Deutscher Journalisten-Verband (DJV)

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Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) ist eine der größten Journalismus-Organisationen in Deutschland und Europa. djv.de/netiquette/

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Die geplanten Kürzungen gefährden die Unterstützung für unabhängigen Journalismus, Medienvielfalt und die Sicherheit von Journalist:innen. Wir fordern, die Kürzungspläne in den Verhandlungen zum EU-Haushalt zu stoppen.

Die Grenzen verschwimmen: Zwischen authentischen Aufnahmen, stark bearbeiteten Bildern, Stock- und KI-generierten Fotos. Die Debatte um die Kennzeichnung von KI-Inhalten bei Text und Bild wird heiß geführt.

Große Solidarität beim Deutschlandfunk: Mehr als 550 Mitarbeitende haben einen offenen Brief unterzeichnet. Sie fordern klare Perspektiven für die freien Journalistinnen und Journalisten im Zuge der Programmreform.

Viele Freie wissen noch immer nicht, wie es für sie weitergeht. Es drohen Einkommensverluste. Der DJV unterstützt die Forderungen der Unterzeichnenden. Wir fordern verbindliche Zusagen, die eine Weiterarbeit im bisherigen Umfang ermöglichen.

Heute vor neun Jahren, am 16.10.2017, wurde die maltesische Investigativjournalistin Daphne Caruana Galizia durch eine Autobombe ermordet. Der Geschäftsmann Yorgen Fenech wurde vor wenigen Wochen vom Vorwurf freigesprochen, an ihrer Ermordung beteiligt gewesen zu sein.

Den Organisationen „Repubblika“ und „Occupy Justice“ wurde untersagt, Gedenk- und Protestplakate zu zeigen. Die European Federation of Journalists (EFJ) ruft deshalb zu europaweiter Solidarität auf:

Bei dem virtuellen Austausch „Unter 3 – Mit dem Bundesvorstand“ können DJV-Mitglieder Fragen stellen, Anregungen geben und Kritik äußern. Die Bundesvorstandsmitglieder berichten über aktuelle Themen und stehen für eure Anliegen bereit – offen und direkt!

Im Mittelpunkt der Diskussion am Mittwoch, 21. Oktober, sollen die derzeitigen und künftigen Schwerpunktthemen des DJV stehen. Zudem wollen wir einen Blick auf den Verbandstag im November in Wiesbaden werfen. Die Veranstaltung ist nur für DJV-Mitglieder und findet via Zoom statt: shorturl.at/DSSAn

„Es geht um den Quellenschutz“, macht DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster im Gespräch mit NDR Info deutlich. Beim Vorgehen der Justizbehörden in Hamburg in dieser Woche wurde die Grundlage des Journalismus angegriffen. „Man muss das wirklich in schärfster Form zurückweisen.“

Der Hintergrund: Am Montagmorgen hatten Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Hamburg die Geschäftsräume der ZEIT aufgesucht und mit einer Durchsuchung der Redaktion gedroht. Die Zeitung musste Tonaufzeichnungen von Interviews im Zusammenhang mit dem Podcast „House of Block“ herausgeben.

Pressefreiheit unter Druck: Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Hamburg haben der Redaktion der ZEIT mit einer Durchsuchung gedroht und die Herausgabe von Interviewaufnahmen zum Podcast „House of Block“ erwirkt.

Wir kritisieren das Vorgehen, ausgerechnet zum Auftakt der Hamburger Woche der Pressefreiheit, und fordern die Justiz auf, dass Redaktionsgeheimnis zu achten. #pressefreiheit #journalismus

Am Rande der konst. Sitzung des Landtages in Sachsen-Anhalt hat AfD-Politiker Ulrich Siegmund dem ZDF-Reporter Fabian Köster nahegelegt, sich einen neuen Job zu suchen und dabei auf die Kündigung des Medienstaatsvertrages verwiesen. Der DJV verurteilt diese Einschüchterungsversuche.

Wir gehen dahin, wo journalistische Arbeit besonders gefordert ist. Zum Beispiel nach Magdeburg. Bei der CORRECTIV.Lokal Konferenz treffen sich vom 16. bis 18. Oktober rund 350 Medienschaffende aus dem Lokal- und Regionaljournalismus.

Wir sind vor Ort: Mit einem eigenen Stand und dem Workshop „Einfach mal machen: Speed-Design-Sprint für den Einsatz von KI im Lokaljournalismus“ mit den beiden Bundesvorstandsmitgliedern Anne Webert und Ute Korinth. Wir freuen uns darauf, dich nächste Woche in Magdeburg zu sehen. 😊

„Wer mit journalistischen Inhalten Milliarden verdient und zugleich über deren Sichtbarkeit entscheidet, muss Verantwortung übernehmen“. Wir begrüßen den Vorstoß von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, die Macht großer Technologiekonzerne stärker zu begrenzen.

Des Weiteren fordern wir: 👉 Die Politik muss dafür sorgen, dass Plattform- und KI-Konzerne journalistische Leistungen nicht länger weitgehend unentgeltlich für ihre Geschäftsmodelle nutzen können.

👉 Es braucht mehr Algorithmus-Transparenz, die darlegt, nach welchen Regeln über Reichweite und Sichtbarkeit von Nachrichten entschieden wird. 👉 Auch auf europäischer Ebene muss sich die Bundesregierung für verbindliche Regeln und eine faire Vergütung gegenüber den Tech-Konzernen einsetzen.

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Das Medienbündnis hatte bereits im Januar 2026 davor gewarnt, den Berufsgeheimnisschutz weiter abzubauen. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages sind aufgerufen, den Gesetzentwurf entsprechend nachzubessern.

Dem Bündnis gehören neben dem DJV der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), der Medienverband der Freien Presse (MVFP), der Verband Privater Medien (VAUNET), der Deutsche Presserat, ARD, ZDF, Deutschlandradio und weitere an.

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Internetprovider die IP-Adressen drei Monate speichern müssen. Zugleich sollen die Zugriffsmöglichkeiten von Ermittlungsbehörden auf digitale Verkehrs- und Nutzungsdaten vereinfacht werden.

Damit würden Rückschlüsse auf Quellen und Recherchen möglich. DJV-Justiziar Christoph Brill warnte vor einer Aushöhlung des journalistischen Berufsgeheimnisschutzes und forderte, den Schutz von Journalistinnen und Journalisten ins digitale Zeitalter zu überführen.

Wir verurteilen die Gewaltandrohung gegen einen Journalisten des Handelsblatts. Im Strafprozess gegen den Unternehmensberater Stephan Goetz hatte die Anklage aus einem von der Polizei abgehörten Telefonat zitiert.

Darin soll Goetz einem Journalisten mit gebrochenen Fingern und einem „Besuch“ gedroht haben. „Die Androhung körperlicher Gewalt ist eine inakzeptable Grenzüberschreitung“, sagt Mika Beuster, DJV-Bundesvorsitzender.

„Journalisten müssen recherchieren und berichten können, ohne um ihre persönliche Sicherheit zu fürchten.“ Dass das Handelsblatt den Vorgang öffentlich gemacht hat und der betroffene Reporter weiter über den Sachverhalt berichtet, ist aus Sicht des DJV ein wichtiges Signal.

Welchen Stellenwert hat Journalismus heute in unserer Gesellschaft und welche Bedrohung geht von KI und Social Media aus? Mika Beuster, DJV-Bundesvorsitzender, war kürzlich bei Bremen Zwei zu Gast und bezog dazu Stellung.

Anlass war die Aktionswoche „Demokratie braucht viele Stimmen“, in der sich zahlreiche Medien, Verbände und weitere Akteure der Branche zusammengeschlossen haben, um auf die Bedeutung einer freien Presse aufmerksam zu machen. Foto Mika Beuster: Frank Sonnenberg. #KI #journalismus #radiobremen

„Insgesamt knapp 5,88 Prozent mehr Einkommen für die Kolleginnen und Kollegen sind ein akzeptabler Kompromiss“, bilanziert DJV-Verhandlungsführer Christoph Brill. Nach wenigen Verhandlungsrunden haben wir uns mit dem ZDF auf folgende Eckpunkte für einen Tarifvertrag geeinigt.

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Effektivhonorare, Honorargrenzen, Familienbonus, Mehrarbeitspauschalen, Honorar- und Zuschlagsobergrenzen steigen entsprechend. Für die Volos: 👉 3,0 Prozent mehr rückwirkend ab 1. August 👉 Weitere 2,8 Prozent ab 1. Januar 2028 👉 Zusätzlich 600 Euro einmalig im April 2027

„Insgesamt knapp 5,88 Prozent mehr Einkommen für die Kolleginnen und Kollegen sind ein akzeptabler Kompromiss“, bilanziert DJV-Verhandlungsführer Christoph Brill. Nach wenigen Verhandlungsrunden haben wir uns mit dem ZDF auf folgende Eckpunkte für einen Tarifvertrag geeinigt.

Für die Redakteurinnen und Redakteure: 👉 3,0 Prozent mehr rückwirkend zum 1. August 👉 Weitere 2,8 Prozent gibt es ab 1. Januar 2028 👉 Eine Einmalzahlung von 900 Euro zum April 2027 Für die Freien beim ZDF: 👉 3,0 Prozent mehr rückwirkend ab 1. August 👉 2,8 Prozent mehr ab 1. September 2027

Job-Kahlschlag bei RTL und Sky! Im Zuge der Zusammenführung der beiden Sender sollen weitere Stellen gestrichen werden: Nach der Streichung von bereits 600 Arbeitsplätzen zum Jahresende 2025 sollen nun weitere 500 Vollzeitstellen wegfallen.

Diese personelle Ausdünnung bedeutet einen massiven Verlust von Kompetenz, Qualität und Vielfalt für die Redaktionen. Wir stehen solidarisch an der Seite der Kolleginnen und Kollegen der beiden Sender. 💪

Wer in den Journalismus will, braucht Kontakte und ein Netzwerk - das hört man oft. Aber wie geht das eigentlich? Das erfahrt ihr heute Abend um 19:30 Uhr bei unserem Stammtisch „60 Minuten Zukunft“.

In den ARD-Tagesthemen bezieht DJV-Bundesvorsitzender Mika A. Beuster klar Stellung zum aggressiven Verhalten von Streamern aus dem Umfeld der AfD und bewertet Einschüchterungen und Bedrohungen gegenüber Journalist:innen als Eingriff in die Pressefreiheit.