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Der langjährige PFLP-Aktivist Ibrahim Ibrahim nimmt offenbar an einer Wahlparty von DIE LINKE in Neukölln teil. Das zeigt ein Bild der Berliner Morgenpost, auf dem er gemeinsam mit Clan-Chef Issa Remmo zu sehen ist. (Foto: Max Pribilla)

Das ist eben immer dieses mulmige Gefühl, dass propalästinensische Proteste eben nicht in erster Linie Israels offenkundige Kriegsverbrechen adressieren, sondern unter der Hand eigentlich nur die Hamas normalisieren sollen. Als habe die Hamas gar nichts mit dem Leid der Palästinenser zu tun.

Es steht allen Menschen mit Anstand gut zu Gesicht, die potenziell genozidären Kriegsverbrechen der israelischen Armee zu benennen und zu verurteilen. Der schlimmste Pogrom gegen Juden nach WK2 durch Hamas-Terroristen wird dadurch nicht weniger schlimm, die Hamas nicht weniger verabscheuungswürdig.

Sehe ich auch so. Allerdings ist es übler Whataboutismus angesichts von 120.000 ermordeten Palästinensern immer auf 1.200 Opfer des 7. Oktober zu verweisen, oder sie damit zu rechtfertigen. Da sind menschenrechtlich Maßstäbe in einer völligen Schieflage, die keine Naziverbrechen gut machen kann.