Johnny Lauge

Johnny Lauge

@johnnylauge.bsky.social

Diplom-Meteorologe (Existenz seit CO₂ 349 ppm), Breisgau-Hochschwarzwald

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In den vergangenen Wochen haben uns von Westeuropa her immer wieder atlantische Tiefausläufer erreicht. So hat sich der bisherige #Oktober 2026 vor allem in der Nordwesthälfte von seiner wechselhaften und #nassen Seite gezeigt, während er nach Osten und Südosten relativ #trocken ausgefallen ist.

Die #Globaltemperatur liegt derzeit auf #Rekordniveau für die Jahreszeit. Mit dem sich weiter verstärkenden El Niño dürfte die tägliche Temperaturabweichung gegenüber dem vorindustriellen Mittel (1850 – 1900) bald wieder die 2-K-Marke überschreiten. Laut ERA5 gab es seit 1940 erst 7 Tage darüber.

Laut #ERA5 wird der #Oktober 2026 vermutlich der wärmste seit Beginn des Datensatzes. Aktuell (Stand 20. Oktober) liegt die #Globaltemperatur +1,68 K über dem vorindustriellen Mittel (1850 - 1900) und damit gleichauf mit dem bisherigen Rekord von Oktober 2023, mit zuletzt steigender Tendenz.

Der #Gewitterschwerpunkt verlagert sich nun vom westlichen Mittelmeerraum weiter nach Südfrankreich und zum Golf von Genua. Bis Mittwochmorgen sind auch dort regional 200 bis 500 l/m² möglich, wie bspw. das WRF-IT zeigt. Verheerende Folgen sind zu erwarten! Quelle: metmaps.eu

Der September zeigt sich zum Ende hin nochmal von seiner spätsommerlichen Seite. Im Südwesten der Bundesrepublik war es heute außergewöhnlich #warm | #heiß, in Müllheim gab es mit 31,6 Grad einen neuen #Dekadenrekord, wie auch an einigen anderen Wetterstationen. Quelle: metmaps.info/index_de.html

Einen #Sommer wie er früher einmal war... wird es in Zukunft nicht mehr geben. Bis etwa 2000 waren Tage mit über 35 °C eine Seltenheit. Inzwischen müssen wir damit leben und auch Tage mit über 40 °C werden häufiger auftreten. Dabei ist klar was zu tun ist. Datenquelle: www.dwd.de/DE/klimaumwe...

Im #August hat sich die extreme #Trockenheit fortgesetzt, speziell in der ersten Monatshälfte. Bis Monatsende haben dann vor allem kräftige #Schauer und #Gewitter das Defizit etwas eindämmen können, was aber zu großen regionalen Unterschieden geführt hat. Datenquelle: www.dwd.de/DE/klimaumwe...

Während der #Juni in ganz Deutschland extrem #warm bzw. #heiß ausgefallen ist, hat sich die große #Hitze im #Juli und #August eher auf die Südwest- bzw. Südhälfte beschränkt. Das Nordost-Südwest-Gefälle zeichnet sich so auch für den gesamten #Sommer ab. Datenquelle: www.dwd.de/DE/klimaumwe...

Im #August 2026 lag das bundesweite Temperaturmittel bei ca. 19,8 Grad und damit 1,9 K über der Referenzperiode von 1991 bis 2020. Insbesondere im #Süden und #Südwesten des Landes war er sehr #warm, nach Norden und Nordosten hin hingegen recht ausgeglichen. Datenquelle: www.dwd.de/DE/klimaumwe...

Der #September bringt laut aktueller #ECMWF-Ensembles gerade in #Südeuropa erst einmal spätsommerlich warmes und trockenes #Hochdruckwetter. Atlantische #Tiefs sorgen derweil in #Nordeuropa für eine verhältnismäßig kühle und nasse Witterungsperiode. Quelle: charts.ecmwf.int

Das globale Temperaturmittel bewegt sich seit dem 8. August 2026 wieder einmal auf #Rekordniveau. Mit dem sich weiter verschärfenden El Niño wird sich erst einmal nichts ändern. Durch den menschengemachten #Klimawandel bewegen wir uns in unbekannte Sphären! Datenquelle: pulse.climate.copernicus.eu

Während Tief #PRISKA heute Nacht vor allem in Tschechien und Polen große #Regenmengen bringt, bilden sich an der Grenze NRW - RP entlang einer Konvergenzlinie kräftige, fast ortsfeste #Schauer und #Gewitter. Lokal sind 40 bis 80 l/m² und #Überflutungen möglich! Quelle: metmaps.info/index_de.html

In SW-Deutschland war der Sommer 2003 in Sachen #Hitze bisher das Maß der Dinge. In diesem Sommer befindet sich dort die Anzahl sehr heißer Tage (Tx ≥ 35 Grad) bereits auf Rekordkurs, wie die ausgewählten Zeitreihen zeigen. Und bis Samstag folgen weitere! Datenquelle: www.dwd.de/DE/klimaumwe...

Der 4er-Modellvergleich (ZAMG, ICON-RUC, HARMONIE und AROME) legt die vorherrschende #Unwettergefahr für heute Nachmittag und Abend dar! Von Tirol bis nach Oberösterreich können kräftige #Gewitter örtlich enorme #Regenmengen von weit über 100 l/m² bringen! Quelle: metmaps.info/index_de.html

Nicht nur #Hitze, sondern auch #Trockenheit bzw. #Dürre werden uns zukünftig vor sehr große Herausforderungen stellen. Die #Möhlin in Hausen bei Freiburg im Breisgau führt derzeit kein sichtbares Wasser mehr.

In #Portugal und #Spanien herrscht seit einigen Tagen wieder große #Hitze und in dieser Woche baut sich auch wieder in #Frankreich eine #Hitzewelle mit 35 bis 40, regional sogar über 40 Grad auf. Auch in der Südwesthälfte von #Deutschland wird es wieder hochsommerlich heiß. Quelle: charts.ecmwf.int

Das bundesweite Temperaturmittel lag nun im vergangenen #Juni etwa 3,1 Grad über dem langjährigen Klimamittel von 1991 bis 2020. Dabei hat die in der dritten Monatsdekade vorherrschende #Rekordhitze die Durchschnittstemperatur enorm in die Höhe getrieben. Datenquelle: www.dwd.de/DE/klimaumwe...

Das Ausmaß der historischen #Rekordhitze lässt sich absolut eindrucksvoll am Verlauf der bundesweiten #Mitteltemperatur erkennen. Die schrecklichen Folgen der #Hitzewelle sind hingegen nicht wirklich sichtbar und spielen sich oftmals still im Hintergrund ab. Datenquelle: www.dwd.de/DE/klimaumwe...

Die #Hitzewelle setzt sich in dieser Woche im westlichen und zentralen Mitteleuropa fort. Die #Trockenheit wird sich dabei weiter verschärfen, daran werden in der 2. Wochenhälfte aufkommende Schauer und Gewitter auch nichts ändern. Neue #Hitzrekorde werden wir erleben! Quelle: charts.ecmwf.int

Im #Mai 2026 lag das bundesweite #Temperaturmittel (aller DWD-Klimastationen) bei 14,0 Grad und somit 1,0 Grad über dem Klimamittel von 1991 bis 2020. Die Abweichung war in der Südhälfte etwas höher als in der Nordhälfte, wie anhand der Grafik zu erkennen. Datenquelle: www.dwd.de/DE/klimaumwe...

Die nun von den Niederlanden her auf #Niedersachsen und #Nordrhein-Westfalen übergreifenden #Gewitter sind heftig und sorgen örtlich neben #Starkregen und #Hagel vor allem durch #Sturmböen bis #Orkanböen von 80 bis 120 km/h für #Unwettergefahr mit hohem Schadenspotenzial! Quelle: metmaps.info

In der neuen Woche setzt sich in West- und Mitteleuropa das sehr warme bis #heiße und #trockene Hochdruckwetter fort. Regional sind neue #Temperaturrekorde für diese Jahreszeit möglich und #Trockenheit sowie #Waldbrandgefahr werden sich weiter verschärfen! Quelle: charts.ecmwf.int #Klimakrise

Im Umfeld einer quer über #Mitteldeutschland verlaufenden Konvergenzlinie bilden sich heute Nachmittag und Abend kräftige #Schauer und #Gewitter, die in der Nacht zum Mittwoch in länger anhaltenden und zuweilen kräftigen #Regen übergehen. Regional sind #Überflutungen möglich! Quelle: metmaps.info

An der Vorderseite von Ostatlantiktief #Tamina gelangt nicht nur warme Subtropikluft nach Mitteleuropa, sondern auch ein ordentlicher Schwall an #Saharastaub. Morgen wird daher der Himmel oft bedeckt bzw. trüb erscheinen und etwas vom Staub gelangt mit Regen an den Erdboden. Quelle: metmaps.info

Die aktuell nach Südeuropa vorstoßende #Kaltluft bringt die Entwicklung von Tief ERMINIO in Gang, das in den nächsten Tagen vor allem im zentralen und östlichen #Mittelmeer für kräftige #Regenfälle sowie regional #Gewitter mit #Sturm- bis #Orkanböen sorgen wird. Quelle: metmaps.info