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Forschung, Beratung und Services für politische Kommunikation und den Politikbetrieb.

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Danach folgte ein Dateninput unserer Leiterin Informationsintegrität Hannah Schimmele, die auf die Wahlergebnisse bei den Unter-24-Jährigen, die Social-Media-Performance der Spitzenkandidat:innen mit einem deutlichen Gewinner und die Desinformation zur Briefwahl blickte.

Die Essenz des Panels: Die Gefühle der Benachteiligung und Verunsicherung in Ostdeutschland sind Nährboden für populistische Politikangebote. Speziell die konkrete, lokale Ansprache und das Gefühl eines “Gehört- und Gesehenwerdens” können Vertrauen in Politik und Institutionen wiederherstellen.

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Mit dabei waren Elisabeth Kaiser, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Christian Bollert, Geschäftsführer von detektor.fm, Dr. Julia Reuschenbach und Cornelius Helmert vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft. Moderiert von Philipp Sälhoff

Den Auftakt machten Max Mundhenke und Jan Silbersiepe von der bot bakery, die mit ihrem Projekt Wahl.Land die Wahlprogramme der Parteien mit KI-Unterstützung in konkrete Zukunftsbilder realer Orte übersetzen.

Dies und die vielfältigen Perspektiven aus und auf Ostdeutschland standen bei unserem Event “Demokratie unter Druck: Fazit der Wahlen im Osten“ mit und im BASECAMP am vergangenen Montag im Fokus.

Was in Sachsen-Anhalt begann, setzt sich in Berlin und MV fort Die russische “Matrjoschka"-Kampagne nimmt vor der Landtagswahl am 20. September gezielt Landes- & Kommunalpolitiker:innen ins Visier – lokaler, persönlicher und schwerer erkennbar, möglich gemacht durch KI-gestützte Content-Produktion.

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▶️ Unterschätzte Gefahr: Einzelne Videos erreichen zwar hohe, mutmaßlich künstlich verstärkte Reichweiten. Die eigentliche Gefahr liegt aber in der schieren Masse an Inhalten, durch die sich ein diffuses Grundmisstrauen festsetzt.

Was in Sachsen-Anhalt begann, setzt sich in Berlin und MV fort Die russische “Matrjoschka"-Kampagne nimmt vor der Landtagswahl am 20. September gezielt Landes- & Kommunalpolitiker:innen ins Visier – lokaler, persönlicher und schwerer erkennbar, möglich gemacht durch KI-gestützte Content-Produktion.

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▶️ Gezielte Personalisierung: Wo Matrjoschka früher vor allem Bundespolitiker adressierte, richtet sich die Kampagne inzwischen gegen einzelne Landtagskandidat:innen, in MV ist auch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig Ziel von Fake-Videos.

Was in Sachsen-Anhalt begann, setzt sich in Berlin und MV fort Die russische “Matrjoschka"-Kampagne nimmt vor der Landtagswahl am 20. September gezielt Landes- & Kommunalpolitiker:innen ins Visier – lokaler, persönlicher und schwerer erkennbar, möglich gemacht durch KI-gestützte Content-Produktion.

▶️ Zwei Kampagnen aktiv: Sowohl “Matrjoschka” als auch die reaktivierte “Doppelgänger"-Kampagne imitieren deutsche Medien mit gefälschten Artikeln und Videos und verbreiten Falschbehauptungen über einzelne Kandidat:innen.

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Schlussendlich ist dies eine Win-Win-Erzählung für die AfD. Gewinnt die Partei, gilt das trotz des angeblichen Betrugs als Erfolg, verfehlt sie die absolute Mehrheit, dient derselbe Vorwurf als Erklärung dafür.

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Sie betont: Das Ziel ist nicht nur der Beweis eines vermeintlichen Wahlbetrugs. Vielmehr geht es darum, "grundlegende Zweifel an demokratischen Institutionen und den Wahlprozessen zu schaffen”.

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am vergangenen Sonntag zeigt sich: Das Narrativ um Wahlbetrug bei der Briefwahl wirkt bereits. Denn dass die AfD bei der Briefwahl deutlich weniger Stimmen als an der Urne erhielt, ist für das AfD-Vorfeld ein klarer Beweis für Wahlmanipulation.

Die New York Times über den Fall Collien Fernandes. Der Fall "Fernandes gegen Ulmen" prägte in diesem Frühjahr den gesellschaftlichen Diskurs zu digitaler Gewalt gegen Frauen. Um das eigentliche Thema ging es dabei zuerst aber kaum.

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▶️ Einbettung in bestehende Muster: Der Diskurs wurde innerhalb kurzer Zeit in bereits etablierte linksgrün-woke Verschwörungsmuster und Deep–State–Narrative eingeordnet.

Die New York Times über den Fall Collien Fernandes. Der Fall "Fernandes gegen Ulmen" prägte in diesem Frühjahr den gesellschaftlichen Diskurs zu digitaler Gewalt gegen Frauen. Um das eigentliche Thema ging es dabei zuerst aber kaum.

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▶️ Schnelle Narrativbildung: Schon kurz nach der SPIEGEL-Story entstand der Vorwurf einer abgestimmten Kampagne von Fernandes, HateAid und dem BMJ zur Einführung einer Klarnamenpflicht.

▶️ Themenverschiebungen: Diese Falschbehauptung überlagerte die Debatte um die eigentlichen Vorwürfe, ergänzt um weitere Ausweich- und Ablenknarrative – darunter Verharmlosungen und Täter-Opfer-Umkehrungen.

Die New York Times über den Fall Collien Fernandes. Der Fall "Fernandes gegen Ulmen" prägte in diesem Frühjahr den gesellschaftlichen Diskurs zu digitaler Gewalt gegen Frauen. Um das eigentliche Thema ging es dabei zuerst aber kaum.

Susan Dominus analysiert die Geschehnisse mit einigen Monaten Abstand und dem Blick von außen in einem lesenswerten Long Read im The New York Times Magazine und blickt dabei auch auf die Analyse von Ralph Friedrich und Richard Schwenn zur Diskursverschiebung von rechts.

Wie die AfD den Wahlbetrugsvorwurf vorbereitet: Unsere neue Datenanalyse zeigt, wie das AfD-Vorfeld vor den Landtagswahlen das Narrativ von Pflegeheimen als „Hubs des Wahlbetrugs“ systematisch setzt – als Vorbereitung, um unliebsame Wahlergebnisse anzuzweifeln.

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Wie die AfD den Wahlbetrugsvorwurf vorbereitet: Unsere neue Datenanalyse zeigt, wie das AfD-Vorfeld vor den Landtagswahlen das Narrativ von Pflegeheimen als „Hubs des Wahlbetrugs“ systematisch setzt – als Vorbereitung, um unliebsame Wahlergebnisse anzuzweifeln.

Die zentralen Befunde: 1. Strategie: Erst im Vorfeld (u. a. durch Ulrich Siegmund) wird die Erzählung digital gestreut, dann greift die Parteispitze (Chrupalla) sie im TV auf.

2. Muster: Die AfD inszeniert sich als „Schutzmacht“ der Alten, während sie Briefwahl & Heimleitungen unter Generalverdacht stellt. 3. Global erprobt: Ob Trump oder FPÖ – Misstrauen gegen Briefwahl ist das Standard-Drehbuch von Rechtspopulisten.

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Die Anatomie einer Hasswelle: Unsere Analyse zu Hayali, Theveßen und Ruhs Der Mord an Kirk ist ein Brandbeschleuniger für Angriffe auf Meinungsfreiheit und für die politische Polarisierung. In den USA und hier. Seit mehr als einer Woche tobt der Furor in den Feeds. Besonders um Hayali & Theveßen.

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📊 240.000 Interaktionen, 46.000 Accounts und 41.000 Tweets Zum vorläufigen Abschluss unserer Analyse der Kampagne gegen Frauke Brosius-Gersdorf (FBG) ein Blick auf die Akteure und Netzwerkdynamiken auf X in den Tagen vor der Wahl.

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„Noch schlimmer als Brosius-Gersdorf“: Update zur Kandidatin Ann-Katrin Kaufhold Kommunikation zu Kaufhold ist im Vergleich zu Brosius-Gersdorf deutlich geringer, hat aber jüngst neue Dynamik bekommen. Kaufhold wird u.a. als „Gefährlichere“ von beiden gezeichnet, die man „nicht vergessen sollte“. 🧵

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Gegen die Richterin Brosius-Gersdorf ist in sozialen Netzwerken gezielt Stimmung von rechten Netzwerken gemacht worden. Ein Musterbeispiel rechtspopulistischer und rechtsextremer Kampagnenarbeit. Das zeigt eine Analyse des Politik-Thinktanks @polisphere.bsky.social

deutschlandfunk.deRichterwahl-Eklat: Ein Erfolg der Neuen RechtenDie gescheiterte Wahl von drei Verfassungsrichtern ist maßgeblich von rechten Netzwerken im Internet betrieben worden. Das zeigt eine aktuelle Analyse.