Anton Rainer

Anton Rainer

@antonrainer.bsky.social

Kultur @SPIEGEL. Ertragen, was ist.

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1,000 years from now, teachers will struggle to explain to their students how at this time in history, we found literally the most despicable human being in America and made him the most powerful person in the world

Aaron Rupar@atrupar.com

Trump on El-Sayed: "His name is actually Abduladadalalalala. It's Adulbabababababa Mohammed Al-Sayed. So his middle name is Mohammed. So I was right. He's a jihadist."

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AUF1-Betreiber Stefan Magnet verbreitet zum 18. Todestag Jörg Haiders die Behauptung, der Mossad habe den früheren Kärntner Landeshauptmann ermordet. Als Kronzeugen präsentiert er einen Holocaustrevisionisten und einen wegen antisemitischer Verhetzung verurteilten Ex-FPÖ-Politiker.

stopptdierechten.atAUF1-Chef Magnet wärmt antisemitische Haider-Mordlegende aufAUF1-Betreiber Stefan Magnet verbreitet zum 18. Todestag Jörg Haiders die Behauptung, der Mossad habe den früheren Kärntner Landeshauptmann ermordet. Als Kronzeugen präsentiert er einen Holocaustrevis...

Ah ja, das @zdfde.bsky.social hat Jan Böhmermann also abgesägt, weil äh Christian Schertz dem Intendanten nen eitlen Beschwerdebrief schickte und darauf keine Antwort bekam. Ja bestimmt, FAZ. Wenn man sich vom Anwalt schon so ne Legende erzählen lässt, sollte man sie evtl. wenigstens konfrontieren?

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"Aktivist Mann" hat soeben einen Mob von Jugendlichen auf einen @spiegel.de-TV-Reporter aufgehetzt, der sich zur Polizei gerettet hat. Pressefreiheit bei der AfD-Veranstaltung in Merseburg stark eingeschränkt.

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Wenn man 1 Mio im Monat übrig hat - bisher insgesamt zw. 40 und 50 Mio Euro (!) - könnte man auch seriösen Journalismus unterstützen. Aber von dem fühlt sich Herr Gotthardt „belehrt“. Lustig, ich kenne wenige Medien mit mehr Ideologie und Meinung als sein Krawall-Millionengrab.

derstandard.at"Exxpress"-Schwesterportal "Nius" kostet Financier Gotthardt eine Million Euro pro MonatDer deutsche Unternehmer und "Nius"-Financier Frank Gotthardt verriet der "Zeit", was er sich das von Julian Reichelt geführte rechtspopulistische Krawallportal kosten lässt

Sorry @correctiv.org, das sind keine guten Anmerkungen. Was waren denn die Details genau, die „präzisiert“ wurden? Was hattet ihr zu den Minderheitsregierungen behauptet, das nun korrigiert wurde? So ist das wirklich unverständlich.

Mein bisher liebster Widerspruch: Das SPIEGEL-Cover ist ein „Aufruf zum Anschlag“ auf Siegmund und äh, „trägt Siegmund zum Sieg!“ 🥰

Stefan Niggemeier@niggi.bsky.social

Dafür dass „Mainstream-Medien“ angeblich so irrelevant sind, erregt ein „Spiegel“-Cover immer noch erstaunliche Aufmerksamkeit. Die rechte Presse traut ihm sogar zu, Wähler zu beeinflussen, wenn auch nur in Form von Trotz. uebermedien.de/119866/der-s... (Abo)

Auch wenn Reichelt anderes behauptet: NIUS bekommt (über Umwege) selbstverständlich Steuergeld - dank einer bisher sehr spaßigen Form der österreichischen Medienförderung.

Wann immer rechtsextreme Medien neue „Kinofilme“ über gewalttätige Muslime produzieren, gehe ich zuerst auf Wikipedia, um mir durchzulesen, wie brutal der Hauptdarsteller seine eigene Frau geschlagen hat. (Hier: Verletzungen an Kopf und Hals, Strangulation, Missbrauch in mindestens einem Fall)

Roy Edroso@edroso.bsky.social

ISLAM ATTACKS US THROUGH THE WOMBS OF OUR WOMEN SAYS BEN SHAPIRO youtu.be/sF4OZoLcCD0

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AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund feiert das „erste COMPACT-Comic“, eine KI-generierte „Vision“ seines Wahlsiegs. Parallel am Kiosk: Antisemitische Verschwörungstheorien über Israels Schuld am 11. September. Tolle Gesellschaft.

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Ich wüsste so gerne, wie es dazu kam, dass „Toy Story 4“ im deutschsprachigen Raum als „A Toy Story – Alles hört auf kein Kommando“ veröffentlicht wurde. Wer hatte diese absurde Idee? Hatte man Marktforschung rund um die Zahl 4 betrieben? War irgendjemand abergläubisch? Vermutete man ein Spin-Off?

Die sogenannte Berichterstattung des „Berliner Kuriers“ über die Liebesvolten im Kliemannsland ist wirklich hochgradig bizarr. Allein der Aufruf am Ende: „Finden Sie, Yara Hoffmann hätte ein Foto vom Flohmarkt teilen sollen? Bitte schreiben Sie uns!“ 🫠 www.berliner-kurier.de/show/fynn-kl...

berliner-kurier.deDrama um Fynn Kliemanns Ex: Erst die Liebe weg, jetzt auch der Job?Fynn Kliemanns Freundin Yara Hoffmann hilft im Kliemannsland mit. Seine Ex Franziska Mulder fehlt dagegen. Zufall oder klares Zeichen?

Maximal schade einfach, dass die FAZ-Autorin nach dem Polo-Komplott nicht nahtlos zu seinen horny Tweets überleitet. bsky.app/profile/anto...

Anton Rainer@antonrainer.bsky.social

BREAKING NIUS: Stefan Weber hat bei den Taliban plagiiert. 😔 (Lasst mich bitte niemals, niemals so einsam werden, dass mich eine weibliche Schulter derart erregt.)

Kurioser Fund: Am 3. Mai 1981 schrieb der @spiegel.de einen großen Text über die zunehmend Tabak-feindliche Republik. Prominentes Gegenbeispiel: Hessens Wirtschaftsminister, dem das Spaßen aber „schon noch vergehen“ werde. Acht Tage später wurde Heinz-Herbert Karry von Linksextremisten ermordet.

Die Prämisse dieses Sarrazin-Gesprächs ist, dass er vor 15 Jahren „missverstanden“ wurde, unklug kommunizierte. Dabei macht er wieder und wieder klar, wie RICHTIG er verstanden wurde. Seine IQ-Debatte war Vorbereitung und Grundlage für eine völkisch gedachte „homogene Gesellschaft“. (via @zeit.de)

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...dass man Zeit und Ressourcen nicht besser nutzt. Meinetwegen für ein kritisches Sarrazin-Porträt statt eines Wortlaut-Interviews. Oder für die Frage, wie „wissenschaftlich“ und „sachlich“ eigentlich sein Satz „Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen“ war? www.zeit.de/gesellschaft...

zeit.de"Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen"Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin hat die von ihm entfachte Migrationsdebatte in weiteren Interviews angeheizt und erntet damit die erwartbare Aufmerksamkeit.

Das Erstaunlichste ist vielleicht, was alles nicht gesagt/gefragt wird. Keine Silbe dazu, wie unbrauchbar IQ-Werte sind, um die geistige Fitness einer Person zu bestimmen. Kein Satz dazu, dass Juden/Ostasiaten gerade in USA einer völlig anderen Diskriminierung ausgesetzt wurden als Schwarzafrikaner.

Die Prämisse dieses Sarrazin-Gesprächs ist, dass er vor 15 Jahren „missverstanden“ wurde, unklug kommunizierte. Dabei macht er wieder und wieder klar, wie RICHTIG er verstanden wurde. Seine IQ-Debatte war Vorbereitung und Grundlage für eine völkisch gedachte „homogene Gesellschaft“. (via @zeit.de)

Man kann natürlich dazu forschen, welche Identitäts-Marker nun neurobiologischen Folgen haben: Sind Bartträger dümmer als Brillenträger? Flexitarier klüger als Veganer? Haben Blonde eine höhere Libido als Rothaarige? Die Frage ist, was man daraus macht. Und Sarrazins Antwort lautet: Rassenauslese.

Ist es schlimm, dass die ZEIT diesen Thesen eine „Bühne bietet“? Ich tendiere zu: nein. Das Interview ist ein guter Beleg dafür, wie einfach es der Faschismus hat, es zurück in den Mainstream zu schaffen – er brauchte keine Kraft, nur Geduld. Und eine Bühne hat Sarrazin sowieso. Schade ist eher...