Christian Mölling

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@cemoll.bsky.social

Security - Defence - Food

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Christian Mölling reposted

#csd Auskunft für Angehörige: 030 8485 4460 Hinweisportal für Fotos & Videos von Zeugen: be.hinweisportal.de Berliner Krisendienst: berliner-krisendienst.de L-Support für Opfer lesbischer und queerfeindlicher Gewalt: 030 459 618 65 MANEO (schwules Anti-Gewalt-Projekt): 030 216 3336

FCAS spin doctors tell now, Germany as the ambition to overtake France this has been the case in terms of defence spending in 2019 since then, the gap just widened year by year

FCAS und NUKES Wenn ich @tobiasbunde.bsky.social oder @claudmajor.bsky.social wäre. würde ich jetzt hier meine Studie rausholen securityconference.org/publikatione... beide busy - dann mache ich das mal 😜

securityconference.orgMind the Deterrence Gap: Assessing Europe’s Nuclear OptionsDie European Nuclear Study Group argumentiert in ihrem Report „Mind the Deterrence Gap: Assessing Europe’s Nuclear Options“, dass die sich wandelnde Nuklearordnung Europa zwingt, sich einem strategisc...
Joerg Lau@joerglau.bsky.social

Angesichts der eigenartigen Leichtigkeit, ja Genugtuung, mit der von manchen deutschen Kommentatoren (und auch durch die Regierung) das Scheitern von FCAS hingenommen wird, könnte man glauben, wir hätten eine eigene souveräne nukleare Abschreckung.

1/9 – Frieden braucht Stärke Die Debatte über Verhandlungen mit Moskau ist richtig. Aber sie führt in die Irre, wenn sie den militärischen Druck auf Russland ersetzt, statt ihn politisch zu übersetzen.

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8/9 – Der Westen muss nachlegen Jetzt sollte der Westen die Schrauben anziehen: mehr Unterstützung für die Ukraine, härtere Sanktionen gegen Umgehung, Druck auf Russlands Schattenflotte und eine konsequentere Nutzung eingefrorener Vermögen.

9/9 – Die Botschaft an Moskau Verhandlungen sind möglich. Aber die Alternative zu ernsthaften Gesprächen ist nicht westliche Erschöpfung, sondern weiter steigende Kosten für Russland.

1/9 – Frieden braucht Stärke Die Debatte über Verhandlungen mit Moskau ist richtig. Aber sie führt in die Irre, wenn sie den militärischen Druck auf Russland ersetzt, statt ihn politisch zu übersetzen.

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6/9 – Verhandlungen entstehen durch Druck „Verhandeln statt kämpfen“ ist die falsche Gegenüberstellung. Verhandlungen werden nicht wahrscheinlicher, wenn der Westen Druck herausnimmt. Sie werden wahrscheinlicher, wenn Moskau steigende Kosten sieht.

7/9 – Keine vorauseilenden Zugeständnisse Wer erfolgreiche Gespräche will, muss ukrainische Stärke erhalten und erhöhen: militärisch, wirtschaftlich, politisch. Vorauseilende Zugeständnisse oder rote Linien für die eigene Unterstützung verlängern den Krieg.

1/9 – Frieden braucht Stärke Die Debatte über Verhandlungen mit Moskau ist richtig. Aber sie führt in die Irre, wenn sie den militärischen Druck auf Russland ersetzt, statt ihn politisch zu übersetzen.

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4/9 – Der Vorteil der Defensive In der Defensive kann die Ukraine Drohnen, Artillerie, Aufklärung, Gelände und vorbereitete Stellungen nutzen. Wer sich bewegt, wird gesehen. Wer gesehen wird, wird beschossen.

5/9 – Offensive braucht andere Fähigkeiten Eine ukrainische Offensive bräuchte gepanzerte Durchbruchskraft, Pioniere, Minenräumung, mobile Flugabwehr, Reserven und eingespielte Verbände. Genau daran fehlt es in relevantem Umfang.

1/9 – Frieden braucht Stärke Die Debatte über Verhandlungen mit Moskau ist richtig. Aber sie führt in die Irre, wenn sie den militärischen Druck auf Russland ersetzt, statt ihn politisch zu übersetzen.

2/9 – Ukrainische Erfolge wirken Ukrainische Erfolge am Boden und Treffer gegen hochwertige Ziele zeigen Wirkung: Russland ist verwundbar. Das erzeugt Momentum, auch psychologisch im Machtzentrum Moskau.

3/9 – Taktik ist noch keine Strategie Taktische Erfolge sind keine strategischen Siege. Der Krieg bleibt ein Abnutzungskrieg. Dass Russland Initiative verliert, heißt nicht automatisch, dass die Ukraine bald großräumig offensiv handeln kann.

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The entire city of Saint Petersburg, Russia, received a front row seat for the destruction of the local oil terminal. This includes also the attendees of St. Petersburg International Economic Forum (SPIEF), which will start today.

9/10 — Die politische Achillesferse Die heikelste Lücke liegt in der Entscheidung: Wer bestimmt Ziele? Wer gibt frei? Wie werden Regierung, Bundestag, Militär, Partner und Öffentlichkeit eingebunden? Diese Fragen kann man nicht im Ernstfall klären.

10/10 — Die eigentliche Wahl Die Frage lautet nicht schlicht Einsatz oder Nichteinsatz. Sie lautet: Ist Europa bereit, einen Angriff früh zu stören – oder nimmt es das Risiko eines langen Abnutzungskriegs in Kauf? Die Raketenfrage ist nur der sichtbare Teil.

7/10 — Zeit kaufen, Preis erhöhen Dazu gehören Vorneverteidigung, Minen, Sperren, Drohnen, Artillerie, Luftverteidigung, mobile Kräfte, Reserven, robuste Infrastruktur und mehr Produktion. Das ersetzt DPS nicht. Aber es kauft Zeit.

8/10 — Pfeiler zwei: Eigene Fähigkeiten Europa muss die fehlenden Fähigkeiten selbst aufbauen: Raketen, Marschflugkörper, Einwegdrohnen, Trägersysteme, Zielaufklärung, sichere Datenwege und Wirkungskontrolle. Waffen allein reichen nicht.

5/10 — Die eigentliche Lücke Fallen amerikanische Systeme weg, fehlt nicht nur Feuerkraft. Es entsteht eine Strategielücke: Raketen fehlen, Sensoren und Datenwege fehlen, und die politische Entscheidungsfähigkeit muss erst aufgebaut werden.

6/10 — Pfeiler eins: Fight Tonight Europa braucht sofort eine Zwischenlösung aus dem, was heute verfügbar ist. Sie wird nicht elegant sein. Aber sie muss glaubwürdig genug sein, damit Russland keinen schnellen Erfolg erwarten kann.

3/10 — Die Ukraine als Warnbild Der Krieg in der Ukraine prägt unser Denken: Schützengräben, Drohnen, Artillerie, zermürbende Abnutzung. Genau dieses Szenario will die Nato im Ernstfall vermeiden. Ein Angriff soll nicht erst an der Front ausbluten.

4/10 — Abschreckung durch Vereitelung DPS steht für eine spezielle Logik der Abschreckung: Der Gegner soll nicht nur spätere Strafe fürchten. Er soll schon vor dem Angriff davon ausgehen müssen, dass sein militärischer Plan scheitert.

1/10 — DPS: Worum es wirklich geht Seit zwei Wochen kennt fast jeder in Deutschland drei Buchstaben: DPS. Deep Precision Strike. Gemeint sind nicht die Schläge selbst, sondern Waffen, die militärische Ziele auf große Entfernung präzise bekämpfen können.

2/10 — Keine Beschaffungsdebatte Die Debatte über Tomahawk, Dark Eagle und andere Systeme ist keine reine Raketenfrage. Es geht um eine Lücke in der Abschreckung: Kann Europa einen russischen Angriff früh genug stören, bevor daraus ein langer Abnutzungskrieg wird?