Yann Wernert

Yann Wernert

@wernertyann.bsky.social

Senior Policy Fellow @delorsberlin.bsky.social | Franco-German relations | France and Germany in Europe

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Es geht um: Kandidierende und den schwierigen Weg zur Macht Welche Pläne offen ausgesprochen und welche gerne unter den Teppich gekehrt werden Was man in Frankreich mit und ohne parlamentarischen Rückhalt machen kann Warum Frankreich so wichtig für Europa ist

Und warum die französische Verfassung in vielerlei Hinsicht eine entscheidende Rolle spielen wird. Das alles im halbstündigen Podcast. Gerne reinhören!

Leichter Umfragenaufwind für den moderaten linken Kandidaten Glucksmann nach gewonnenen Vorwahlen. Der Effekt ist ganz üblich, hält aber oft nicht lange an. Da mitte-rechts-Kandidat Philippe gerade schwächelt, bekommt Glucksmann auch als potenzieller Mélenchon-Verhinderer Aufmerksamkeit.

sieht dafür ein klares Prozedere vor, das Marine Le Pen umgehen will. Der RN will die Verfassung weitgehend umgestalten und europäisches Recht ignorieren können, die Auswirkungen für die EU wären riesig. Mehr Details dazu in Abschnitt 6 meines Policy briefs: www.delorscentre.eu/en/publicati...

delorscentre.euNavigating the French 2027 elections – Campaigns, electoral systems, and power constellationsThis brief analyses the presidential campaign and its dynamics, the very likely ensuing legislative elections, and the resulting power constellations.

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How can we give a push to competitiveness and make full use of the single market? Yesterday in Paris, we discussed the promises and pitfalls of the 28th regime for companies with Christophe Bories, Joachim Herrmann, Paul Oudin, and Anne Sanders.

die Konsolidierungsphase des Wahlkampfs eingeläutet. Er bekam 66% der Stimmen, dahinter folgt PS-Chef Olivier Faure mit mageren 14,5%. Was noch bevorsteht und warum es jetzt mit "wilden" Vorwahlen weitergeht, steht in meinem neuesten Policy brief: www.delorscentre.eu/en/publicati...

delorscentre.euNavigating the French 2027 elections – Campaigns, electoral systems, and power constellationsThis brief analyses the presidential campaign and its dynamics, the very likely ensuing legislative elections, and the resulting power constellations.

Die wichtigsten Erkenntnisse sind auch im Standpunkt vom heutigen Europe.Table Briefing: table.media/europe/stand...

Yann Wernert@wernertyann.bsky.social

Glad to share my newest policy brief on the French 2027 electoral year and what to look out for in terms of European impact. Next steps, underlying political dynamics, from the current campaign to government appointment, and www.delorscentre.eu/en/publicati...

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Or a more classical winner-takes-all scenario, of course. You might also be interested in the fifth vote that could happen next year, hugely under-reported so far given its potential consequences. It's a referendum announced by the RN that would challenge the European Union's legal order

and cut commitments to human rights treaties. If you want to delve into wild primaries, party finances, constitutional considerations and have a look at the four possible power constellations after elections and their impact on French influence within the EU, you've come to the right place.

finally what power constellations to expect after elections. Quite a bumpy road to go, and the results could be mixed, with a severely constrained far right president having to deal with an opposing National Assembly, or a centre-right president forced to rely on a weak minority government.

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Huge step! France and Germany are calling for a whole range of short-term measures against Chinese trade practices - and a new instrument that would allow the EU to hold firm in a real trade conflict with China. This would catapult EU trade policy into a new era. And very rightly so.

Finbarr Bermingham@fbermingham.bsky.social

💥Boom - it's ready, the joint Franco-German paper / letter to VDL on China. Berlin & Paris - previously at polar opposite ends of the scale on China policy - now want a kill switch to cut China out of the EU market. This would have been unfathomable a few short months ago 🤯

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#PariserPlatzDialogue is heading to Paris! In cooperation with the German Embassy in Paris, we invite you to the next Research Meets Politics event: What should a 28th regime for businesses look like? Which priorities and decisions are needed to ensure real added value for companies across Europe?

Ab Mittwoch beginnt die parlamentarische Debatte zum unliebsamen Haushalt 2027. Kurz vor den Wahlen und ohne klare Mehrheiten könnte das ein dicker Brocken werden. Der am stärksten steigende Ausgabenposten (+15%): der Schuldendienst. www.assemblee-nationale.fr/dyn/actualit...

assemblee-nationale.frPLF pour 2027 : examen de la première partie en commission des financesDu mercredi 7 au vendredi 9 octobre 2026, la commission des finances examine la première partie du projet de loi de finances pour 2027.

Neue Studie zur RN-Außenpolitik des französischen Thinktanks IFRI: - Verteidigung frz. Souveränität im Fokus - Kritik und Anfeindungen richten sich vor allem gegen europäische Institutionen, Deutschland und Algerien - Ukraine wird mit Worten, nicht Taten unterstützt www.ifri.org/en/studies/s...

ifri.orgA Sovereignist Foreign Policy? The World as Seen by National Rally LawmakersThe National Rally’s (Rassemblement national—RN) “de-demonization” strategy appears to be paying off: Marine Le Pen and Jordan Bardella’s party is steadily gaining ground in elections, and polls place...

Im Fazit (S. 28-29): - Konflikt mit europäischen Institutionen wäre bei RN-Regierung so gut wie zwangsläufig, auch mit nicht-Umsetzung europäischer Entscheidungen, Angriffe auf EuGH ... - Krise mit Deutschland quasi unvermeidbar - Niemand weiß, wie solche Krisen ablaufen würden

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Édouard Philippe ist ein Mitte-rechts Kandidat, der linke Wähler:innen in der Stichwahl im kommenden Mai brauchen wird, um Marine Le Pen zu schlagen. Er liegt regelmäßig in der Stichwahl mit ihr in etwa gleichauf. Links sind frühe Renten ein großes Thema, rechts die Schuldenlage.

Philippe versucht es mit einer nicht zu harten Anhebung des Renteneintrittalters und sozialer Abfederung. Im Ausbalancieren übt er sich auch bei anderen Themen: Asylrecht, Rechtsstaatlichkeit, Klimapolitik. Bisher gelingt das einigermaßen, zuletzt stand er in Umfragen aber etwas schlechter da.

abgefedert werden. Das geplante reguläre Renteneintrittsalter: 65 Jahre (derzeit ist die Erhöhung von 62 auf 64 eingefroren) Die Anzahl der Beitragsjahre würde von 43 auf 45 steigen. Das Ganze graduell über einen Zeitraum von 10 Jahren, mit großen Ausnahmen für Personen mit gesundheitlichen

Einschränkungen. Laut Philippe dürfte das ein Drittel der künftigen Rentner:innen betreffen und zielt auf die Personen ab, die körperlich fordernde Berufe haben. Bei solchen Plänen fliegen einem nicht automatisch die Herzen zu. Aber kann man so tun, als würde die Neuverschuldung nicht ausufern?

Die Kampagne des RN kommt ins Wanken: die Online-Zeitung Mediapart hat zu Parteichef Jordan Bardella recherchiert und wirft ihm heftige antisemitische Äußerungen vor, auch Belege soll es geben. Bardella selbst und seine Parteifreunde behaupten, es seien Fälschungen. www.spiegel.de/ausland/fran...

spiegel.deFrankreich: Antisemitismus-Vorwürfe bringen Rechtsradikalen Bardella in BedrängnisDas Medium »Mediapart« wirft Jordan Bardella vor, sich antisemitisch geäußert zu haben. Der Vorfall könnte auch Marine Le Pens Strategie belasten, ihre Partei als regierungsfähig zu präsentieren.

symbolisch für die Partei wichtig. Das bedeutet etwas mehr Ressourcen und Einfluss, bleibt aber u.a. bei der Gesetzgebung marginal. Der Senat behält damit die Möglichkeit, gerade bei Verfassungsänderungen den RN einzuhegen. Der Senat wird durch vor allem durch kommunale Politiker:innen gewählt.

Jordan Bardella hat bereits regelmäßig die immergleiche Formulierung benutzt, Russland stelle eine "multidimensionale Bedrohung" dar. Klingt durchdacht, ist es aber offensichtlich nicht. Er lässt es aus, das weiter auszuführen oder daraus politisches Handeln abzuleiten. Solidaritätsbekundungen

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🇫🇷📊 sondage @ipsosfrance.bsky.social pour La Tribune Dimanche : à 7 mois de la présidentielle, Le Pen reste la candidate qui susciterait le plus de satisfaction (enfin, disons le moins d'insatisfaction) en cas d'élection, mais l'enquête illustre aussi les freins à son éventuelle victoire 👇

Und jedes Jahr wartet ein schwieriger Haushalt: Lecornu will angesichts einer zersplitterten Nationalversammlung eine Art Minimalkonsens-Haushalt verabschieden. Das Ziel: das Defizit auf 5% des BIP zu begrenzen. Schwierig, trotz guter Entwicklung bei Steuereinnahmen. www.lemonde.fr/politique/ar...

lemonde.frBudget : les recettes fiscales en hausse malgré une économie en panneAu premier semestre, les taxes et impôts recouvrés par le fisc ont encore augmenté de 3,7 %, une hausse deux fois supérieure à celle du produit intérieur brut. Une dynamique positive, mais insuffisant...

Frankreich soll kleiner werden, sagt Frankreich. Na ja, zugegeben eher: Frankreich soll auf Karten nicht größer aussehen, als es ist. Von der Mercator-Projektion soll auf Eckert IV umgestellt werden, fordert Paris und schließt sich damit der Afrikanischen Union an. www.lemonde.fr/internationa...

lemonde.frLa France plaide pour une représentation cartographique du monde plus équitableDans le cadre d’un mouvement porté par l’Union africaine, Paris a annoncé, vendredi 4 septembre, abandonner la projection dite « de Mercator ». Pour respecter la réalité, la place de la France sera dé...

Für oder gegen die Ukraine-Unterstützung? Nach Äußerungen des RN-Parteigranden Aliot legen die bisherigen Favoriten der Präsidentschaftswahl, Edouard Philippe und Marine Le Pen, ihre Positionen dar. Edouard Philippe will die Unterstützung fortführen, auch weil www.liberation.fr/politique/le...

liberation.frLe RN prévoit déjà de lâcher l’UkraineIndiscrétions piquantes, maladresses vaches ou douces confessions : chaque jour, retrouvez les brèves qui auscultent le monde politique.

2/ damit französische Interessen betroffen sind. Marine Le Pens Rezept ist: keine Unterstützung mehr, eine "große Friedenskonferenz" soll es richten. Das erinnert nicht wenig an Donald Trump.

4/ Er knüpft damit an frühere Aussagen an, die er als Innenminister getätigt hatte. Retailleau sagt, dass Frankreich "nicht mehr wirklich eine Demokratie" sei und die Gefahr einer "Regierung der Richter:innen" drohe. Ob es ihm hilft? Retailleau liegt in Umfragen bei 6 bis 10% Wahlabsichten.

5/ Viel zu wenig, um in die Stichwahl zu kommen. Mit dem RN will Retailleau nicht zusammenarbeiten, allerdings deshalb, weil die Partei seiner Meinung nach eine "sozialistische Wirtschaftspolitik" will. Auf Sarah Knafo angesprochen (MdEP in der ESN-Fraktion), schließt er nichts explizit aus.

2/ Laut Eigenaussage soll europäisches Recht "über den nationalen Gesetzen, aber unter der französischen Verfassung" angesiedelt sein. Das Ziel: u.a. eine viel härtere Migrationspolitik ( auch ohne Einwände des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte), weniger Verfassungsrat, denn ...

3/ ... sollte der Verfassungsrat (Bundesverfassungsgericht-Äquivalent) ein Gesetz für nicht-verfassungskonform erachten, soll ein:e Präsident:in ein Referendum ausrufen können, um dies zu umgehen. Den Rechtsstaat bezeichnet Retailleau als "ideologischer Rahmen", den es zurückzudrängen gilt.

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Pour la première fois depuis qu’elle se présente à l’élection majeure, Marine Le Pen est donnée gagnante dans les sondages. Cinq mécanismes peuvent néanmoins empêcher la nette favorite de 2027 de gagner. Une étude exclusive signée par le président de Cluster 17.

legrandcontinent.euMarine Le Pen peut-elle encore perdre l’élection présidentielle ? | Le Grand ContinentCinq mécanismes peuvent empêcher le Rassemblement national de gagner en 2027.