SOS MEDITERRANEE Deutschland

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@sosmediterranee.de

Leben retten | Schützen & Begleiten | Bezeugen Seenotrettung aus Überzeugung Mit dem Rettungsschiff #OceanViking bewahren wir Menschen im zentralen Mittelmeer vor dem Ertrinken.

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Die EU plant weitere 25 Mio. € in die Kontrolle von Fluchtbewegungen im Osten Libyens zu investieren. Damit weitet sie ihre Kooperation mit Warlord Khalifa Haftars Machtapparat aus, welcher international nicht anerkannt ist.

Als Seenotrettungsorganisation berichten uns Überlebende regelmäßig von einem System aus Folter, Menschenhandel, sexualisierter Gewalt und Erpressung in Libyen. 31 Organisationen warnen vor einer weiteren Vertiefung dieser Zusammenarbeit.

🚨 20 Menschen werden seit Sonntag vermisst. Unser Flugzeug #AlbatrossUNO hatte das Boot in Seenot gesichtet und die Behörden mehrfach mit aktualisierten Koordinaten alarmiert. Eine koordinierte Suchaktion bleibt weiterhin aus. Wo sind sie?

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Die koordinierte Zusammenarbeit der zivilen Einsatzkräfte machte den entscheidenden Unterschied. Am Sonntag jedoch, als wir nach Lampedusa zurückkehrten, sichteten wir ein kleines Holzboot mit etwa 30 Menschen an Bord.

Nachdem wir die zuständigen Behörden alarmiert hatten, mussten wir mangels Treibstoffs weiterfliegen. Bis jetzt liegen uns keine Informationen darüber vor, ob die Menschen in Sicherheit gelangt sind. 🎥 Camille Martin Juan / SOS MEDITERRANEE

Die Sea-Watch 5 führte eine Rettung durch. Die Aurora vollendete zwei weitere Rettungen und stabilisierte ein Boot, bis die italienische Küstenwache eintraf, die die Menschen auf dem Schlauchboot schließlich an Bord nahm.

🟢 Alle 99 Überlebenden, darunter 29 Minderjährige und 27 Frauen, konnten am Freitag in Neapel sicher an Land gehen. Letzte Woche evakuierte unsere Crew 101 Menschen aus zwei Schlauchbooten, die mehrere Tage und Nächte auf dem Mittelmeer trieben und in Seenot waren.

Eine schwangere Frau wurde in Begleitung ihres Mannes nach Lampedusa notevakuiert. Unter den Überlebenden, die in Neapel an Land gingen, befinden sich kleine Kinder mit ihren Familien sowie unbegleitete Jugendliche.

An Bord haben wir erschütternde Berichte über das Leid gehört, das sie auf ihrem Weg und in Libyen erfahren haben. Sie verdienen einen Empfang, der ihnen Schutz, Fürsorge und die Möglichkeit bietet, sich sicher zu fühlen. 📸 Lucien Migné / SOS MEDITERRANEE

🚨 Über drei Tage dokumentierte die #AlbatrossUNO eine Zunahme libyscher Patrouillenboote, schneller RHIBs, und nicht identifizierbarer Schiffe in internationalen Gewässern. Wiederholt wurden sie in der Nähe von Booten in Seenot gesichtet. (1/4)

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Das #Mittelmeer wird überwacht. Doch Überwachung ersetzt keine Seenotrettung. Pullbacks bieten keinen Schutz. Staaten müssen sicherstellen, dass alle Menschen in Seenot sofort gerettet und an einen sicheren Ort gebracht werden. (4/4)

🚨 Über drei Tage dokumentierte die #AlbatrossUNO eine Zunahme libyscher Patrouillenboote, schneller RHIBs, und nicht identifizierbarer Schiffe in internationalen Gewässern. Wiederholt wurden sie in der Nähe von Booten in Seenot gesichtet. (1/4)

Die #AlbatrossUNO beobachtete unbekannte Schiffe nahe der #OceanViking und der #Solidaire. Am selben Tag fing das libysche Patrouillenboot 101 ein Boot in Seenot ab. Es war der zweite von der #AlbatrossUNO dokumentierte Pullback innerhalb einer Woche. (2/4)

Bei beiden dokumentierten Pullbacks waren #Frontex Flugzeuge anwesend. Während Menschen im Mittelmeer weiterhin sterben, werden diese Einsatzmittel nicht zur Rettung von Menschen in Seenot genutzt. (3/4)

🔵 Eine schwangere Frau wurde gemeinsam mit ihrem Ehemann von der italienischen Küstenwache medizinisch nach Lampedusa evakuiert. Die werdenden Eltern waren gemeinsam unterwegs und gehören zu den 101 Menschen, die von der Crew der #OceanViking über Nacht und heute Morgen gerettet wurden.

Neapel wurde als sicherer Hafen zugewiesen, drei Tage Fahrt entfernt. Für die Überlebenden, die bereits mehrere Tage auf See verbracht haben, bedeutet die lange Weiterfahrt eine zusätzliche Belastung und weitere Erschöpfung. Besonders Frauen, Schwangere und Kinder sind davon betroffen.

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Heute Morgen rettete die Crew nach einem Alarm Phone-Hinweis 41 Menschen aus einem teilweise luftleeren Schlauchboot in der maltesischen SRR: 18 Männer, 7 Frauen und 16 unbegleitete Minderjährige. Sie berichteten von zwei Nächten ohne Essen und Wasser und erholen sich nun an Bord der #OceanViking.

SOS MEDITERRANEE Deutschland reposted

Replying to @msf.de

Dank der „Albatros Uno“, einem Überwachungsflugzeug von @sosmediterranee.de, konnte das Boot gesichtet werden. Die Überlebenden konnten in Reggio Calabria an Land gehen, einem von den italienischen Behörden ausgewiesenen sicheren Ort. [3/3]

Gestern unterstützte unser Flugzeug #AlbatrossUNO das Segelboot AMA dabei, 27 Menschen in Seenot ausfindig zu machen, zu begleiten und schließlich zu retten. Unter den Überlebenden befinden sich 4 Kinder und 12 Frauen. Sie haben Lampedusa sicher erreicht. (1/2)

Nach der ersten Rettung entdeckte unsere Crew ein weiteres Schlauchboot in Seenot nahe der Bouri-Ölplattform. Die Sichtung wurde mit allen Schiffen in der Region geteilt, und so kam die Oyvon von @msfsea.bsky.social weiteren 27 Menschen zur Hilfe. 📷 Camille Martin Juan / SOS MEDITERRANEE (2/2)

Gestern, am zweiten Einsatztag von ALBATROSS UNO, entdeckte unsere Crew ein schwarzes Schlauchboot mit etwa 20 Menschen an Bord. Die Auftriebskörper waren bereits teilweise entleert. Die Menschen waren in unmittelbarer Gefahr und wurden später von @sea-eye.org 5 gerettet. (1/3)

Später entdeckte unsere Crew ein schwarzes Schlauchboot mit etwa 30 Menschen in internationalen Gewässern. Ein von Italien und der EU finanziertes libysches GACS-Patrouillenboot fing sie ab und brachte sie unter Verstoß gegen See- und Menschenrechte nach Libyen zurück. (2/3)

Frontex Flugzeuge alarmierten bei beiden Booten. Beim zweiten war Eagle3 vor Ort. Auf die Anfrage von ALBATROSS UNO nach einem Rettungsplan gab die Crew an, keine Informationen weitergeben zu können. Eagle3 blieb während des Abfangens vor Ort. (3/3)

🟢 Nach drei Tagen Fahrt sind die 23 Menschen, die von der #OceanViking in der libyschen Such- und Rettungsregion evakuiert wurden, sicher in Marina di Carrara an Land gegangen. Sie waren mit einem seeuntüchtigen Schlauchboot aus Libyen geflohen und verbrachten Stunden auf See ohne Essen und Wasser.

Viele der Überlebenden sind sehr jung und stammen aus Ländern, die von Krieg und Verfolgung geprägt sind. Sie hoffen auf eine Zukunft, die niemals von einer lebensgefährlichen Überfahrt über das zentrale Mittelmeer abhängen sollte.

Die Zuweisung entfernter Häfen hält Rettungsschiffe vom zentralen Mittelmeer fern, wo Menschen weiterhin Seenot erleiden und nach Libyen zurückgezwungen werden. Nach Angaben der IOM wurden im Jahr 2026 bisher mehr als 17.000 Menschen auf See abgefangen und nach Libyen zurückgeschickt.

„Invest in Peace. For Everyone, Everywhere, Every Day“ – das Motto des diesjährigen Internationalen Tages des Friedens macht deutlich: Frieden entsteht nicht von allein. Er braucht jeden Tag politische Entscheidungen und Solidarität für eine Welt, in der jeder sicher und selbstbestimmt leben kann.

Vor wenigen Wochen half unsere Crew 55 Menschen in Seenot. Darunter war auch die 11 Monate alte Fatoumata* mit ihrer Familie. Nach 3 Tagen auf einem seeuntüchtigen Schlauchboot machte sie an Bord der #OceanViking ihre ersten Schritte. 👣 (1/2)

🔵 Nach einem Mayday-Ruf änderte die #OceanViking gestern ihren Kurs und fuhr zu einem Schlauchboot mit rund 80 Menschen in Seenot. Als sich unsere Crew dem Boot näherte, wurde es von der libyschen Küstenwache abgefangen und die Menschen an Bord nach Libyen zurückgebracht. (1/2)

Wir waren nur wenige Minuten entfernt. Diese wenigen Minuten entschieden über Rettung oder erzwungene Rückkehr an einen Ort, an dem Menschen Haft, Gewalt und Misshandlung ausgesetzt sind. Die #OceanViking fährt nun drei Tage zu ihrem zugewiesenen sicheren Hafen Marina di Carrara. (2/2)

🔴Heute Morgen hat die #OceanViking 23 Menschen von einem in Seenot geratenen Schlauchboot in der libyschen SRR gerettet. Zuvor hatte eine Frontex-Drohne einen Mayday-Ruf weitergeleitet. Unter den Geretteten sind 5 Frauen und mehrere unbegleitete Minderjährige. Sie hatten weder Essen noch Wasser.

🟢Letzte Nacht gingen 75 Menschen, darunter 39 Minderjährige und 9 Frauen, in Salerno an Land. Insgesamt hatte unser Team auf der #Ocean Viking 78 Personen aus Seenot evakuiert. Am Vortag war ein zwei Tage altes Neugeborenes zusammen mit seiner Mutter und Schwester medizinisch evakuiert worden. (1/3)

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Viele waren aus Ländern geflohen, die von Krieg und Unsicherheit geprägt sind. Da sichere Wege fehlen, sind Kinder und ihre Familien zu der gefährlichen Reise über das Mittelmeer gezwungen. Kein Kind sollte sein Leben riskieren müssen, um in Sicherheit zu gelangen. (3/3)

🟢Letzte Nacht gingen 75 Menschen, darunter 39 Minderjährige und 9 Frauen, in Salerno an Land. Insgesamt hatte unser Team auf der #Ocean Viking 78 Personen aus Seenot evakuiert. Am Vortag war ein zwei Tage altes Neugeborenes zusammen mit seiner Mutter und Schwester medizinisch evakuiert worden. (1/3)