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Wir sind die unabhängige Stimme im österreichischen Klimadiskurs. Unser Newsletter: https://kontext-institut.at/newsletteranmeldung

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Während die Welt unsicherer wird, heizt sich Österreich tiefer in die Öl- & Gasabhängigkeit. Dabei wären Geld, Technologie und Nachfrage für die Wärmewende da. Für mehr Grad an Freiheit braucht es nur politischen Willen, erklärt @krogenhofer.bsky.social hier: www.diepresse.com/41337629/oes...

diepresse.comÖsterreich heizt sich tiefer in die AbhängigkeitMitten in der fossilen Energiekrise werden wieder mehr Öl- und Gasheizungen nachgerüstet. Dabei wäre alles für den Umstieg da.

Der Begriff #Technologieoffenheit wirkt postiv, schafft aber künstliche Ungewissheit, wo längst Konsens besteht, etwa bei der Effizienz von E-Autos. Das verlängert die Nutzung von Verbrennern. So wird die #Ökologisierung verschleppt, zeigt unser neue Analyse: www.kontext-institut.at/inhalte/disk...

kontext-institut.at"Technologieoffenheit": Was die Ökologisierung bremst und wie wir den…„Technologieoffenheit“ klingt zukunftsorientiert und wertneutral. Eine neue KONTEXT-Analyse zeigt aber, wie der Begriff seit Jahren genutzt wird, um…

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Der Ministerratsbeschluss von gestern verschleppt die notwendigen Ökologisierung. Verbindlich im neuen Klimagesetz ist nur das, wozu uns die EU ohnehin schon verpflichtet. Klimaneutralität 2040 taucht zwar auf – aber nur als Bekenntnis, nicht als Verpflichtung. Aber ist das überhaupt so wichtig?

#Klimaneutralität2040 ist eine Chance für den Wirtschaftsstandort. Die Sorgen einzelner Stimmen aus der Industrie, wonach das Ziel ihre Wettbewerbsfähigkeit schwächt, sind verfehlt. Die Industrie unterliegt bereits dem Emissionshandel. Nur ein Teil fällt in den Anwendungsbereich des Klimagesetzes.

Österreich bekommt ein neues #Klimagesetz und bekennt sich darin zur #Klimaneutralität 2040. Wie wirksam wird das Klimagesetz? Das hängt von der genauen Ausgestaltung ab 👇

Katharina Rogenhofer@krogenhofer.bsky.social

Die Regierung hat soeben erste Eckpunkte zum Klimagesetz präsentiert. Was wissen wir bisher? Und woran wird sich der Entwurf des Klimagesetzes, der kommende Woche in Begutachtung gehen soll, in seiner Wirksamkeit messen lassen? Ein 🧵

Der Standard berichtet über die Verhandlungen zum #Klimagesetz und zitiert unsere Studie: Eine große Mehrheit der heimischen KMUs räumt Klimaschutz große Priorität ein und will selbst Verantwortung dafür übernehmen. Ein ambitioniertes Klimagesetz schafft die dafür notwendige Planungssicherheit.

Der Standard berichtet über die Verhandlungen zum #Klimagesetz und zitiert unsere Studie: Eine große Mehrheit der heimischen KMUs räumt Klimaschutz große Priorität ein und will selbst Verantwortung dafür übernehmen. Ein ambitioniertes Klimagesetz schafft die dafür notwendige Planungssicherheit.

Die zentrale Frage beim #Klimagesetz bleibt: Wird #Klimaneutralität 2040 verbindlich als Ziel festgeschrieben? Energiepreiskrisen und Extremwetter zeigen: Zögern hat einen Preis – für Wirtschaft, Sicherheit und Lebensqualität. Fünf Gründe, warum 2040 sinnvoll und machbar ist 👇

Unsere eigentliche Verwundbarkeit liegt nicht in diesem einen #Dürre-Sommer, sondern in der steigenden Häufigkeit der Extremwetterereignisse. Darum ist es notwendig, dass wir unsere Wirtschaft und unsere Infrastruktur darauf ausrichten. @tinadeutsch.bsky.social sprach dazu gestern in der ZIB2.

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Klimapolitik ist nicht nur die Aufgabe des Klimaministers. Ob sie aber gelingt, entscheidet er mit dem Klimagesetz, schrieb @krogenhofer.bsky.social vor gut einem Jahr im @profil.at. Die heiße Kartoffel in #Totschnig s Händen ist seither noch deutlich heißer geworden. www.profil.at/meinung/klim...

profil.atGastkommentar von Katharina Rogenhofer: Die heiße Kartoffel in Totschnigs HändenKlimapolitik ist nicht nur die Aufgabe des Klimaministers. Ob sie aber gelingt, entscheidet er mit dem Klimagesetz.

Die #Ökologisierung ist eine große Chance für die Wirtschaft, aber nur wenn Ziel- und Preisklarheit herrscht, damit Unternehmen langfristig planen können. Der heute präsentierte Vorschlag für die #ETS Reform schwächt die Planungssicherheit. Unsere Einordnung: www.kontext-institut.at/presse/state...

kontext-institut.atDeutsch: “ETS-Reform schwächt die Planungssicherheit”Statement von KONTEXT-Vorständin Tina Deutsch zur ETS-Reform und zum Aktionsplan für die Elektrifizierung

Das EU-Emissionshandelssystem (#ETS) hat sich als hochwirksames marktwirtschaftliches Instrument für die Ökologisierung der Wirtschaft erwiesen. Nun soll es reformiert werden. Warum der Emissionshandel eine Chance für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie ist 🧵

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Das EU-Emissionshandelssystem (#ETS) hat sich als hochwirksames marktwirtschaftliches Instrument für die Ökologisierung der Wirtschaft erwiesen. Nun soll es reformiert werden. Warum der Emissionshandel eine Chance für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie ist 🧵

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Umso wichtiger, dass das System nicht durch Zickzack-Politik immer wieder infrage gestellt wird – wie es die aktuelle Reform droht. Das zerstört Planungssicherheit und bestraft jene, die vorausschauend in die Ökologisierung investiert haben.

Was stattdessen nötig ist: Die ETS-Erlöse sollten gezielter und verbindlicher in die Ökologisierung investiert werden. So wird das ETS zum Freiheitsbeschleuniger – der unsere Wirtschaft rascher unabhängig macht von Öl und Gas, hohen Energiekosten und Preisschocks.

Das EU-Emissionshandelssystem (#ETS) hat sich als hochwirksames marktwirtschaftliches Instrument für die Ökologisierung der Wirtschaft erwiesen. Nun soll es reformiert werden. Warum der Emissionshandel eine Chance für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie ist 🧵

Anlass ist die Anpassung an das neue EU-Klimaziel für 2040. Zentraler Streitpunkt: Gratiszertifikate. Die Industrie fordert, diese länger als bisher vorgesehen zu verteilen.

Das ist kontraproduktiv. Der #Emissionshandel funktioniert vor allem über Erwartungen: Unternehmen reagieren nicht nur auf den heutigen CO2-Preis, sondern auf die künftig sinkende Zahl verfügbarer Zertifikate.

"Wenn ich die Gratiszuteilungen für alle verlängere, sind die, die schon investiert haben, eigentlich die Dummen." @krogenhofer.bsky.social spricht im #News-Interview über die anstehende #ETS-Reform und warum Zickzack-Politik das teuerste Signal ist, das Europa seiner Industrie senden kann.

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3) Preisklarheit – macht notwendige Investitionsentscheidungen finanziell darstellbar, indem Klimakosten eingepreist und Wettbewerbsverzerrungen abgebaut werden. Die Normalverbrauchsabgabe (NoVA) wirkt in diesem Zusammenhang positiv, die Kerosinsteuerbefreiung und der Agrardiesel kontraproduktiv. 5/

Fest steht: Wird die Ökologisierung verschleppt, trägt Österreich wirtschaftliche und gesellschaftliche Kosten. Wenn Politik, Unternehmen und Gesellschaft sie jedoch als Chance begreifen und gemeinsam gestalten, profitieren Betriebe, Regionen und Wirtschaftsstandort langfristig. 6/6

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Von der Politik braucht es dreimal Klarheit: 1) Zielklarheit – schafft Investitionssicherheit, die Unternehmen für langfristige Entscheidungen benötigen. Beim Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz ist das gelungen, das Ziel der Klimaneutralität 2040 ist jedoch weiterhin nicht gesetzlich verankert. 3/

2) Technologieklarheit – lenkt Ressourcen in jene Lösungen, die tatsächlich skalierbar und sowohl ökonomisch als auch ökologisch effizient sind. Bei der Elektrifizierung von Landmaschinen gelingt das bisher besser als bei der Dekarbonisierung des Straßenverkehrs. 4/

Um die Chancen zu nutzen, sind Unternehmen und Politik gefordert. Unternehmen müssen langfristig und strategisch agieren. Interessenvertretungen können Transformationsprozesse beschleunigen, indem sie sinnvolle Rahmenbedingungen für zukünftige Geschäftsmodelle einfordern. 2/

Spannender Überblick von @dernaro.bsky.social. „Österreich ist im Recycling sehr gut, aber die #Kreislaufwirtschaft muss früher anfangen. Langlebigere und wiederverwendbare Produkte helfen ebenso die Ressourcen zu reduzieren“, sagt darin @krogenhofer.bsky.social.

Benedikt Narodoslawsky@dernaro.bsky.social

Kreislaufwirtschaft heißt nicht nur Umweltschutz, sondern auch wirtschaftliche Sicherheit. Gerade in Zeiten geopolitischer Krisen. Wie gut steht 🇦🇹 in der Kreislaufwirtschaft da? Eine Analyse: www.derstandard.at/story/300000...

Die Regierung plant die private Nutzung von Dienst-E-Autos künftig zu besteuern. Auf der anderen Seite soll der Agrardiesel-Zuschuss vorgezogen werden. Sie folgt damit der Logik des letzten Budgets: Klimaschädliches Verhalten wird belohnt und klimafreundliches belastet. Wichtig wäre das Gegenteil.

Vor kurzem präsentierten wir gemeinsam mit Peter Klimek vom ASCII unsere neue Studie zur Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen und der #Kreislaufwirtschaft als Ausweg daraus. Das große mediale Echo darauf bestätigt die Bedeutung dieses Themas. Eine Auswahl der Medienberichte 👇