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Deregulierung nutz Kunden und Unternehmen Und es sind nicht nur CDUler, sondern genauso Grüne und SPDler

Cem Özdemir@oezdemir.de

Europa muss vom Regulierungs- zum Innovationskontinent werden. Wir brauchen weniger Bürokratie, mehr Investitionen in Schlüsseltechnologien und eine starke europäische Industriepolitik. Wir wollen Autos nicht nur fahren, sondern auch hier in Deutschland bauen.

Wozu? Hmm, damit sich die Autohersteller dann hinstellen können und jammern das die Politik ja nicht verlässliche Vorgaben gemacht hat und man bitte jetzt weiter Milliarden an Steuergeldern haben möchte.

Weil #hocheffizientVerbrenner die Rettung der 🇩🇪 Autoindustrie sind und nicht ein verbraucherorientierte Markenstrategie... 😉 Noch besser wäre natürlich eine menschenorientierte #Verkehrspolitik mit einem #fahrscheinlosen #ÖPNV! 😀

So wie in Dänemark wird es in anderen Ländern auch werden. Die Disruption ist in vollem Gange, Verbrenner werden immer schneller verdrängt werden. Ob Autohersteller/Zulieferer wollen oder nicht. Da BEV viel weniger Teile benötigen, liegt das Hauptproblem bei Zulieferern, die neue Produkte brauchen.

Strom ist in Dänemark günstiger, und bei der Zulassung werden Benziner wesentlich höher besteuert als Elektroautos. Die CO2 Steuer fällt dort nur für Benziner an. Also wieder Markteingriffe, bis es sich nicht mehr rechnet. Funfact, wenn alle Stromer fahren, wird die Zulassungssteuer anziehen..

Nein, es lohnt sich nicht unbedingt, wenn man für E-Autos auf öffentliche Ladesäulen angewiesen ist. Und bei der Steuer, der Zulassungssteuer, reden wir von umgerechnet ca. 20.000€ (Toyota Corolla Cross), die man bei Neukauf eines Stromers in Dänemark unter Umständen nicht zahlen braucht.

Auch wenn es Deutschland mit den Ladekarten ein Krampf ist, wer nicht zu Hause laden kann, für den gibt es doch recht günstige Tarife, bei denen es sich immer lohnt. Für mich Gelegenheitsfremdlader sieht es ungünstiger aus, brauche es aber auch eigentlich nie.

Der Druck kommt von einem Teil der Zulieferer und weniger von den Autoherstellern selbst. Erstere bestimmen auch den Ton in den Verbänden, da sie die Mehrheit stellen. Es gibt viele Zulieferer die keine oder nur sehr wenig Komponenten für BEVs anbieten und denken die Zukunft ließe sich so aufhalten.

Wer sein Geld nur mit beheizten Urea-Leitungen und passenden Schlauchschellen verdient, kann ohne Verbrenner zumachen. Leider glauben viele selbst die Lobbylügen über eine gloreiche Zukunft mit Efuel-Verbrennern und haben die Zeit zur Produktumstellung nicht genutzt.

Wir sind bei den Zulassungszahlen bei 33% BEV, bei den Produktionszahlen über 40% - selbst die Autohersteller in D scheinen es verstanden zu haben. Im Moment jammern die Zulieferer der Verbrenner und die Ölindustrie lobbyiert gegen BEV während sie an jeder Tanke Werbung für BEV macht. Läuft doch.

Es geht um Stimmenfang. Um Machterhalt. Weil sie sich einbilden sie bekämen damit wieder mehr Stimmen für die CDU und könnten dann noch ein paar Jahre für ihren Murks Diäten kassieren. Ich fürchte nur das Bayern trotz Allem wieder CDU wählt. Einfach so, Hirnlos. Weil: hama scho immer.......

Interessanterweise hat es auch 30 Jahre gedauert vom Pferd aufs Auto. So ziemlich genau wie mit ICE -> Elektro. Scheint ein Muster zu sein...

Auch die Kutschenbauer hatten Lobbyisten. Genützt hat es den Kutschern wenig und den Pferdehändlern nichts. Merz und Söder retten den Verbrenner bis 2035 und verspielen damit schon heute die Zukunft der Beschäftigten. Danach heißt es wieder, das habe niemand kommen sehen.

Das ist das, was mich stört. Der Verbrenner stirbt sowieso, aber dieses Gewurschtel sorgt für Fehlanreize bei den Herstellern und, schlimmer, für Unsicherheit und damit Kaufzurückhaltung bei den Kunden. Am Ende zahlen wir dann alle, Autofahrer oder nicht, die Rettungspakete.

Genau, und die die doch einen kaufen werden dann immer weniger Tankstellen finden mit weiter steigenden Preisen. Aber Hauptsache "technologieoffen" 🙈

Das Neuzulassungsverbot ist gelebter Verbraucherschutz (hier: Schutz vor der eigenen Dummheit). Man kann das in Anbetracht der Entwicklung der Spritpreise auch bleiben lassen, die Ölindustrie selbst treibt alle, die 2,4 x 6 und 0,4 x 18 richtig vergleichen können zum BEV.

Nur für eine bestimmte Klientel und für politische Punkte bei Wirtschaftsbossen, Ölkonzernen und beim reaktionären Bürgertum.