verhandlungssaal und Hausrecht) hingegen für ausreichend. netzpolitik.org/2026/ueberwa...

netzpolitik.orgWarum deutsche Gerichte Smart Glasses nicht verbietenHeimlich filmen, mithören, sich zuflüstern lassen: Mit KI-Brillen bleibt das unauffällig. Andere Länder reagieren mit Verboten in Gerichtsgebäuden, Besucher*innen müssen die Brillen am Eingang abgeben...

Interessant finde ich: Wieder geht es um die Frage, ob man die Brillen gut genug erkennen kann. In England und NY kommt man offenbar zum Ergebnis: nein. Denn die Brillenverbote werden dort gerade wegen bestehender Aufnahmeverbote im Gerichtssaal verhängt. Diese sollen damit durchgesetzt werden.

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Als ich in den 90ern erstmals gegen Nazis auf die Straße ging, war für mich unvorstellbar, dass Nazis irgendwann wieder nach der Regierung greifen könnten. Jetzt sind wir doch an diesem Punkt. Wir müssen und können jetzt alle zusammen die freie und offene Gesellschaft verteidigen.

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20.000 Mail-Accounts. 20.000 Blogs. 5.000 Mailinglisten. 1.500 Websites. In Europa. Ehrenamtlich betrieben, völlig legal, und erklärt antifaschistisch, feministisch, queer. Zerstört und abgeschaltet durch die Trump-Regierung, extralegal. Es ist erstaunlich still. #Autistici

Frage an die Elternbubble: Wie viele Stunden die Woche verbringt ihr damit, die Privatsphäre-Einstellungen auf den Geräten eurer Kinder anzupassen oder irgendwelche Berechtigungen in Kinder-Apps aufzuheben? Gefühlt ist das ein Halbzeitjob.

Derzeit läuft am Berliner Landgericht das Verfahren gegen Frank S., einen Elektriker aus Lichtenberg, dem vorgeworfen wird, 22 Frauen betäubt und vergewaltigt zu haben. Es gilt als "Berliner Pelicot-Fall". Doch im Saal sind kaum Zuschauer*innen. Wie kann das sein? taz.de/Sexualisiert...

taz.deSexualisierte Gewalt: Berlins Pelicot-FallEin 68-Jähriger soll Frauen betäubt, vergewaltigt und dabei gefilmt haben. Vor Gericht räumt er die Taten ein, doch noch sind gar nicht alle angeklagt.

Habe vollstes Verständnis für alle Eltern, die keine Lust mehr auf einen Halbtagsjob im Bereich "Einstellungen der Kindersicherung verstehen" haben. Verbringe Stunden damit, In-App-Käufe zu beschränken und Daten zusammenzuhalten. Aber das hier ist nicht die Lösung. netzpolitik.org/2026/mehr-al...

netzpolitik.orgFamilienministerin will Alterskontrollen ausweitenDas Familienministerium arbeitet nach eigenen Angaben an einer nationalen Regelung für Altersgrenzen im Netz. Über ein Social-Media-Verbot könnte sie weit hinausgehen. Damit missachtet Familienministe...

If anything, werden wir in Zukunft mit dieser "Lösung" noch mehr Zeit in den Einstellungen und in Verhandlung mit unseren Kindern verbringen. Und mit Altersnachweisen im Netz, nicht nur für unsere Kinder, sondern auch für uns selbst.

Dieser letzte Punkt ist der, den, so vermute ich, viele immer noch nicht verstanden habe. Das wird alle betreffen, auch Erwachsene, auch Menschen ohne Kinder. Denn wenn das gesamte Internet hinter einer Altersschranke hängt, muss jeder erst den Altersnachweis zücken.

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Overshoot-Szenario. Die UN beschreiben jetzt erstmals in einem Bericht offiziell das Szenario, wie die Weltgemeinschaft wieder unter 1,5 Grad kommen kann. Der Weg dahin wird härter, weil Emissionsminderung alleine nicht mehr reicht. Hä, was?

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Ich wurde gefragt, ob ich das Video, in dem ich zeige, wie sich mit den Meta Ray-Ban AI Glasses Fotos aufnehmen lassen, auch hier hochladen kann. Daher, was sagt Ihr? Ist bei bestimmungsgemäßer Nutzung hinreichend transparent, dass gerade ein Foto aufgenommen wird? Die BNetzA meint: ja.

Kann man KI-Brillen wie die von Meta in Deutschland verbieten? Spoiler: Ja, könnte man. Aber die Bundesnetzagentur, die das könnte, sieht dafür keinen Anlass. 💡 In der Hauptrolle bei dieser Posse: Ein Lämpchen. Mehr zu den Hintergründen: netzpolitik.org/2026/heimlic...

netzpolitik.orgKann man Überwachungsbrillen verbieten?In Deutschland mehren sich die Stimmen, die wegen der heimlichen Überwachung ein Verbot der KI-Brillen fordern. Doch vorerst wird der Vormarsch von Metas Brille wohl nicht von Behörden gestoppt.

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Was würde es für Schulen bedeuten, wenn in Sachsen-Anhalt die AfD an die Regierung käme? Meine Kollegin Jeannette Otto ist dem an einer Schule nachgegangen und die Antwort ist sehr beunruhigend. Respekt vor den Lehrkäften und der Leiterin, die für Demokratie einstehen. www.zeit.de/2026/34/afd-...

zeit.deAfD in Sachsen-Anhalt: Wer in der 9b übrig bliebe? Die LeistungsstarkenDie AfD in Sachsen-Anhalt hat radikale Ideen für Schulen. Betroffen wären Kinder mit ADHS, Autismus oder Fluchtgeschichte. Wie sich eine Schule in Salzwedel vorbereitet.

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Wir haben die Bundesregierung gefragt, wie sie die EU-Vorgaben zur digitalen Gewalt umsetzen will, und die Antwort war .. bemüht. Dabei wirkte die Justizministerin im Frühjahr so engagiert, als es um die #Deepfakes ging. @ckoever.bsky.social hat für @netzpolitik.org aufgeschrieben, was fehlt.

netzpolitik.orgWie weit ist Deutschland beim digitalen Gewaltschutz?Noch zehn Monate Zeit bleiben der Bundesregierung, um Frauen besser vor Gewalt zu schützen. EU-Vorgaben verlangen Mindeststandards, auch im Digitalen. Inzwischen sind neue Tatbestände auf dem Weg, doc...

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🤮 🤮 🤮 unter dem Post? Für queere Menschen sind solche Beleidigungen im Netz oft Alltag, der keine Anzeige rechtfertigt. Die neue Beratungsstelle QueerSafe in Berlin berät in solchen Fällen digitaler Gewalt. netzpolitik.org/2026/queerfe...

netzpolitik.org„Gewalt beginnt nicht erst auf der Straße“Beleidigungen, Zwangsoutings oder Bedrohung: Queere Menschen, die von Gewalt im Netz betroffen sind, haben seit Juli in Berlin eine eigene Anlaufstelle – die zugleich helfen soll, Zahlen zu sammeln.

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netzpolitik.org@netzpolitik.org

Im #Podcast "Off The Record" geht es zur Abwechslung mal wieder um Menschen! Daniel hat jüngst die IT-Abteilung übernommen. Denis hat 3 Monate in der Redaktion mitgearbeitet. Wie das war, was dabei alles kaputt gegangen und neu entstanden ist - in dieser Folge: netzpolitik.org/podcast/und-...

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Das Leben mit Bezahlkarte ist teuer und fremdbestimmt, berichtet Alexandra Keiner. Die Soziologin am Weizenbaum-Institut erforscht, wie Migrant*innen durch Finanzinfrastruktur kontrolliert werden. Sie sagt, die Bezahlkarte könne bald auch anderen Gruppen drohen. netzpolitik.org/2026/bezahlk...

netzpolitik.org„Das Gegenteil von Inklusion“Kein Online-Shopping, kein Flohmarkt-Besuch: Das Leben mit Bezahlkarte ist teuer und fremdbestimmt, berichtet Alexandra Keiner. Die Soziologin am Weizenbaum-Institut erforscht, wie Migrant*innen durch...

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#Smartglasses könnten das Ende der Anonymität im öffentlichen Raum einläuten. Und schon jetzt stellen sie eine Gefahr insbesondere für Frauen dar. Unsere Kollegin @ckoever.bsky.social hat dem Deutschlandfunk dazu ein Interview gegeben. www.deutschlandfunk.de/chris-koever...

deutschlandfunk.deChris Köver (netzpolitik.org) über Smart Glasses, die heimlich mitfilmenSmart Glasses: Sie sehen aus wie Brillen, filmen aber heimlich. Interview mit der Digitalexpertin Chris Köver, netzpolitik.org

Urteil vom Hanseatischen OLG zur Berichterstattung im Fall Ulmen fordert weitere Details zu Tage. Das Gericht sieht als "unstreitig" an, dass Ulmen Deepfake-Bilder von Fernandes erstellte und verschickte. Der Spiegel darf nur nicht Eindruck erwecken, er habe auch Fake-VIDEOS erstellt.

Vor einiger Zeit bin ich in 1 Bericht der Zentralen Ausländerbehörde Essen über einen Satz gestolpert. "Zufallsfunde" bei der Durchsuchung der Datenträger von Abzuschiebenden würden auch an Ermittlungsbehörden gemeldet. Wait what?

netzpolitik.orgDurchsucht und angezeigtEigentlich sollen Handy-Durchsuchungen bei Menschen, die abgeschoben werden sollen, nur die Herkunft klären. Doch eine Recherche zeigt: Zufallsfunde landen bei der Polizei. Juristen sehen darin einen ...

Eigentlich sollen die Handy-Durchsuchungen nur die Herkunft klären. Habe dann nachgefragt, wie häufig das geschieht und auf welcher Rechtsgrundlage, auch in anderen Ländern - mit überraschendem Ergebnis. netzpolitik.org/2026/abschie...

netzpolitik.orgDurchsucht und angezeigtEigentlich sollen Handy-Durchsuchungen bei Menschen, die abgeschoben werden sollen, nur die Herkunft klären. Doch eine Recherche zeigt: Zufallsfunde landen bei der Polizei. Juristen sehen darin einen ...

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SCOOP: So remember Dialog, Peter Thiel's private society that doesn't have a public website and no public list of members? I (along with a number of other journalists) have just been tipped off that embedded in the code of their closed off website there IS what seems to be a list of some members.

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ARD-Studioleiter Markus Preiß sagt, er wolle sich beim Sommerinterview mit Weidel dieses Jahr auf Inhalte konzentrieren, „auf einen größtmöglichen Erkenntnisgewinn“. Ah, ja. Mangel an Erkenntnissen zur AfD ist wirklich ein drängendes Problem. www.fr.de/politik/ard-...

fr.deARD zieht mit der AfD um: „Hätten 1930 auch den Shootingstar des Faschismus im Sommerinterview gehabt“Das ARD-Sommerinterview findet künftig drinnen statt. 2025 hatte es Störaktionen gegeben, als Weidel zu Gast war. Was sagt Aktionskünstler Ruch?

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👀 Wie unterscheidet die #KI eine einvernehmliche Umarmung zwischen zwei Menschen von einer Bedrohungssituation? Und wie akkurat funktioniert ein System, das mangels vorhandener Trainingsdatensätze auf nachgestellte Szenen zurückgreifen muss? Credits: Pia Wagner für #netzpolitik.org (Mai 2026)