Volkshilfe Österreich

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Die Volkshilfe ist eine gemeinnützige, überparteiliche und überkonfessionelle Wohlfahrtsorganisation. Impressum: http://volkshilfe.at/impressum

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Mehr als 400.000 Kinder und Jugendliche leben in Haushalten, die unerwartete Ausgaben von rund 1.570 Euro nicht finanzieren können. Gleichzeitig drohen Kürzungen bei den Kinderrichtsätzen der Sozialhilfe. Wir fordern stattdessen die Umsetzung der versprochenen Kindergrundsicherung.

Laut Arbeiterkammer leben aber nur 4 % der Kinder in Haushalten, die diesen Betrag nach ihrem bisherigen Sparverhalten voll ausschöpfen könnten. Etwa die Hälfte der Familien kann gar nichts sparen.

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"Wir fordern, einen effektiven Hitzeschutzplan, öffentliche kühle Orte, mehr Investitionen in die öffentliche Sanierung und eine flächenübergreifende Entsiegelung. Ein sozial und klimagerechtes Österreich ist möglich!" – Erich Fenninger

Die Klimakrise trifft armutsbetroffene Menschen besonders hart. Extreme Hitze gefährdet vor allem Kinder, ältere und chronisch kranke Menschen. In Wohnungen von Menschen, die wir betreuen, wurden im vergangenen Sommer Temperaturen von nahezu 40 Grad gemessen.

„Für eine Sozialhilfe, die Armut verhindert!“ – Mit dieser Forderung waren wir heute gemeinsam mit der Volkshilfe Oberösterreich und der Caritas Oberösterreich in Linz auf der Straße.

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Armutsbekämpfung muss als verbindliches Ziel verankert werden. Der beschämende Wettlauf der Bundesländer nach unten muss wirksam gestoppt und österreichweit einheitliche, existenzsichernde Mindestsätze müssen festgelegt werden.

Wer die Sozialhilfe kürzt, verschärft Armut. Wir fordern österreichweit einheitliche, existenzsichernde Mindestsätze und eine Absicherung, die Kinder vor Armut schützt. Dafür gehen wir diese und nächste Woche gemeinsam mit Erich Fenninger auf die Straße.

Die Bundesregierung will Kinderarmut halbieren. Wir befürchten, dass die geplante Sozialhilfe-Reform das Gegenteil bewirkt: Für Kinder in armutsbetroffenen Haushalten könnte sich die Situation weiter verschärfen. Eine Reform muss Kinder vor Armut schützen. Daran messen wir den Entwurf.

Heute haben wir gemeinsam mit Caritas und Diakonie an die Bundesregierung appelliert: Eine Reform der Sozialhilfe muss Armut verhindern, nicht verschärfen. Gerade bei Kindern darf es keine Verschlechterungen geben.

Rund 71.000 Kinder und Jugendliche sind derzeit auf Sozialhilfe angewiesen. Wenn Leistungen gekürzt oder Hürden erhöht werden, trifft das nicht abstrakt ein System, sondern unmittelbar Kinder und Familien.

"Das Regierungsversprechen Kinderarmut bis 2030 zu halbieren, hält der Reformvorschlag zur Sozialhilfe leider nicht. Im Gegenteil, wir befürchten eine Verschärfung der Kinderarmut." – Erich Fenninger

„Das Bildungssystem von heute schafft immer noch die soziale Ungleichheit von morgen“, sagt Ewald Sacher, Präsident der Volkshilfe Österreich. Zum Schulstart zeigen aktuelle PISA-Ergebnisse und eine IHS-Langzeitstudie erneut, wie stark Bildungschancen in Österreich vom Elternhaus abhängen.

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Besonders entscheidend ist der Übergang nach der Volksschule. Deshalb fordern wir eine ganztägige gemeinsame Schule für alle Kinder von 6 bis 14 Jahren. Lernen und Üben sollen Teil des Schultags sein und nicht vom Elternhaus abhängen.

Bildungsgerechtigkeit braucht auch materielle Sicherheit. Deshalb fordern wir zusätzlich eine Kindergrundsicherung und den Ausbau kindspezifischer Infrastruktur, etwa kostenloses, gesundes Mittagessen in der Schule.

„Das Bildungssystem von heute schafft immer noch die soziale Ungleichheit von morgen“, sagt Ewald Sacher, Präsident der Volkshilfe Österreich. Zum Schulstart zeigen aktuelle PISA-Ergebnisse und eine IHS-Langzeitstudie erneut, wie stark Bildungschancen in Österreich vom Elternhaus abhängen.

Wir kritisieren das kolportierte Aus für die Kindergrundsicherung scharf. Die Bundesregierung hat sich im Regierungsprogramm zur Einführung einer Kindergrundsicherung & zum Ziel bekannt, Kinderarmut bis 2030 zu halbieren. Mit dem aktuellen Sozialhilfe-Entwurf wird dieses Ziel spektakulär verfehlt.

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"Hier geht es nicht um irgendein Wohlfühlgesetz, sondern darum, ob für Kinder am Ende des Monats nur Toastbrot am Speiseplan steht, ob ein Kind Nachhilfe erhalten kann oder ob die Wohnungen im Winter angemessen beheizt werden können." – Erich Fenninger

Wir kritisieren das kolportierte Aus für die Kindergrundsicherung scharf. Die Bundesregierung hat sich im Regierungsprogramm zur Einführung einer Kindergrundsicherung & zum Ziel bekannt, Kinderarmut bis 2030 zu halbieren. Mit dem aktuellen Sozialhilfe-Entwurf wird dieses Ziel spektakulär verfehlt.

395.000 Kinder und Jugendliche sind in Österreich armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Nach den bisher bekannten Plänen könnten Familien in mehreren Bundesländern künftig noch niedrigere Leistungen erhalten.

„Hitze hat Folgen für die soziale Teilhabe.“ Unsere Armutsexpertin Hanna Lichtenberger spricht mit der taz darüber, warum Menschen mit wenig Einkommen stärker unter Hitze leiden und welche politischen Lösungen es braucht. Zum Interview: taz.de/Armut-und-Hi...

taz.deArmut und Hitze: „Hitze hat Folgen für die soziale Teilhabe“Armutsbetroffene benötigen mehr Plätze zum Abkühlen, Schatten und Trinkmöglichkeiten, sagt Hanna Lichtenberger von der Hilfsorganisation Volkshilfe.

Die fünfte Staffel von TROTZ DEMENZ startet am 17. September! Fünf neue Folgen unseres Demenzhilfe-Podcasts erzählen von Menschen, die ihre Erfahrungen mit Demenz teilen, Wissen weitergeben und anderen Mut machen.

Wir besuchen ein Angehörigentreffen in Oberösterreich und lernen den Demenzgeschichten-Erzähler Uli Zeller kennen. Wir sprechen über rechtliche Vorsorge im Alter und bei Demenz und treffen Demenzbotschafterin Johanna Constantini.

Gemeinsam mit Kinderbuchautorin Rosa Schaberl und Illustratorin Frau Isa zeigen wir außerdem, wie man Kindern Demenz verständlich erklären kann. TROTZ DEMENZ findest du kostenlos auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

Die Bundesregierung hat eine Höchstgrenze bei den Sozialhilfe-Sätzen für Kinder angekündigt. Sie würde besonders Familien mit mehreren Kindern treffen – obwohl die bestehenden Leistungen schon jetzt vielfach nicht ausreichen.

Acht von zehn befragten Fachkräften sagen in einer gemeinsamen Studie von Volkshilfe und Caritas: Die aktuellen Kinderrichtsätze reichen vielfach nicht aus, um die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen abzudecken.

Essen, Kleidung, Lernmaterialien, eine warme Wohnung und soziale Teilhabe sind kein Luxus. Für uns ist klar: Kinder gehören aus der Sozialhilfe herausgelöst und über eine Kindergrundsicherung eigenständig abgesichert.

Für uns ist klar: Kinderbetreuung ist Arbeit. Sorgearbeit ist Arbeit. Und sie wird noch immer überwiegend von Frauen geleistet. Ihre Abwertung ist Teil struktureller Ungleichheit, die Frauen bis ins Pensionsalter begleitet.

Die Pensionslücke ist eine Folge struktureller Ungleichheit: Frauen haben niedrigere Einkommen, arbeiten häufiger in Teilzeit und übernehmen mehr unbezahlte Sorgearbeit. 19 % der Frauen ab 65 Jahren sind armutsgefährdet. Bei alleinlebenden Pensionistinnen sind es 28 %.