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Bei aller Aufregung: Google ist hier reiner technischer Dienstleister. Das geplante Netz läuft vom Internet und von Google getrennt. Trump liest nicht mit! That said ist es in Sachen europäischer Datensouveränität trotzdem grundlegend falsch, sowas von einem US-Konzern anfertigen zu lassen!

tagesschau.deDeutsche Geheimdienste setzen auf Cloud-System von GoogleUm geheime Informationen schneller untereinander austauschen zu können, wollen BND, Verfassungsschutz und MAD ein gemeinsames Cloud-System aufbauen. Nach Recherchen von NDR und WDR soll Google dabei e...

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Das ist der entscheidende Punkt. Rechlich ist es so wie Du sagst, also kann die USA den Einbau von Backdoors erzwingen. 'Getrennt' ist bei modernen Softwarearchitektur eine praktische Illusion.

Ein wichtiger Punkt. Bei der Bewertung solcher Systeme sollte man nicht nur auf den Serverstandort schauen. Entscheidend sind auch die technische Kontrolle, Schlüsselverwaltung, administrativen Zugriffe und die Abhängigkeit vom Anbieter. Diese Unterschiede werden oft unterschätzt.

Ball flachhalten: Ablage und Transport verschlüsselter Daten (wie zB HTTPS-Traffic und verschlüsselte Laufwerkscontainer) würden auch mit Putin-Yandex sicher betreibbar sein, sofern man keine verwertbaren Metadaten anfallen lässt. Trotzdem: die Betriebssicherheit gibt man aus der Hand/aus dem Land.

Ein weiterer & IMHO wesentlicher Contrapunkt: Firmmen mit US-Abhängigkeiten unterliegen (auch) dem US-Recht und müssen den Geheimdiensten Zugriffe erlauben. In einer Zeit, in der KIs wöchentlich fatale Sicherheitslücken entdecken, ist es nativ anzunehmen, man sei davor geschützt.

Im Prinzip sollte eine banale Dokumentenablage ohne Internetzugriff auch jede IT-Abteilung selbst programmieren können. Wenn da schwer im Ausland eingekauft werden muss, ist mir um die IT-Entwicklerabteilung bei den Behörden angst und bange.

Wichtig wäre halt, dass der Quellcode sämtlicher Ebenen (ruhig mit NDA) eingesehen, nachvollzogen und bewertet - und dann anschließend, wo Kompilierung erforderlich ist, auch selbst kompiliert wird.

Und nicht mal mehr eine neue. Hab, glaube ich, vor > 20 Jahren das erste Mal davon gehört, jede Verschlüsselungsfirma müsse per Gesetz eine Backdoor einbauen. Wäre das so, würden die US-Behörden nicht so über den iPhone-Lockdown-Modus winseln.

Das eine ist Binnenmarkt, das andere Export. Es gab und gibt Export Regulierungen für kryptographische Softwareprodukte, man darf seinen neuen Verschlüsselungs-Algorithmus also nicht einfach so exportieren. Der iPhone Rechtsstreit wurde vom FBI selbst fallen gelassen da sie auch so in die system

Getrennt von Internet und Softwarehersteller? Als Mathematiker mit 40 Jahren Berufserfahrung im Bereich angewandte Informatik, glaube ich nicht, dass es so etwas gibt. (Eigentlich sollte ich sagen: weiß ich). Sicherheit gibt es nur statistisch- nie faktisch.

Wenn die Entscheidenden auf den Führungsebenen keine diesbezügliche Kompetenz haben & nicht auf Fachleute hören, weil sie alles besser wissen, wegen war schon immer so, dann, ja dann gnade uns Gott oder was auch immer

Bis eine FISC-Note nach §702 bei Google eintrudelt. Aber das bekommt sonst niemand mit, weil das nicht mitgeteilt werden darf, dass unsere 'Verbündeten' uns abhören.

naja, glaubst Du das? Mir haben sie mal die Datenbank auf dem server von nem großen Provider gehakt. hat jeder Programmierer gesagt, ne, ist bestimmt was anderes, unmöglich. war's aber.

Es gibt sehr wohl europäische Alternativen. Wir gehen gerade von Google weg, weil die alles mit KI verknüpfen ( bzw. wollen) und uns das zu unsicher ist für vertrauliche Informationen.