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Kleine Umfrage: Kennt ihr deutschsprachige Romane oder deutsche Übersetzungen, in denen Gendersternchen oder Doppelpunkte verwendet werden? Nur Prosa, nur größere Verlage. Keine Grundsatzdiskussionen, will mir bloß ein Bild des aktuellen Marktes machen. Gerne RP.

Rebecca F. Kuang, "Yellowface", Eichborn, S. 8 Interessant, dass viele der Textstellen Internetkultur und den Kulturbetrieb generell zum Thema haben.

Und weiter geht es hier, ich suche jetzt nicht weiter Leseproben raus. Glaube, wir haben eine kritische Masse erreicht.

ann-christin kumm@gegenschreiben.bsky.social

zara zerbe: phytopia plus (verbrecher) kaśka bryla: mein vater der gulag die krähe und ich (residenz) hengameh yaghoobifarah: das ministerium der träume; schwindel (beide blumenbar) 1/2

Phytopia Plus habe ich sogar gelesen und mich offenbar nicht mehr an die Doppelpunkt erinnert, sondern nur an den Inhalt an sich. Ich frage mich ja, wie viel man so liest und es gar nicht mehr bewusst wahrnimmt, weil es im Lesefluß einfach keine größere Rolle spielt.

Wenn wir den Punkt (no pun inteded) schon erreicht haben, wäre das ja echt ein Meilenstein -- ungeachtet der Position, dass es für manche ja disruptiv sein SOLL, aber ich will wie gesagt gar nicht ins Für und Wider einsteigen, nur meinen Studis informiert sagen können "wird gemacht" oder "no way"

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Deswegen finde ich die Liste auch super. Mir ist es bisher nicht so sehr aufgefallen, aber ich störe mich daran eben auch nicht & mache das teilweise auch selbst (wenn man darf) oder formuliere mindestens so, dass es möglichst offen ist - also Forschende statt Forscher bzw. Forscher & Forscherinnen.

(in phytopia plus sind es *) zum ersten mal ist mir gendergerechte sprache in ministerium der träume aufgefallen, ich weiß noch, wie geflasht ich damals war. inzwischen muss ich nachgucken, ob ich mich richtig erinnere. ein gutes zeichen