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»Man darf auch die Opfer nicht vergessen, die in den Krieg gezwungen wurden, wie bei der #Wehrmacht. Mein Großvater ist einer von ihnen gewesen. Er wurde unter Zwang einberufen, sonst wäre er gleich erschossen worden. Ist ein Menschenleben weniger wert als ein anderes?« René Kirsten (BOD Heidenau)

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Da steckt so viel drin, dass man kaum hinterherkommt: Juden sind im Gedenken angeblich »mehr wert« als andere, Wehrmachtssoldaten wurden sofort erschossen, wenn sie sich weigerten (in den 1960er Jahren widerlegt), die Dimension der Taten wird benannt bzw. sogar übertrieben (»vergoldete Straßen«),

Ja. Auch das marginale Gedenken an tatsächliche Wehrmacht-Deserteure musste erst mühsam erkämpft werden. Ich vermute, dass es hier um etwas anderes geht, kenne aber natürlich den konkreten Fall nicht.

Kirsten ist im Heidenauer Stadtrat Teil der »Bürgerinitiative Oberelbe für mehr Demokratie«, die den Antrag gegen die dortigen Stolpersteine eingebracht hat. »Er war nicht weniger wert, nur weil er nicht jüdisch war«, wird er im gleichen Artikel zitiert.

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