OFEK | אופק

OFEK | אופק

@ofek-beratung.de

OFEK e.V. – Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung https://linktr.ee/ofek_beratung

3.4K followers457 following5K posts

Am 27. Oktober 2018 verübte ein Attentäter den schwersten antisemitischen Anschlag auf Jüdinnen:Juden in den USA. #StrongerThanHate #StrongerTogether#Pittsburgh #GegenJedenAntisemitismus #OFEKBeratung

View full thread

Immer wieder kommt es zudem zu vorgetäuschten Notrufen, gefälschten Bombendrohungen und koordiniertem Provozieren von Polizeigroßeinsätzen gegen jüdische Einrichtungen, (...)

(...) die für Angst und Verunsicherung sorgen, das generelle Sicherheitsgefühl der Menschen schwächen und nicht zuletzt gezielt Gottesdienste stören. Wir gedenken der Opfer.

Am 27. Oktober 2018 verübte ein Attentäter den schwersten antisemitischen Anschlag auf Jüdinnen:Juden in den USA. #StrongerThanHate #StrongerTogether#Pittsburgh #GegenJedenAntisemitismus #OFEKBeratung

View full thread

Nur wenige Wochen später, am 12. März dieses Jahres rammte ein weiterer Attentäter gezielt die Türen einer Synagoge in einem Vorort von Detroit und fuhr, bewaffnet mit Sturmgewehr und Feuerwerkskörpern, einen Flur entlang.

Durch schnelles Einschreiten der Sicherheitskräfte wurde niemand getötet, doch konnte ein Großbrand nicht verhindern werden. Über 60 Einsatzkräfte kamen mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Am 27. Oktober 2018 verübte ein Attentäter den schwersten antisemitischen Anschlag auf Jüdinnen:Juden in den USA. #StrongerThanHate #StrongerTogether#Pittsburgh #GegenJedenAntisemitismus #OFEKBeratung

View full thread

Im Sommer 2023 wurde der Schütze in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen und zu Tode verurteilt. In den letzten Jahren nahm antisemitische Gewalt in den USA vehement zu. Wiederholt werden dabei vor allem Synagogen und die dort anwesenden Beter:innen Ziel von Attentaten.

Am 27. Oktober 2018 verübte ein Attentäter den schwersten antisemitischen Anschlag auf Jüdinnen:Juden in den USA. #StrongerThanHate #StrongerTogether#Pittsburgh #GegenJedenAntisemitismus #OFEKBeratung

View full thread

Sechs weitere Betende wurden verletzt. Etwa fünf Minuten, nachdem sie benachrichtigt wurde, traf die Polizei ein und nahm den Terroristen nach einem Schusswechsel fest.

Der Täter küdnigte den Angriff auf einer rechtsoffenen Microblogging-Seite an. Berichten zufolge rief er beim Anschlag, dass alle Jüdinnen:Juden sterben müssten. Später im Polizeigewahrsam wiederholte er diese Aussage und fügte hinzu, dass Jüdinnen:Juden einen Genozid an seinem Volk verüben würden.

Am 27. Oktober 2018 verübte ein Attentäter den schwersten antisemitischen Anschlag auf Jüdinnen:Juden in den USA. #StrongerThanHate #StrongerTogether#Pittsburgh #GegenJedenAntisemitismus #OFEKBeratung

Kurz nach Beginn des Shabbat-Morgengebets betrat er die Synagoge Tree of Life in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania und eröffnete das Feuer.

Der Täter erschoss elf Menschen: Joyce Flenberg Richard Gottfried Rose Mallinger Jerry Rabinowitz Cecil Rosenthal David Rosenthal Bernice Simon Sylvan Simon Daniel Stein Melvin Wax Irving Younger

Am 16. Oktober liest Marina Chernivsky aus ihrem Buch »Bruchzeiten – Leben nach dem 7. Oktober« (Beginn: 18:00 Uhr). Im Anschluss findet ein Gespräch statt. #🧵

Marina Chernivsky verbindet in ihrem Buch persönliche Erfahrung und gesellschaftliche Analyse – und beschreibt jüdische Lebenswirklichkeiten nach dem 7. Oktober zwischen Angst, Entfremdung und der Frage nach Zugehörigkeit.

Die Geschichte gesellschaftlicher Kämpfe um die Anerkennung des nationalsozialistischen Unrechts an Jüdinnen:Juden ist bislang wenig beachtet. #Veranstaltung #Anerkennung #Aufarbeitung #bpb #OFEKBeratung #🧵

View full thread

Die Geschichte gesellschaftlicher Kämpfe um die Anerkennung des nationalsozialistischen Unrechts an Jüdinnen:Juden ist bislang wenig beachtet. #Veranstaltung #Anerkennung #Aufarbeitung #bpb #OFEKBeratung #🧵

View full thread

Zudem sollen aus antisemitismuskritischer Perspektive Leerstellen hinsichtlich der gesellschaftlichen Teilhabe der jüdischen Gemeinschaft reflektiert werden, ebenso die Frage, was dies für die Anliegen der politischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Aufarbeitung bedeutet.

Die Veranstaltung beginnt mit einer einführenden Keynote von Prof. em. Dr. Norbert Frei. Anschließend folgt ein Panelgespräch mit Prof. Dr. Lea Wohl von Haselberg (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf), Marina Chernivsky (OFEK e.V. und KOAS), sowie Prof. em. Dr. Norbert Frei.

Die Geschichte gesellschaftlicher Kämpfe um die Anerkennung des nationalsozialistischen Unrechts an Jüdinnen:Juden ist bislang wenig beachtet. #Veranstaltung #Anerkennung #Aufarbeitung #bpb #OFEKBeratung #🧵

View full thread

Zugleich geht es um das fortdauernde Ringen von Überlebenden und ihren Nachkommen um gesellschaftliche Anerkennung, Sichtbarkeit und eine angemessene Berücksichtigung ihrer Erfahrungen in der Gegenwart.

Die Geschichte gesellschaftlicher Kämpfe um die Anerkennung des nationalsozialistischen Unrechts an Jüdinnen:Juden ist bislang wenig beachtet. #Veranstaltung #Anerkennung #Aufarbeitung #bpb #OFEKBeratung #🧵

View full thread

Diskutiert wird, welche Stimmen und Beiträge aus Wissenschaft, Justiz, Zivilgesellschaft und Kultur für die Veränderung des öffentlichen Diskurses hin zu einer Anerkennung der Shoah und einer in den vergangenen Jahrzehnten gewachsenen Erinnerungspraxis maßgebend waren und sind.

Thematisiert werden auch strukturelle Lücken in der Auseinandersetzung mit den langfristigen und generationenübergreifenden Folgen der Shoah für Überlebende und ihre Familien.

Die Geschichte gesellschaftlicher Kämpfe um die Anerkennung des nationalsozialistischen Unrechts an Jüdinnen:Juden ist bislang wenig beachtet. #Veranstaltung #Anerkennung #Aufarbeitung #bpb #OFEKBeratung #🧵

Die gemeinsame Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung und von OFEK e.V. »(Un-)sichtbare Kämpfe – das Ringen um gesellschaftliche Anerkennung von NS-Unrecht und der Shoah« am Donnerstag, 12. November, widmet sich nun eben diesem Thema. Beginn ist um 17:00 Uhr (Einlass: 16:30 Uhr).

Aus dem Programm für den 3. Fachtag des Projekts »SUPPORT« am 21. und 22. Oktober: »Mo(u)rning.« Klanginstallation von Juan Pablo Martini und Liliana Ruth Feierstein - Donnerstag, 22. Oktober, 16:30 Uhr #OFEKBeratung #Gegenwartsgedächtnis #Fachtag #🧵

View full thread

Das Projekt »SUPPORT« wird ermöglicht durch die Förderung des Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Der diesjährige Fachtag findet mit freundlicher zusätzlicher Unterstützung durch die Alfred Landecker Foundation statt. Bild: KOLOT/OFEK e.V.

Aus dem Programm für den 3. Fachtag des Projekts »SUPPORT« am 21. und 22. Oktober: »Mo(u)rning.« Klanginstallation von Juan Pablo Martini und Liliana Ruth Feierstein - Donnerstag, 22. Oktober, 16:30 Uhr #OFEKBeratung #Gegenwartsgedächtnis #Fachtag #🧵

View full thread

Zugleich knüpft die Tagung an narrative Traditionen der Psychotherapie an, in denen biografische Rekonstruktion und Zeugenschaft als Formen psychischer Verarbeitung verstanden werden.

Gerade unter den Bedingungen zunehmenden Antisemitismus kann das Erzählen eigener Erfahrung zur Stabilisierung, sozialen Sichtbarkeit und Wiederherstellung von Verbundenheit beitragen.

Aus dem Programm für den 3. Fachtag des Projekts »SUPPORT« am 21. und 22. Oktober: »Mo(u)rning.« Klanginstallation von Juan Pablo Martini und Liliana Ruth Feierstein - Donnerstag, 22. Oktober, 16:30 Uhr #OFEKBeratung #Gegenwartsgedächtnis #Fachtag #🧵

View full thread

Der dritte Fachtag des Projekts »SUPPORT« widmet sich in diesem Jahr dem Verhältnis von Gegenwart und jüdischer Erinnerung, in der das Zeugnisablegen als soziale Praxis verstanden wird.

In jüdischen Traditionen kommt dem Erzählen und Weitergeben von Erfahrung eine zentrale Bedeutung zu – als Praxis der Vergegenwärtigung, Zugehörigkeit und Kontinuität.

Aus dem Programm für den 3. Fachtag des Projekts »SUPPORT« am 21. und 22. Oktober: »Mo(u)rning.« Klanginstallation von Juan Pablo Martini und Liliana Ruth Feierstein - Donnerstag, 22. Oktober, 16:30 Uhr #OFEKBeratung #Gegenwartsgedächtnis #Fachtag #🧵

View full thread

Das Werk, das Stimmen, Gedichte, Gebete und musikalische Elemente aus den verschiedenen Traditionen und Kulturen miteinander verwebt, soll dem Gedenken an die Opfer Ausdruck verleihen und – (...)

(...)wie der Titel »Mo(u)rning« andeutet ­– gleichzeitig der Zuversicht und der Hoffnung auf einen Weg zu einem zukünftigen dauerhaften Frieden in der Region Gehör verschaffen. Liliana Ruth Feierstein bietet eine Einordnung zu der Installation.

Aus dem Programm für den 3. Fachtag des Projekts »SUPPORT« am 21. und 22. Oktober: »Mo(u)rning.« Klanginstallation von Juan Pablo Martini und Liliana Ruth Feierstein - Donnerstag, 22. Oktober, 16:30 Uhr #OFEKBeratung #Gegenwartsgedächtnis #Fachtag #🧵

Einordnung: Liliana Ruth Feierstein, HU Berlin Das Klangkunstwerk »Mo(u)rning« hat der in Buenos Aires lebende argentinische Komponist, Pianist und Klangkünstler Juan Pablo Martini nach der Idee und Dramaturgie von Prof. Dr. Liliana Ruth Feierstein im Auftrag der Humboldt-Universität geschaffen.

Heute jährt sich der Aufstand im Vernichtungslager Sobibór zum 83. Mal. Er wurde von einem kleinen, aber entschlossenen Kern von „Arbeitshäftlingen“ geplant und organisiert. #Sobibór #Sobibor #Gedenken #Aufstand #Shoah #OFEKBeratung #🧵

View full thread

Der Sobibór-Aufstand war einer der wenigen und bekannteren Aufstände gegen die NS-Vernichtungsmaschinerie. Während des Zweiten Weltkriegs kam es in mindestens 26 Ghettos zu Widerstandsaktionen.

Der Aufstand in Treblinka im August 1943 und der Krematoriumsaufstand in Auschwitz im Oktober 1944 sind weitere Beispiele für den Mut und die Entschlossenheit der Betroffenen, sich gegen ihr Schicksal zu wehren.

Heute jährt sich der Aufstand im Vernichtungslager Sobibór zum 83. Mal. Er wurde von einem kleinen, aber entschlossenen Kern von „Arbeitshäftlingen“ geplant und organisiert. #Sobibór #Sobibor #Gedenken #Aufstand #Shoah #OFEKBeratung #🧵

View full thread

Nach dem Krieg untersagte ihm die sowjetische Regierung trotz ausdrücklichen Wunsches des Internationalen Militärtribunals nach Petscherskis Zeugenaussage die Reise zu den Nürnberger Prozessen.

Später wurde er ebenso an einer Aussage beim Eichmann-Prozess in Israel gehindert – lediglich eine schriftliche Aussage aus Moskau wurde gestattet –, wie auch an Aussagen bei weiteren internationalen Prozessen.

Heute jährt sich der Aufstand im Vernichtungslager Sobibór zum 83. Mal. Er wurde von einem kleinen, aber entschlossenen Kern von „Arbeitshäftlingen“ geplant und organisiert. #Sobibór #Sobibor #Gedenken #Aufstand #Shoah #OFEKBeratung #🧵

View full thread

Nach dem Krieg untersagte ihm die sowjetische Regierung trotz ausdrücklichen Wunsches des Internationalen Militärtribunals nach Petscherskis Zeugenaussage die Reise zu den Nürnberger Prozessen.

Heute jährt sich der Aufstand im Vernichtungslager Sobibór zum 83. Mal. Er wurde von einem kleinen, aber entschlossenen Kern von „Arbeitshäftlingen“ geplant und organisiert. #Sobibór #Sobibor #Gedenken #Aufstand #Shoah #OFEKBeratung #🧵

View full thread

Einige Tage nach dem Aufstand wurde der Abbau des Lagers und die Beseitigung der Spuren befohlen, wofür Arbeitshäftlinge aus Treblinka abgeordnet wurden. Alle Inhaftierten von Sobibór, die nach der Flucht eingefangen wurden oder im Lager verblieben waren, wurden ermordet.

Heute jährt sich der Aufstand im Vernichtungslager Sobibór zum 83. Mal. Er wurde von einem kleinen, aber entschlossenen Kern von „Arbeitshäftlingen“ geplant und organisiert. #Sobibór #Sobibor #Gedenken #Aufstand #Shoah #OFEKBeratung #🧵

View full thread

Der Überraschungseffekt half ihnen: Der Aufstand führte zu einer kurzzeitigen Kontrolle über das Lager. Einige Inhaftierte konnten fliehen, wobei viele auf Minen rund ums Lagergelände traten oder von den Wächtern auf den Türmen erschossen wurden.

Etwa 200 erreichten den Waldrand und wurden später von den Wachmannschaften verfolgt. Am Ende überlebten lediglich etwas mehr als 50 Jüdinnen:Juden das Vernichtungslager, den Aufstand und den anschließenden Krieg.

Heute jährt sich der Aufstand im Vernichtungslager Sobibór zum 83. Mal. Er wurde von einem kleinen, aber entschlossenen Kern von „Arbeitshäftlingen“ geplant und organisiert. #Sobibór #Sobibor #Gedenken #Aufstand #Shoah #OFEKBeratung #🧵