Laborjournal

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»Womöglich sollte man das Paradoxon stärker von der Seite der Verlierer betrachten. Ein erfolgreicher Konkurrent kann auch ein lohnendes Ziel für Viren oder Fraßfeinde werden. Die als "Kill the winner" bekannte Idee besagt, dass gerade der Erfolg einer Art ihren Niedergang vorbereiten kann.«

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Seit 1961 gilt das Plankton-Paradoxon: Wie können so viele Planktonarten nebeneinander leben, obwohl sie um dieselben Nährstoffe konkurrieren? Die neueste Idee: zeitlich versetzte Nährstoffaufnahme. Doch kann das als Erklärung reichen? …: 👉 www.laborjournal.de/editorials/3... #Ökologie #Plankton

»Tatsächlich ist dieser Streit trotz der recht munteren Begleitmusik ein Beispiel dafür, wie wissenschaftliche Selbstkorrektur funktionieren kann: Eine überraschende Behauptung wurde veröffentlicht, andere Gruppen fanden etwas anderes—und darauf antwortete die ursprüngliche Gruppe mit neuen Daten.«

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Lymphgefäße im Knochen oder nur drumherum? Neue Arbeiten widersprechen einem spektakulären Cell-Paper von 2023. Die Kontroverse entzweit ehemalige Kollegen und zeigt, wie schwer Anatomie sein kann – illustriert aber auch, wie Wissenschaft wirklich funktioniert: 👉 www.laborjournal.de/rubric/hinte...

»Wenn allerdings Maschinen wissenschaftliche Arbeiten schreiben, begutachten und lesen können, stellt sich schließlich die Frage, ob das klassische Paper überhaupt noch gebraucht wird.«

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Generative KI kann wissenschaftliche Manuskripte täuschend echt erzeugen, aber auch Daten prüfen, Bildmanipulationen erkennen und Reviewer unterstützen. Warum drei Fachleute trotzdem vor automatisiertem Peer Review warnen: 👉 www.laborjournal.de/editorials/3... #KI #Publizieren #PeerReview

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»Spitzenreiter mit den meisten verdächtigen Abbildungen ist G-Biosciences aus den USA. Bei mehr als 6.000 Bildern fanden sich äußerst ähnliche Hintergrundmuster. Auch Origene ist mit mehr 2.000 Bildern in der Top-Gruppe vertreten, hier dominiert jedoch das Retuschieren unerwünschter Bildmerkmale.«

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Kopierte Banden, gepinselte Hintergründe, KI-generierte Zitatfälschungen: Bilddetektiv @reeserichardson.bsky.social fand 18.000 manipulierte Validierungsbilder bei 15 Antikörper-Händlern, darunter Thermo Fisher, Abcam, Santa Cruz, … — Unser Bericht dazu: 👉 www.laborjournal.de/editorials/3...

»Im Median waren Mitglieder des Editorial Boards an 12,1 Prozent der Forschungsbeiträge beteiligt, also ungefähr an jedem achten Artikel. […] Eigenpublikation von Editoren ist kein kurioser Sonderfall, sondern ein verbreitetes Merkmal des wissenschaftlichen Publikationssystems.«

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Laut Studie gehört in 45 Prozent der untersuchten Journale mindestens ein Editor zugleich zu den produktivsten Autoren des eigenen Blatts. Das ist noch kein Missbrauch, aber ein Interessenkonflikt, der mehr Transparenz verlangt: 👉 www.laborjournal.de/editorials/3... #ResearchIntegrity #Publishing

»Nicht selten haben die Beratenden selbst eine Professur inne […]. Für die Ratsuchenden kann das zum Problem werden, wenn beispielsweise die eigene Chefin Frauenbeauftragte ist, während Beratende in Gewissenskonflikte kommen können, wenn sie mit dem Fehlverhalten von Kollegen konfrontiert werden.«

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Wer berät bei #Machtmissbrauch, sexueller Belästigung und Diskriminierung, wenn die eigene #Hochschule Teil des Problems ist? Schleswig-Holstein folgt deshalb Baden-Württemberg und bietet externe anwaltliche Erstberatung an. Mehr dazu hier: 👉 www.laborjournal.de/editorials/3... #Antidiskriminierung

»Auch im Notstand muss der mögliche Nutzen einer therapeutischen Intervention mit den damit verbundenen Risiken sorgfältig abgewogen werden. Medizinethisch rechtfertigen nur potenzielle Heilungschancen für Probanden eine Medikation […] – der Erkenntnisgewinn allein nicht.«

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Das neue Heft wird noch gedruckt, da kriecht der neue Elfenbeinwurm schon auf unsere Website: www.laborjournal.de/editorials/3... … Diesmal fragt er nach den ethischen Implikationen, wenn inmitten der tödlichen #Ebola -Epidemie klinische Studien inklusive Placebo-Kontrollen durchgeführt werden.

»Für Nicht–Pflanzen lohnt sich Photosynthese nicht. Autotrophie liefert einfach zu wenig Energie pro Fläche und Zeit. […] Pflanzen zu fressen, die die mühsame „Licht-Arbeit“ bereits erledigt haben, ist schlicht die effizientere Strategie – falls Mobilität und Hirnaktivität Ihnen wichtig erscheinen.«

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#Photosynthese statt Frühstück? Klingt elegant, scheitert aber an einer ziemlich banalen Größe: Zu wenig Hautfläche. Warum selbst ein Chlorophyll-haltiger Mensch energetisch kaum über Zimmerpflanzenniveau käme: 👉 www.laborjournal.de/blog/?p=15202