Martin Fehndrich

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Der Landeswahlausschuß hat das Ergebnis der AGH-Wahl festgestellt, die Größe des AGH ist demnach 153, und nicht 151. Falsch gerechnet? ttps://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-abgeordnetenhauswahl-2026-muessten-afd-und-linke-je-ein-mandat-verlieren-a-f2cf33e3-847e-45b9-9aff-4036108dd03d 1/

spiegel.de(S+) Berlin Abgeordnetenhauswahl 2026: Müssten AfD und Linke je ein Mandat verlieren?Berlin hat gewählt – doch möglicherweise müssen AfD und Linke zwei sicher geglaubte Sitze im Abgeordnetenhaus wieder abgeben. Grund für die Verwirrung: ein schlampig reformiertes Gesetz.
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Die Berechnungsformel schießt über das eigentliche Ziel des Überhangausgleichs hinaus. Sie könnte, wenn man sie auf Wahlergebnisse ohne, aber mit knapp verfehlten Überhangmandaten, anwenden würde, zu Ausgleich führen und ist damit ein kleiner Systembruch zur ursprünglichen Berechnung ohne Überhang.

In ungünstigen Fällen kann sie aber auch zu zu wenigen Ausgleichsmandaten führen. Die nächste Regelungslücke. Die Formel mit der überschießenden Sitzverteilung findet sich übrigens auch in NRW. Dort wenigstens im Landeswahlgesetz.

Der Landeswahlausschuß hat das Ergebnis der AGH-Wahl festgestellt, die Größe des AGH ist demnach 153, und nicht 151. Falsch gerechnet? ttps://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-abgeordnetenhauswahl-2026-muessten-afd-und-linke-je-ein-mandat-verlieren-a-f2cf33e3-847e-45b9-9aff-4036108dd03d 1/

spiegel.de(S+) Berlin Abgeordnetenhauswahl 2026: Müssten AfD und Linke je ein Mandat verlieren?Berlin hat gewählt – doch möglicherweise müssen AfD und Linke zwei sicher geglaubte Sitze im Abgeordnetenhaus wieder abgeben. Grund für die Verwirrung: ein schlampig reformiertes Gesetz.
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D.h. die vorherige Regelung in der alten Landeswahlordnung widersprach dem Gesetz und ging über die Ermöchtigung im Gesetz hinaus. Darüberhinaus fehent jetzt auch die (recht komplizierten) Regelungen, wie die Ausgleichsmandate auf die Bezirkslisten zu verteilen sind.

Regeln für die Sitzverteilung eines Landesparlaments gehören nicht in eine Landeswahlordnung (also den Bereich der Exekutive) sondern in ein Gesetz (also den Bereich der Judikative). Die Unmittelbarkeit der Wahl verlangt, daß es keinen Interpretationsspielraum nachgeschalteter Institutionen gibt.

Der Landeswahlausschuß hat das Ergebnis der AGH-Wahl festgestellt, die Größe des AGH ist demnach 153, und nicht 151. Falsch gerechnet? ttps://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-abgeordnetenhauswahl-2026-muessten-afd-und-linke-je-ein-mandat-verlieren-a-f2cf33e3-847e-45b9-9aff-4036108dd03d 1/

spiegel.de(S+) Berlin Abgeordnetenhauswahl 2026: Müssten AfD und Linke je ein Mandat verlieren?Berlin hat gewählt – doch möglicherweise müssen AfD und Linke zwei sicher geglaubte Sitze im Abgeordnetenhaus wieder abgeben. Grund für die Verwirrung: ein schlampig reformiertes Gesetz.
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Die Berechnungsformel findet sich nicht im Landeswahlgesetz, sondern nur in der alten, inzwischen geänderten Landeswahlordnung. In der aktuellen Landeswahlordnung wurde die Berechnungsvorschriften gestrichen. Das Landeswahlgesetz will dazu die Anzahl der Sitze um so viele erhöhen, wie erforderlich

Für Näheres zur Berechnung wird auf die Landeswahlordnung und damit nun ins Leere verwiesen. "Erforderlich" sind nur 151 Sitze. Damit wird der Überhang vollständig ausgeglichen. Die Formel steht damit im Widerspruch zum Landeswahlgesetz. Inzwischen findet sich auch keine Basis mehr dafür.

Der Landeswahlausschuß hat das Ergebnis der AGH-Wahl festgestellt, die Größe des AGH ist demnach 153, und nicht 151. Falsch gerechnet? ttps://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-abgeordnetenhauswahl-2026-muessten-afd-und-linke-je-ein-mandat-verlieren-a-f2cf33e3-847e-45b9-9aff-4036108dd03d 1/

spiegel.de(S+) Berlin Abgeordnetenhauswahl 2026: Müssten AfD und Linke je ein Mandat verlieren?Berlin hat gewählt – doch möglicherweise müssen AfD und Linke zwei sicher geglaubte Sitze im Abgeordnetenhaus wieder abgeben. Grund für die Verwirrung: ein schlampig reformiertes Gesetz.

Schon bei einer Größe von 151 Sitzen, würden alle Überhangmandate ausgeglichen. Der Landeswahlleiter kommt aber auf 153. Dazu verwendet er folgende Berechnungsformel. 2/

Kann es sein, daß es in Berlin keine klare Regelung bei der Berechnung der Ausgleichsmandate mehr gibt? Das Landeswahlgesetz verweist auf die Landeswahlordnung, in der neuen Landeswahlordnung steht dazu nichts mehr.

Martin Fehndrich reposted

Replying to @jdoeschner.bsky.social

Wie die meisten #Medien mit dem faktischen #Klimanotstand umgehen, habe ich am Beispiel ihrer verharmlosenden #Hitze-Berichterstattung jüngst in unserem medienkritischen Portal #brandmelder analysiert. Leider immer noch aktuell. @klimajourno.bsky.social @klimakontext.bsky.social

brandmelder.orgWeglassen ist das neue Leugnen - brandmelderWie Dekontextualisierung zur neuen Strategie der Klimaskepsis wurde – und warum sie gefährlicher ist als offene Leugnung.

Ein kurzweiliger Artikel über das britische Wahlrecht, auch wenn die letztlich absurdeste Konsequenz fehlt; Reform wäre die strategische Wahl für Starmer Anhänger.

Stefan Niggemeier@niggi.bsky.social

Morgen entscheiden 75.000 Menschen in der englischen Provinz über den Premierminister von 70 Millionen. Aber das britische Wahlrecht könnte in den nächsten Jahren noch viel krassere Effekte haben. Ich habe für @jetzt.at darüber geschrieben (und gesprochen): www.jetzt.at/artikel/stdJ...

Martin Fehndrich reposted

Im Wahlrechtsurteil des hessischen Staatsgerichtshof finden sich doch einige interessante Punkte. 1. Die Trennung von Sitzzuteilungsverfahren und der Verhinderung von Zersplitterung. Das heißt, der Gesetzgeber dürfte nicht mehr eine Sperrklausel in ein Divisorverfahren implizit einbauen. 1/

Wahlrecht.de@wahlrecht.de

Sitzzuteilungsverfahren seien kein zulässiges Steuerungsinstrument zur Verhinderung einer Zersplitterung der kommunalen Vertretungsorgane. Das Urteil im Volltext mit Leitsätzen und Sondervotum: staatsgerichtshof.hessen.de/sites/staats...

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Nach den Urteilen des hessischen StGH (28.02.2026) und des VerfGH NRW (20.05.2025) zum Kommunalwahlrecht dürfte es in Zukunft schwierig werden für Verfahren wie d'Hondt, insb. die Einführung oder Änderung dorthin. 5/

Im Wahlrechtsurteil des hessischen Staatsgerichtshof finden sich doch einige interessante Punkte. 1. Die Trennung von Sitzzuteilungsverfahren und der Verhinderung von Zersplitterung. Das heißt, der Gesetzgeber dürfte nicht mehr eine Sperrklausel in ein Divisorverfahren implizit einbauen. 1/

Wahlrecht.de@wahlrecht.de

Sitzzuteilungsverfahren seien kein zulässiges Steuerungsinstrument zur Verhinderung einer Zersplitterung der kommunalen Vertretungsorgane. Das Urteil im Volltext mit Leitsätzen und Sondervotum: staatsgerichtshof.hessen.de/sites/staats...

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3. Kritik am Verfahren Hare/Niemeyer wird aufgegriffen und in den Kontext des hessischen Kommunalwahlrechts eingeordnet. Das Verfahren wird immer nur mit d'Hondt verglichen, nicht mit Sainte-Laguë, das im eigentlichen Urteil gar nicht erwähnt wird (nur in der abweichenden Meinung). 4/

Im Wahlrechtsurteil des hessischen Staatsgerichtshof finden sich doch einige interessante Punkte. 1. Die Trennung von Sitzzuteilungsverfahren und der Verhinderung von Zersplitterung. Das heißt, der Gesetzgeber dürfte nicht mehr eine Sperrklausel in ein Divisorverfahren implizit einbauen. 1/

Wahlrecht.de@wahlrecht.de

Sitzzuteilungsverfahren seien kein zulässiges Steuerungsinstrument zur Verhinderung einer Zersplitterung der kommunalen Vertretungsorgane. Das Urteil im Volltext mit Leitsätzen und Sondervotum: staatsgerichtshof.hessen.de/sites/staats...

Dem Gericht erspart dieser Ansatz sich mit der Argumentation zur Zersplitterung und Handlungsfähigkeit auseinanderzusetzen und dem Gesetzgeber erspart es eine weitere Klatsche. 2/

Martin Fehndrich reposted

Das Ende von #d'Hondt? Der hessische Staatsgerichtshof hat laut @hanvoi.bsky.social soeben den Wechsel von Hare/Niemeyer zu d'Hondt im Kommunalwahlrecht für verfassungswidrig erklärt. Die mündliche Urteilsverkündung läut noch. Der NRW-Verfassungsgerichtshof hatte im letzten Jahr ähnlich entschieden.

Martin Fehndrich reposted

2033 Wäre das realistischere Machtergreifungsszenario nicht eher, das eines demokratischen Präsidenten mit einer rechtsextremen Regierung? Möglicherweise mit Nichtausfertigung verfassungswidriger Gesetze und Klagen dagegen? Oder eher ein v Hindenburg als parteiloser Kompromiss. @bijanmoini.de

Ältere Person stürzt, kann nicht alleine aufstehen. Mit Rettungsdienst ins Krankenhaus. Fieber, Magen/Darm, Schwindel, "Erkältung". Coronatest, Maske? Fehlanzeige. Nun hat Partner auch "Erkältung". Ist das normal für 2025?

Martin Fehndrich reposted

So langsam kristallisiert sich unter den Landessozialgerichten ein Konsens heraus: Eine Corona-Erkrankung kann zwar ein Arbeitsunfall sein. Die Infektion am Arbeitsplatz muss aber konkret nachweisbar sein – und daran scheitert's meistens.

lto.deLSG Berlin-Brandenburg: Corona-Infektion kein ArbeitsunfallEine Ansteckung mit dem Corona-Virus ist schwer rekonstruierbar. Um als Arbeitsunfall zu gelten, muss die Infektion am Arbeitsplatz aber nachweisbar sein.

Eine Abweichung davon bzw. zusätzliche Ungleichheiten durch andere Verfahren sind zu begründen. Damit dürfte auch ein Wechsel zum Verfahren D'Hondt nicht mehr möglich sein - entgegen bisheriger Aussagen, daß die Verfahren alle irgendwie gleichwertig seien und der Gesetzgeber die freie Wahl habe. 2/2

Heute Besuch in Münster beim #Verfassungsgerichtshof NRW zur Verhandlung zum neuen #Kommunalwahlgesetz. Nur 8 Besucherplätze, ein bisschen arm. Ein Richter erwähnt meine IFG Anfrage via @fragdenstaat.de und fragt, warum Gutachten im Gesetzgebungsverfahren geheim gehalten wurden.

Nach dem Thüringer Abgeordnetengesetz darf man nicht gleichzeitig dem Thüringer Landtag und dem Deutschen Bundestag angehören.

Bodo Ramelow @bodoramelow.bsky.social

Mein letzter Sitzungstag im Thüringer Landtag. Ein letzter Blick auf den Plenarsaal und die notwendige Unterschrift auf die Urkunde mit der ich vom Landtag zum Bundestag am Dienstag den 25.03.2025 übergehe.

Ferienwohnung in Wales. Vermieter weisen auf die nach wie vor noch geltenden Corona Regeln hin. Die kann man vielleicht im Detail in Frage stellen (z.B. kein Gästebuch), aber dafür: Sauber, aber sowas von.