Johannes Spohr

Johannes Spohr

@jspohr.bsky.social

NS-Geschichte und die kontinulierlich schwierige Gegenwart | Familiengeschichte | Ukraine unter deutscher Besatzung https://linktr.ee/j.spohr

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Dritte Auflage! »Present Past« ist jetzt in diversen Gedenkstätten, bei der LpB Thüringen und natürlich weiterhin bei der Berliner LpB sowie direkt über den Metropol Verlag erhältlich.

Mein kompaktes Workshopdebut in #Chemnitz: ➡️ »Opa war kein Nazi?« – Familienrecherche zum Nationalsozialismus ➡️ Mo. 16.11.2026, 16:00 – 19:00 Uhr Der Workshop ist eine Kooperation des Buntmacher*innen e.V. und der Volkshochschule Chemnitz.

vhs-chemnitz.de»Opa war kein Nazi?« - Familienrecherche zum NationalsozialismusDer Nationalsozialismus wirkt auf vielfältige Weise bis in die heutige Gesellschaft hinein. Viele Menschen fragen sich, welche Rollen ihre Familienangehörigen, Bekannten oder Vereinsmitglieder während...

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Daran ist so viel problematisch, da weiß man gar nicht wo man anfangen soll. Bei der Demonstrationsfreiheit? Bei den engen Grenzen für den Bundeswehreinsatz im Inneren? Bei den Anführungsstrichen bei „Schüler“? BTW: Ist das Symbolbild KI-generiert?

»Die Stadt ist aktuell vollständig vermint. Die ukrainischen Streitkräfte setzten zeitweise Drohnen ein, um Hilfsgüter in die Stadt zu schaffen. Viele der unbemannten Fluggeräte wurden jedoch von russischen Truppen abgeschossen.«

sueddeutsche.deUkraine News: Hilfsaktion für Frontstadt Oleschky läuft anWeil Oleschky vollständig vermint ist, mussten Hilfsgüter zeitweise mit Drohnen zu den Menschen dort gebracht werden. Nun beginnt eine humanitäre Feuerpause, um einen sicheren Korridor zu schaffen.

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Kleiner Tipp aus Serbien. Es ist sehr gut eine korrupte ultrarechte Mafiaregierung zu stürzen. Noch besser ist es, solche Leute gar nicht erst an die Macht zu lassen.

»Man darf auch die Opfer nicht vergessen, die in den Krieg gezwungen wurden, wie bei der #Wehrmacht. Mein Großvater ist einer von ihnen gewesen. Er wurde unter Zwang einberufen, sonst wäre er gleich erschossen worden. Ist ein Menschenleben weniger wert als ein anderes?« René Kirsten (BOD Heidenau)

Da steckt so viel drin, dass man kaum hinterherkommt: Juden sind im Gedenken angeblich »mehr wert« als andere, Wehrmachtssoldaten wurden sofort erschossen, wenn sie sich weigerten (in den 1960er Jahren widerlegt), die Dimension der Taten wird benannt bzw. sogar übertrieben (»vergoldete Straßen«),

»Man darf auch die Opfer nicht vergessen, die in den Krieg gezwungen wurden, wie bei der #Wehrmacht. Mein Großvater ist einer von ihnen gewesen. Er wurde unter Zwang einberufen, sonst wäre er gleich erschossen worden. Ist ein Menschenleben weniger wert als ein anderes?« René Kirsten (BOD Heidenau)

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»Man darf auch die Opfer nicht vergessen, die in den Krieg gezwungen wurden, wie bei der #Wehrmacht. Mein Großvater ist einer von ihnen gewesen. Er wurde unter Zwang einberufen, sonst wäre er gleich erschossen worden. Ist ein Menschenleben weniger wert als ein anderes?« René Kirsten (BOD Heidenau)

Kirsten ist im Heidenauer Stadtrat Teil der »Bürgerinitiative Oberelbe für mehr Demokratie«, die den Antrag gegen die dortigen Stolpersteine eingebracht hat. »Er war nicht weniger wert, nur weil er nicht jüdisch war«, wird er im gleichen Artikel zitiert.

zeit.deHeidenau: Zwölf Stolpersteine, ein SkandalMit ihrem Verein wollte Anne Nitschke in Heidenau Stolpersteine verlegen lassen. Doch CDU und AfD verhinderten das durch einen gemeinsamen Beschluss. Warum?

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"Im Juni hatte der Bundesrat auf Initiative Nordrhein-Westfalens einstimmig eine Gesetzesinitiative zum Verbot des kommerziellen Handels mit persönlichen Gegenständen von Opfern aus der Zeit des Nationalsozialismus beschlossen. Verboten werden soll demnach künftig der Handel mit Gegenständen, die

Jüdische Allgemeine@juedischeonline.bsky.social

Briefe aus Konzentrationslagern und Gestapo-Karteikarten sollten in Deutschland meistbietend versteigert werden. Nun hat die Stiftung Auschwitz-Birkenau die Dokumente an Archive übergeben. buff.ly/nTzLToi

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Zehntausende haben heute in Prag gegen den Angriff der Babiš-Regierung auf die öffentlich-rechtlichen Medien demonstriert.

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Ich habe heute Abend wirklich mit dem schlimmsten gerechnet heute Nacht. Stattdessen gibt es jetzt den Sturz einer Autokratie an der Wahlurne und das Land erwartet eine riesengroße Party.

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Bis Ende Februar 2027 zeigt das StadtMuseum Pirna in Kooperation mit dem AKuBiZ die sehenswerte Sonderausstellung "Spurensuche - Jüdisches Leben in Pirna und dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge".

Vielversprechend! Und: »We are currently also compiling a list of SS officers and enlisted members.«

Felix Haass@felixhaass.bsky.social

Holger Kern & Georg Vanberg have released a structured, machine-readable dataset of the full set of scanned NSDAP membership cards. Thanks, Holger & Georg for providing such a great resource! holger-kern.com#nsdap-data

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Deutschland hat den letzten NS-Opfern in Polen Entschädigung versprochen, aber im nächsten Haushalt ist dafür kein Geld vorgesehen. Sind 170 Euro pro Person/Monat wirklich so viel, dass man lieber die Tusk-Regierung im Regen stehen lässt? Meine Kolumne www.zeit.de/politik/deut...

zeit.deEntschädigungen: Sie wollen 170 Euro pro Monat. Ist das zu viel?Polens Opfer des NS-Regimes wünschen sich eine »humanitäre Geste«, doch dafür hat Deutschland bisher kein Geld vorgesehen. Die Entscheidung zu vertagen, wäre schäbig.

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150.000 Menschen in Belgrad. Abschlusskundgebung der wohl größten Demokratiebewegung Europas. Am Sonntag tritt sie bei unfreien und unfairen Wahlen gegen ein rechtsautoritäres Regime an. Und angesichts der politischen Lage in Europa ist es bemerkenswert, wie wenig darüber eigentlich berichtet wird.

Wenn @martincwinter.bsky.social mit der »Nazikartei« chattet, klärt er uns damit auf. Viele andere werden aber mit der Suggestion zurückgelassen, der Chat selbst kläre sie auf. Der @spiegel.de muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sie in die Irre zu führen.

Martin Clemens Winter@martincwinter.bsky.social

Nein, ich will nicht mit der „Nazi-Kartei“ chatten. Und es trotzdem gemacht. Habe wie vor einem halben Jahr in der Suchmaske nach dem Obernazi aus dem #HASAG- Projekt gesucht. Auch der Chatbot findet ihn nicht. Habe ihm daraufhin die Mitgliedskarte aus der eigenen Datenbank gezeigt.

Gerne hätte ich auch nur ein einziges Argument aus journalistischer bzw. geschichtswissenschaftlicher Sicht, warum diese Anwendung hilfreich bzw. der historischen Aufklärung dienlich sein könnte.

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Die Nazis - jetzt auch in der Tech-Bro-Variante verfügbar.

Johannes Spohr@jspohr.bsky.social

Gedenkstätten und Aktive in der historisch-politischen Bildung setzen sich seit einer Weile verstärkt mit den Gefahren von KI auseinander. Und der Spiegel? »Chatten sie doch mal mit der Nazi-Kartei!«

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#OTD 1941 erschoss die deutsche Wehrmacht unterstützt von serb. Faschisten in #Kragujevac #Serbien mehr als 2300 Zivilisten. Darunter 300 Schüler und 18 Lehrer (wollten ihre Schüler nicht alleine sterben lassen) des städtischen Gymnasiums. Unten einige letzte Nachrichten. #niemalsvergessen #sfsn

Lieber @spiegel.de, so lange ich nicht mit Hitler persönlich chatten kann, schließe ich kein Abo ab!

Johannes Spohr@jspohr.bsky.social

Gedenkstätten und Aktive in der historisch-politischen Bildung setzen sich seit einer Weile verstärkt mit den Gefahren von KI auseinander. Und der Spiegel? »Chatten sie doch mal mit der Nazi-Kartei!«

Zut Transparenz: Es sieht so aus, als bräuchte man für die Nutzung kein Spiegel-Abo, sondern nur einen Account. Und man muss ein Plugin für ChatGBT runterladen.

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Gedenkstätten und Aktive in der historisch-politischen Bildung setzen sich seit einer Weile verstärkt mit den Gefahren von KI auseinander. Und der Spiegel? »Chatten sie doch mal mit der Nazi-Kartei!«

»Sowohl bei der automatisierten Erfassung der historischen Karteikarten als auch bei ihrer Interpretation durch Sprachmodelle können Fehler entstehen. Deshalb ist es wichtig, die Antworten als Ausgangspunkt für weitere Recherchen zu verstehen, ...«

Gedenkstätten und Aktive in der historisch-politischen Bildung setzen sich seit einer Weile verstärkt mit den Gefahren von KI auseinander. Und der Spiegel? »Chatten sie doch mal mit der Nazi-Kartei!«

Immerhin ist hier nun – anders als bei der allgemeinen Aufbereitung der NSDAP-Karteien – transparent, mit welchen KI-Anwendungen gearbeitet wird: ChatGBT und Claude AI.

Gedenkstätten und Aktive in der historisch-politischen Bildung setzen sich seit einer Weile verstärkt mit den Gefahren von KI auseinander. Und der Spiegel? »Chatten sie doch mal mit der Nazi-Kartei!«

Diesen Post habe ich gelöscht, da es sich bei der Mail offenbar um einen Fake handelt. Es erscheint geradezu absurd, so etwas zu faken, wo die Partei doch selbst ständig derartiges Material liefert.

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In immer neuen Wellen greift Russland, wie vor jedem Winter, vor allem Energieanlagen an – verstärkt auch in Kyjiw. „Wir mussten uns einen Gaskocher kaufen“, sagt eine junge Frau. „Damit können wir kochen und Wasser zum Duschen aufwärmen.“ 2026, mitten in Europa.

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In diesem Herbst könnte man fast täglich an eine Deportation deutscher Jüdinnen und Juden "nach Osten" erinnern. Die wenigsten dieser Menschen haben überlebt. Und genau 85 Jahre später wollen die Einen die Erinnerung daran abschaffen, andere nutzen "Nie wieder" als hohle Phrase. Es ist bitter.

Das widerliche Banner der JU wurde hier schon genug reproduziert. Es stellt keine »Entgleisung« (Spiegel) dar, sondern bewussten, wenn auch verzweifelten Kulturkampf mithilfe von NS-Relativierung. Der Kampf gegen den »Antisemitismus der anderen« läuft auch Hochtouren – am realen Problem vorbei.

Johannes Spohr@jspohr.bsky.social

Antisemitismus war immer ein milieu- und spektrenübergreifendes, gesamtgesellschaftliches Problem. Dass es derzeit keine politische Strömung gibt, die Antisemitismus halbwegs konsequent kritisiert, ist allerdings erschreckend.