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Wenn ein Medium wirklich interessiert, warum Elon Musk der Meinung ist, nur die AfD könne Dtl. retten, könnte man ihn interviewen und seine Argumente kritisch hinterfragen. Man kann natürlich auch ein von Musk verfasstes AfD-Inserat veröffentlichen. Hat halt eher wenig mit Journalismus zu tun.

derstandard.atMusk greift wieder zugunsten der AfD in den deutschen Wahlkampf einIn einem Gastbeitrag in der "Welt am Sonntag" bezeichnete Elon Musk die AfD als den "letzten Funken Hoffnung". Die Chefin des Meinungsressorts kündigte daraufhin

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Was in aller Welt hat die Welt am Sonntag veranlasst das zu tun? Die Geschichte wo menschenverachtendes geschieht ist noch nicht so lange aus. Sind wir denn überhaupt nicht lernfähig??? Oder wird da absichtlich Deutschland und Europa destabilisiert? Gewissen einschalten!!!

Was kümmert mich (s)ein Dings von gestern. Der 5. Unternehmensgrundsatz von Axel Springer wäre: „Wir lehnen politischen und religiösen Extremismus und jede Art von Rassismus und sexueller Diskriminierung ab.“ Aber es ist ja nicht so, dass das sonst in der Welt oder Bild rasend auffallen würde.

Im wahrscheinlich schmalen Zeitfenster zwischen dem Verfassen und der Veröffentlichung von Musks Meinungsstück ist sein Verhältnis zu MAGA, dem US-Pendant der AfD, wie ein Kartenhaus in sich zusammen gefallen. Man kommt kaum noch hinterher, so schnelllebig das alles.

z.Z. ist Musk noch Privatmann. Ist er demnächst vereidigt, spricht er als offizieller Vertreter der USA und dann kann sich DE diplomatisch wehren. Unabhängig davon was für Anzeigen in europäischen Zeitungen geschaltet werden.

Die Welt hat doch in der selben Ausgabe (durchaus kritisch) zu Musks Meinung Stellung bezogen und seinen "Therapieansatz" als "fatal falsch" beurteilt. Aber ja, ich denke Herr Musk würde auch weitere Interviews nicht verweigern und man sollte generell wieder mehr diskutieren, nicht zensieren.

Das ist ja gut und schön. Aber ich glaube nicht, dass Musk sich Fragen objektiver Journalisten stellt. Ebenso nicht wie Trump. Da muss man sich wohl mit der offensichtlichen Meinung begnügen. Es wäre ja super, wenn sie ihn zum Interview bekämen. Und wenn es nur per Video wäre. Wäre sehr spannend.

Wenn ich jetzt einfach mal raten müsste, ohne mich im Geringsten auszukennen: Die AfD verspricht seinen Tesla-Werken Steuerbegünstigungen und weniger gesetzliche Regulierung?

Nein, es geht ihm null um die AfD, er weiß überhaupt nicht, wer das ist. Ein Ausstieg aus der EU würde seinem Werk mehr schaffen zufügen als jede Vergünstigung wieder reinholt. Er will einfach den Staat in seiner jetzigen Form abschaffen.

Musk weiß über die deutsche Innenpolitik nur was er von Influencern hört denen er folgt. Und das sind überwiegend Rechtspopulisten die logischerweise wiederum die AfD gut finden. Die versuchen die AfD für das amerikanische Publikum (und somit auch Musk) zu sane washen.

Nein, er weiß nur, dass die AfD Instabilität bedeutet und der schnellste Weg zu einem schwachen Staat ist. Er führt gerade einen Twitter-War gegen die komplette Maga-Basis, weil er mehr Einwanderung will. Was will noch mal die AfD?

Es ist doch klar, dass Musk die AfD unterstützt, denn die AfD ist antieuropäisch, das ist sowohl im Interesse der Trump-USA als auch der eigenen wirtschaftlichen Interessen von Musk.

Ich würde meinen, weder noch. Spätestens seit seinem Tweet, in dem er behauptet, dass das AfD Programm ident mit dem der Demokraten zu Obamas Amtsantritt sei, ist doch völlig klar, dass der Mann inhaltlich keine Ahnung hat.

100% Zustimmung. Um kritisches Hinterfragen der AfD und ihrer internationalen Milliardärs-Fancommunity geht es Döpfner aber zu keiner Sekunde. Er hasst wie Musk die Demokratie an sich und tut alles, sie in kürzestmöglicher Zeit maximal zu beschädigen. Die Maske fällt…

Gerade, weil das nicht neu ist: Ist es nicht ein bisschen erstaunlich, dass bis gestern noch eine Leiterin des Meinungsressorts der Welt und der Welt am Sonntag namens Eva Marie Kogel, dort arbeitete und jetzt zurücktrat? Wie kommt das denn?!?

Elon Musk shocked many in Germany last week by endorsing its far-right Alternative for Germany party ... Thread post below ⬇️

John Hatchard@johnhatchard.bsky.social

#Musk #Trump #USA #MAGA #AfD #Germany #Steinmeier #Höcke #Weidel #ChristianDemocraticUnion #CDU #InternationalDemocracyUnion #IDU archive.is/2qjUE Elon Musk shocked many in Germany last week by endorsing its far-right Alternative for Germany party. Abridged (shortened) article thread ⬇️ 4 min

die hauen sich auch vorauseilend in den Gehorsamsstaub in Wirbelsäulenakrobatik, unter fester Beteiligung österr.stämmiger neo(s)libertärer Chefreporter(:innen) wie Anna Schneider... #mehrmileiwagen geht solange bis zum irreparablen Bandscheibenvorfall ..

Das ist etwa zu verkürzt und ein Nicht-Argument. Natürlich haben - neben den kritischen Interviews - auch Gastbeiträge in journalistisch gestalteten Medien ihren Platz, auch wenn es isoliert nicht Journalismus im engeren Sinn ist. Gibts durchaus auch im ORF ...

Ich halte Gastbeiträge von politisch extremen Verschwörungsparanoikern & Fake News-Schleudern für keine journalistisch relevante Gattung.

Doch, gerade journalistisch ist und bleibt das ein Scoop, den wohl jeder Blattmacher ins Heft gerückt hätte. Alleine um das Denkmuster eines der wichtigsten Influencer (halb) Amerikas zu verstehen (meinetwegen: zu entlarven). Und das Umfeld war erklärend genug.

Das ist absolut richtig. Wenn sich die Medien dem gedankenbeendenden Axiom unterwerfen, dass „freie Meinungsäußerung“ Gegenstand, Grund und Entschuldigung für jeglichen Diskurs ist, könnten sie diese Rede zumindest auf eine Art und Weise untersuchen, die ihrem Beruf angemessen ist.

And in English: This is absolutely correct. If outlets are going to submit to the thought-ending axiom that 'free speech' is the object, reason, and excuse for any and all discourse, they could at least examine that speech in a way befitting their profession.

Viel schlimmer ist, dass lt. Spiegel der Herausgeber Döpfner die Veröffentlichung erzwungen hat und angeblich auch Musk zu seinem AfD-Tweet animiert hat. Hier braucht es dringend saubere Recherche und Aufklärung im aktuellen Wahlkampf.

Erzeugnisse aus dem Springer Haus als "Journalismus" zu betiteln ist grundsätzlich falsch. Spätestens jetzt (und eigentlich schon seit Jahren), sollte man es ausschließlich als Sprachrohr für finanzstarke Einzelinteresse betrachten und Springer eben nicht in einem Zuge mit seriösen Medien nennen.

Gedankenexperiment: Hätte es die #AfD kleingehalten, falls die #CSU eine bundesweite Partei geworden wäre und eine konservative Alternative zur #Merkel - #CDU geworden wäre? Die auf Bundesebene mehr mitzusprechen hätte als eine reine #Bayern -CSU? #Musk

#Kogel zeigt mit ihrer Entscheidung nach dem umstrittenen #Musk -Gastbeitrag, dass sie mehr Eier hat als die Minister der #Ampel zusammen. Dort tritt nämlich keiner freiwillig zurück, nicht einmal bei Fehlern. Die Kündigung von @emkogel ist ein Verlust für die "Welt". #Welt bsky.app/profile/ders...

Andreas Maisch@derspiegel.bsky.social

(2) In einer Redaktionskonferenz am Freitagvormittag gab es nach SPIEGEL-Informationen Streit. Nach Aussagen von Teilnehmern kam Kritik u.a. von Robin Alexander, der Mitglied der Chefredaktion ist, und von Investigativchef @timroehn.bsky.social. Mir ist kein ähnlicher Fall in Erinnerung #Musk #Welt