JugendInfo (inoffiziell)

JugendInfo (inoffiziell)

@jugendinfo.redflag.ps

Inoffizieller Spiegel des Nachrichtenkanals JugendInfo. Telegram: t.me/jugendinfo Instagram: instagram.com/_jugendinfo Webseite: jugendinfo.blog

111 followers1 following1.3K posts

In den vergangenen Monaten drohte die US-Regierung mehrmals mit einer Invasion. Durch stetig zunehmende Sanktionen, Drohungen an Partnerländer und eine Energieblockade leidet die kubanische Bevölkerung unter Stromausfällen und Hunger. UN-Experten sprechen von einem „stillen Gaza“. 6/6

Im Februar hatte bereits ein Boot mit zehn bewaffneten Exil-Kubaner:innen versucht, auf der Insel zu landen. Ihr Plan soll laut kubanischen Behörden gewesen sein, eine Polizeistation zu übernehmen, Aufruhr in der Bevölkerung zu stiften und 72 Stunden die Stellung zu halten. 4/6

US-Außenminister Marco Rubio hat in der letzten Woche (Exil-)Kubaner:innen dazu aufgerufen, sich mit der CIA in Verbindung zu setzen. Rubio schrieb, wer mit der kubanischen Regierung unzufrieden sei, solle mit der CIA in Kontakt treten, um einen Systemwechsel durchzuführen. 2/6

View full thread

Präsident Lula verurteilte die fluchtartige Ausreise Bolsonaros und kritisierte, Brasilien sei nur seine zweite Heimat – seine eigentliche Heimat sei das „Stiefellecken bei den Vereinigten Staaten“. 6/7

View full thread

Zuvor hatte Bolsonaro eine Frist des Obersten Gerichts verstreichen lassen, in der er seinen Reisepass hätte abgeben müssen. Das Gericht hatte dies wegen Fluchtgefahr während aktueller Geldwäsche-Ermittlungen im Korruptionsskandal „Dark Horse“ angeordnet. 4/7

Nach seiner Niederlage bei den Präsidentschaftswahlen am Sonntag hat der rechtsextreme brasilianische Senator Flávio Bolsonaro Brasilien verlassen. Die Ausreise erfolgte wohl mit einem Umweg über Argentinien und Ecuador, wo Bolsonaros politische Alliierte regieren. 2/7

Heute vor 78 Jahren: Stuttgarter Tumulte Am 28. Oktober 1948 kam es in Stuttgart zu den sogenannten „Stuttgarter Tumulten“. Bis zu 50.000 Menschen protestierten dabei in der Innenstadt gegen Preiswucher und die Folgen der Währungsreform durch die Westbesatzung vier Monate zuvor. 1/5

View full thread

Der damalige Wirtschaftsdirektor Ludwig Erhard musste schließlich seine Pläne zur weitgehenden Deregulierung der westdeutschen Wirtschaft anpassen und schwenkte auf die „soziale Marktwirtschaft“ um. 5/5

Heute vor 78 Jahren: Stuttgarter Tumulte Am 28. Oktober 1948 kam es in Stuttgart zu den sogenannten „Stuttgarter Tumulten“. Bis zu 50.000 Menschen protestierten dabei in der Innenstadt gegen Preiswucher und die Folgen der Währungsreform durch die Westbesatzung vier Monate zuvor. 1/5

Mit der Währungsreform war das ersparte Vermögen vieler armer und arbeitender Deutscher über Nacht quasi vernichtet worden. Für 100 Reichsmark bekamen Sparer damals 6,50 D‑Mark. Zeitgleich wurden Preiskontrollen aufgehoben, sodass die Preise für Lebensmittel in die Höhe schossen. 2/5

Schon vor Stuttgart kam es in anderen Städten wie Mannheim zu großen Protesten. In Stuttgart schritt schließlich die US-Besatzung ein, ließ die zuvor friedlichen Proteste mit Panzern und Tränengas zerschlagen und verhängte ein Versammlungsverbot. 3/5

View full thread

Während der vermutlich langen Sondierungs- und Koalitionsgesprächen wird Netanjahu als Übergangs-Premierminister im Amt bleiben. Das Patt liegt auch an Zugewinnen der nicht-zionistischen arabischen Parteien. Durch sie ist eine Regierungsmehrheit der Likud mit ihren Verbündeten nicht möglich. 5/5

Bei den Parlamentswahlen in Israel haben die Lager der rechts-zionistischen Likud-Partei von Premierminister Netanjahu und der liberal-zionistischen Yashar-Partei von General Eisenkot laut Hochrechnungen vom Mittwochmorgen 105 der 120 Sitze im Parlament gewonnen. 2/5

Beide Lager unterstützen die Kriegspolitik Israels an mehreren Fronten unter dem Einsatz unverhältnismäßiger Gewalt. Obwohl kein Lager alleine eine Regierungsmehrheit bilden kann, erklärten Netanjahu und Eisenkot ihren Sieg. 3/5

View full thread

Der Entwurf soll in wenigen Wochen endgültig beschlossen werden und würde ab Januar 2027 gelten, wie die rechte Regierungspartei ANO unter Andrej Babiš schon in ihrem Wahlprogramm ankündigte. Als Reaktion riefen Beschäftigte des Rundfunks zum Streik am 3. November auf. 5/5

Am Wochenende ist es in vielen Städten Tschechiens zu Massendemonstrationen für Pressefreiheit gekommen. Auslöser ist eine geplante Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die im Eiltempo durchgesetzt werden soll. Kritiker:innen sehen dadurch die Unabhängigkeit der Medien in Gefahr. 2/5

Nachdem das Thema kurz zuvor auf die Tagesordnung gesetzt wurde, wurde dem Gesetzesentwurf in erster Lesung im Abgeordnetenhaus noch in derselben Nacht zugestimmt. So sollen die Rundfunkgebühren von umgerechnet 8€ pro Monat abgeschafft werden. 3/5

View full thread

Die Studierenden kämpfen seit fast zwei Jahrzehnten für eine gewählte Gewerkschaft. Anfang Oktober bewilligte eine Universität in Aligarh nach einem 20-tägigen Streik bereits Gewerkschaftswahlen. 6/6

View full thread

Gefordert wird neben der Zusicherung zu einer Verfassung für die Jamia Millia Islamia Students’ Union (JMISU) auch die Festlegung eines Datums, für die seit 2006 nicht mehr abgehaltenen Wahlen. 4/6

Die Studierenden der Universität Jamia Millia Islamia in Neu-Delhi befinden sich weiterhin im Streik für die Wiederherstellung einer gewählten Studierendengewerkschaft. Drei Studierende befinden sich seit nun 16 Tagen im Hungerstreik. 2/6

View full thread

Landesweit befinden sich 145 neue Rechenzentren in Planung. Die Bodenbearbeitung im Gebiet von Muhos kann aufgrund des hohen Sulfatgehalts zur Versauerung der Gewässer führen. Dies hatte in Finnland bereits zu einem Massensterben von Fischen geführt. 4/5

International werben Staaten um internationale Technologiekonzerne. Zugleich wächst die staatliche Abhängigkeit von ihrer Infrastruktur. So planen derzeit deutsche Geheimdienste eine Cloud auf Grundlage von Google-Technologie. 5/5

Der US-Konzern Google hat in Finnland für den Bau von KI-Rechenzentren rund 250.000 Bäume gerodet, noch bevor die notwendigen Umweltprüfungen abgeschlossen waren. Erst nachdem große Teile der Wälder bereits zerstört waren, ordneten Behörden einen Baustopp an. 2/5

Die Rechenzentren sind Teil eines 13-Milliarden-Euro-Investitionsprogramms. Die Regierung hatte die Anwerbung globaler Konzerne zur Priorität erklärt. Google profitiert von den geringen Energiekosten und den niedrigen Steuern für Konzerne. 3/5

View full thread

Medienberichten zufolge waren am Sonntagabend kurzfristig Influencer:innen sowie Vertretungen der Schul- und Studierendenverbände für die Verhandlungen am Folgetag eingeladen worden. Darunter der Regierung zugewandte Teile der Protestbewegung. 4/5

Zuvor hatten sich am Samstag laut Gewerkschaftsangaben landesweit bis zu 800.000 Menschen an den Demonstrationen beteiligt, wobei 1.300 Personen festgenommen wurden. Infolge des rassistischen Anschlags in Trappes kam es zudem am Montagabend in mehreren Städten zu Gedenkmärschen. 5/5

Die französische Regierung hat am Montag in Reaktion auf die anhaltenden Proteste Maßnahmen im Bildungswesen angekündigt. So sollen anstelle der geplanten Kündigungen 500 neue Lehrer:innen eingestellt, Sanierungen durchgeführt und 15.000 neue Studienplätze geschaffen werden. 2/5

Ein Sprecher der Schüler:innen-Gewerkschaft USL sprach nach den Verhandlungen von „ersten Siegen“. Allerdings blieben die Maßnahmen weit hinter den Forderungen, darunter 250.000 Studienplätzen, zurück. 3/5

Êzidische Widerstandseinheiten treten irakischer Armee bei In der nordirakischen Region Şengal hat am Montag eine offizielle Zeremonie zum Beitritt der lokalen Sicherheitskräfte in die irakische Armee stattgefunden. 1/6

View full thread

Êzidische Widerstandseinheiten treten irakischer Armee bei In der nordirakischen Region Şengal hat am Montag eine offizielle Zeremonie zum Beitritt der lokalen Sicherheitskräfte in die irakische Armee stattgefunden. 1/6

View full thread

Gemeinsam mit Verbänden der YPG und YPJ, sowie der PKK‑Guerilla befreiten sie bis Ende 2015 weite Teile des von der êzidischen Glaubensgemeinschaft bewohnten Şinjar-Gebirges und errichteten eine lokale Selbstverwaltung. 3/6

Der IS hatte die Region überfallen, nachdem Einheiten der kurdischen Autonomieregion die Bevölkerung zunächst entwaffnet und sich dann kampflos zurückgezogen hatten. In der Folge wurden bis zu 10.000 Êzid:innen ermordet und 7.000, zumeist Frauen und Mädchen, verschleppt. 4/6

Êzidische Widerstandseinheiten treten irakischer Armee bei In der nordirakischen Region Şengal hat am Montag eine offizielle Zeremonie zum Beitritt der lokalen Sicherheitskräfte in die irakische Armee stattgefunden. 1/6