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"Künstliche Intelligenz ist dabei, menschliche Arbeit überflüssig zu machen", schreibt der @spiegel.de als ersten Satz und als Prämisse seiner aktuellen Titelstory — und repliziert damit an exponiert eine der größten PR-Behauptungen der KI-Konzerne. Mich ärgert das massiv! 1/x

spiegel.de(S+) Künstliche Intelligenz: Killt KI den Kapitalismus?Künstliche Intelligenz ist dabei, menschliche Arbeit überflüssig zu machen. Die Mittelschicht bangt, die Techbosse profitieren, die Demokratie ist in Gefahr. Naht das Ende des Kapitalismus, das Karl M...

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Das, was wir als "KI" bezeichnen, ist ohne menschliche Arbeit zu überhaupt gar nichts zu gebrauchen. Das ergibt ungefähr so viel Sinn wie "Kochtopf ist dabei, den Herd überflüssig zu machen".

Ja, er ist ein Wirtschaftsjournalist. Genau das ist das Problem. Offenbar hat er nur auf Unternehmensebene recherchiert, möglicherweise weil ihm in Sachen KI der Zugang zur Forschung und zur kritischen Zivilgesellschaft fehlt. 🤷‍♂️

ja, #JaronLanier hat schon 2013, in seinem Buch: Wem gehört die #Zukunft? Du bist nicht der Kunde der #Internetkonzerne. Du bist ihr Produkt, die richtigen Fragen gestellt. zum #Spiegeltitel, "#Marx hat es geahnt"

Und der arme Karl Marx kann sich nicht mehr wehren gegen diese Behauptung. Die Demokratie wird sterben und die Erde wird unbewohnbar gemacht. Der Kapitalismus stirbt zuletzt.

Das Narrativ, dass KI menschliche Arbeit unnötig macht, ist vor allem der feuchte Traum der Anarchokapitalisten, die jegliche Abhängigkeit der Obrigkeit von der Untrigkeit eliminieren wollen. Arbeiter und Konsumenten sind nervig, da sie oft einem eigenen Impuls folgen.

Wer eine Roboterarmee hat, braucht kein Volk. „Der Faschismus ist kein Betriebsunfall der Geschichte, sondern die logische Weiterentwicklung des liberalen Kapitalismus im Monopolstadium“, Max Horkheimer

Kaufst du whatsapp? Und dennoch ist meta steinreich. Die Musk-Firmen leben hauptsächlich von Staatsverträgen. Auch den Konsumenten kann man abschaffen, wenn man die Lizenz zum Gelddrucken hat.

1/3: Ich arbeite nun seit geraumer Zeit mit Claude Code und ich habe überhaupt nicht den Eindruck, dass CC mich ersetzen könnte. Ohne meine Führung irrlichtert es doch sehr rum, verliert sich zu oft und rät öfters als es gut ist.

2/3: Das alles passiert obwohl ich prompte wie ein Weltmeister und schon über 100 Skills definiert habe. Möchte mir nicht vorstellen, wie das ohne aussehe. Aber es erlaubt mir in Bereiche vorzustoßen, die ich so mit angemessen Aufwand nicht abdecken könnte.

Weil die Droschkenkutscher bald was Neues finden? Ich habe keine Glaskugel, aber ich glaube nicht, dass das diesmal so laufen wird. Gut, es wird viel Arbeit geben, Katastrophen-Folgen abzudämpfen und Müll einzusammeln ...

Als Kronzeuge präsentiert der Spiegel den 40-jährigen Programmierer Daniel McKinnon, der zu den 8.000 Mitarbeitern gehört, die Meta jüngst "wegen KI" entließ. Nur: Bei dieser Entlassungswelle ging es gar nicht darum, dass irgendwelche "KI"-Software nun die Aufgaben dieser Leute übernehmen würde. 2/x

Vielmehr sind diese Entlassungen die Konsequenz eines Strategiewechsels von Meta, hin zu einem "KI"-Unternehmen. Die meisten der 8.000 entlassenen Entwickler saßen auf Projekten, die Zuckerberg nun, da er praktisch alles auf "KI" wettet, nicht mehr wichtig sind. etc. 3/x

Der Unterschied "8.000 Jobs wurden durch KI ersetzt" und "8.000 Jobs wurde für Zuckerbergs KI-Strategie geopfert" ist ein entscheidender, und man muss noch nichtmal ein amerikanischer IT-Fachjournalist sein, um das zu differenzieren. Die Tagesschau etwa macht das schon im Titel: 4/x

tagesschau.deWegen Investitionen in KI: Meta will fast jeden zehnten Job streichenMeta steckt derzeit Milliarden in die Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz. Um diese Investitionen auszugleichen, hat der Konzern die Streichung von rund zehn Prozent aller Stellen angekündig...

Dass Meta nun gar nicht alles von einer magischen "KI"-Software erledigen lässt, steht ebenfalls im Artikel: "Zwischen Ende 2023 und Ende 2025 kamen (...) mehr als 11.000 Beschäftigte hinzu. Eingestellt werden vor allem KI-Fachleute." Wie geht denn das zusammen mit der Story des @spiegel.de ? 5/x

KI killt nicht nur den Kapitalismus. Entweder sie killt mittelfristig die Menschheit selbst oder die Menschheit verblödet so sehr, dass sie nicht mehr lebensfähig ist. Auf dem Weg sind wir ja bereits.