Prof PoWi @ TU Darmstadt / Hallenser. Interested in politics. HP: chrstecker.de. "Es tut mir wirklich leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass nicht alle politisch so denken und fühlen wie Sie. Bitte feinden Sie mich für diese Mitteilung nicht an."
Oha, mir schwant, dass man da gar nicht auftreten darf. Das wusste ich nicht. Wann gibt es endlich ein Zentralregister über erlaubte Gesprächspartner und vor allem Inhalte?
Warum wurde die Frau gegen Blau zur schwarzen Witwe der Union? Warum nicht flexible Mehrheiten in Berlin statt RGR? Was sind die Hintergründe zu Stolpersteinen in Heidenau und anderswo? Erörterung mit Holger Marcks und Anne Kupke-Neidhart open.spotify.com/show/30GdVsc...
Die Warnungen vor einem neuen Faschismus übertönen längst die inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD. Doch wer ihre Wähler pauschal stigmatisiert und jede Machtverschiebung mit 1933 gleichsetzt, schwächt damit die Demokratie, die er zu verteidigen vorgibt.
www.cicero.de/innenpolitik...
Sehr geehrte Herren @tabouchadi.bsky.social@herrscherfer.bsky.social@markusdecker.bsky.social
ich sage die Anfrage von "hart aber fair" natürlich ab. Es wäre aber sehr nett, wenn Sie mir mitteilen könnten, wann ich wieder ins Fernsehen/die Medien darf und vor allem was ich sagen soll.
Danke!
Im Beitrag geht es um flexible Mehrheiten in Berlin unter Führung von SPD/Grünen. Am Rande weise ich auf die Möglichkeit hin, dass an RGR in Berlin, deutschlandweit die Brandmauer fallen könnte. Kampagne ist eher diesen Halbsatz verdreht rauszugreifen. www.tagesspiegel.de/berlin/koali...
In einem Gastbeitrag im @tagesspiegel.de schwadroniert Politikprofessor Christian Stecker über die mutmaßliche Bereitschaft der CDU, die „seit Jahren (…) verfügbaren Mehrheiten für eine konservativere Politik mit der AfD“ bald zu nutzen, falls RGR in Berlin zu Stande kommt.
Es ist eine Kampagne.
"...the basic fact remains that only a party that wins fifty percent plus one is entitled to hold power. For another way of reading the result is that a clear majority opted against the far right – ... in light of the fact that other parties had warned of the AfD as a danger to democracy."
Ich weiß wirklich nicht, wie eine sinnvolle Debatte stattfinden soll, geschätzter Herr Kollege @jwmueller-pu.bsky.social , wenn meine Argumente unvollständig bzw. falsch zurechtgelegt werden. Mein Buch S. 101 vs. Ihre Misrepräsentation auf www.project-syndicate.org/commentary/g...
Und wenn in der nächsten Diskursverdrehung daraus dann wird "Stecker fordert, dass AfD-Inhalte umgesetzt werden", er muss ein Faschist, mindestens ein Apologet sein, dann denkt man bei sich mit Bratislav Metulskie, "Boah ist das anstrengend, wär' ich doch lieber Schlagersänger geworden."
Ich wollte eigentlich nur mal über Brandmauer, flexible Mehrheiten und die Konflikte unserer Zeit reden und lernte gleich noch etwas über moralische Ächtung als Debattenersatz. Darüber konnte ich ausführlich mit @nikilmukerji.bsky.social von der @gwup.org sprechen. www.youtube.com/watch?v=jmxi...
Ich referenziere hier die Perspektiven von Linken/AfD-Gegnern und in dem Text geht es um flexible Mehrheiten zu Gunsten von SPD/Grünen. Die Unfähigkeit zum Perspektivwechsel korreliert übrigens mit dem Grad ideologischer Borniertheit.
Derweil übt sich @pluggedchris.bsky.social einfach im Hufeisenweitwurf, die dahinter stehende "Theorie" btw. auch mehr Setzung als Argument. www.tagesspiegel.de/berlin/koali...
Der Koalitionszwang hatte seine Zeit, wie das Faxgerät. Im Berliner Abgeordnetenhaus ist es Zeit für flexible Mehrheiten. Da sie rechts wie links Mehrheiten finden könnten, sind SPD und Grüne am Drücker - sie müssten es nur erkennen. Mein Gastbeitrag: www.tagesspiegel.de/berlin/koali...
📽️What do MPs communicate beyond their words? Our DFG project (w/ @chrisguarnold.bsky.social + @pluggedchris.bsky.social) studies not just what MPs say, but how and why they say it: voice, gestures, eye contact. We draw on 30,000+ hours of video from the German Bundestag and all 16 state parliaments.
In Berlin sollte man nicht nur über Koalitionen mit Einigungszwang nachdenken. Bei der Mehrheitsfähigkeit liegen SPD und Grüne vorn, sie könnten Kompromisse in verschiedene politische Richtungen anführen. Für Enteignungen gibt es keine Mehrheit, aber für Rekommunalisierung von Krankenhäusern etc.
Ach, Herr Lühmann, ich sagte, Ihr Diskursverhalten entspricht dem Fachbegriff epistemic A aus dem No 1 sciencephilojournal. Apropos: jemanden einen Steigbügelhalter zeihen, seine Gegenkritik verzerren, um daraus den nächsten Angriff zu fahren, entspricht wohl welchem Diskursverhalten? Well...
Erste Fachkollege, der mich Arschloch nennt. Chapeau, Herr Stecker zu der Kinderstube.
(Btw: Rechte Radikalisierung ist ja oft weniger anhand der ohnehin zu Grunde liegenden Einstellungen zu erkennen, sondern entäußert sich in Begriffen & Verhalten, ist dann aber auch zur Kenntlichkeit demaskiert.)
Ich merke, dass ich bei meiner schon frühen Kritik an Christian Stecker einen schweren Fehler gemacht habe: Nämlich den, nicht noch viel deutlicher gewesen zu sein, jetzt wo klar ist, wo die Reise hingeht. Leider denken zu viele Medien es genau anders herum...
Der Politikwissenschaftler Christian Stecker normalisiert und verharmlost zur besten Sendezeit kurz nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt einen Kampfbegriff der Neuen Rechten zur besten Sendezeit, und wird mit noch mehr medialer Aufmerksamkeit belohnt.
Ich bin gestern der @gwup.org beigetreten. Uns verbindet der Wunsch nach einem akademischen (und menschlichen) Minimum: einem fairen Diskursraum, in dem man Argumente in Grund und Boden diskutieren kann, ohne dass jemand moralisch delegitimiert wird.
SS-Uniformen und NS-Rassenideologie – darin rahmt Fabian Michl auf dem verfassungsblog seine Kritik an meinem Buch über flexible Mehrheiten und meine öffentlichen Äußerungen.
Dutzende Kolleg:innen haben diese Rahmung durch Likes, Verbreitung und interessierte Bagatellnachfragen affirmiert.
1/
Der Rechtsextremismusforscher Holger Marcks entwirrt die "manipulativen" und "sachlich falschen" Begriffsketten. "Wer begriffliche Unschärfe produziert und Personen moralisch markiert", so Marcks, "schützt den wissenschaftlichen Diskurs nicht, sondern beschädigt ihn."
www.gwup.org/skeptiker-ar...
Es war ein Fehler, den Begriff nicht zu definieren. Ich verstehe ihn so: Nation wird als historisch gewachsene ethnokulturelle Gemeinschaft verstanden. Unterschiedliche Kulturen werden nicht hierarchisch geordnet, aber kulturelle Homogenität im Nationalstaats wird (in unterschiedlicher...
Den medialen Umschwung im Umgang mit der AfD kann man auch am Hofieren solcher Experten beobachten: Völkische, verfassungsfeindliche Konzepte werden nun als ganz normaler Teil des demokratischen Pluralismus normalisiert.
...Variation) angestrebt. Einwanderungspolitik darf so strukturiert werden, rechtliche Differenzierung von Staatsbürgern ist verfassungswidrig.
= Teil des demokratischen Pluralismus wie es auch multikulturelle Entwürfe sind.
Vielen Dank für die ausführliche, faire und kritische Rezension! Man kann in der Tat dem "ohne Koalitionskorsett" zustimmen und die Brandmauer dennoch behalten wollen (ergibt in LSA kaum noch Sinn bzw. ist sogar hinfällig bei absoluter Sitzmehrheit). Bei These 1, die BM sei "undemokratisch"...
Pünktlich zur #LTWLSA ist meine Rezension zu @pluggedchris.bsky.social "Ohne Koalitionskorsett und Brandmauern" erschienen.
Inhaltlich anregendes Buch mit klugen Analysen zu Defekten der Demokratie, durchdachten Ideen zur Behebung, aber die Argumente gegen die #Brandmauer überzeugen (mich) nicht.
...ist mein (zugegeben fiktiver) normativer Bezugspunkt die thematische Mehrheitsbildung, nicht eine Koalitionsbeteiligung. Bei These 2 sehe ich die Studienlage diverser, z. B. Hjorth/Larsen; Chou et al; Gross et al) journals.sagepub.com/doi/10.1177/... ...
...und bei These 3 stimme ich wohl zu, vermute aber dass die Leimruten-AfD auch ein Produkt ihres maximalen Ausschlusses ist und frage mich, ob sie full-scale-Destruktivität in einer Welt ohne BM ohne elektorale Verluste durchhalten könnte.
Pünktlich zur #LTWLSA ist meine Rezension zu @pluggedchris.bsky.social "Ohne Koalitionskorsett und Brandmauern" erschienen.
Inhaltlich anregendes Buch mit klugen Analysen zu Defekten der Demokratie, durchdachten Ideen zur Behebung, aber die Argumente gegen die #Brandmauer überzeugen (mich) nicht.
Schön ist das sicher. Es gibt aber eine unromatische sozialpsychologische Ergänzung. Auch gemeinsam gegen andere zu sein, kann sich gut anfühlen. Vielleicht ist dieses Wir-Gefühl hier nicht ein Gegenentwurf zur Spaltung der Gesellschaft in Sachsen-Anhalt sondern Teil davon.
In Magdeburg singen gerade mehrere hundert Menschen zusammen aus ganz Sachsen-Anhalt gemeinsam mit Herbert Grönemeyer und zeigen, wie schön es sein kann, wenn man gemeinsam etwas tut, statt gegeneinander. Auch das hier ist Sachsen-Anhalt.
Ich weiß bei Ihnen leider nie, wo ich anfangen soll - zuviel (absichtliches?) Missverstehen, Auslassen und Anmaßen (Sie bestimmen wer/was faschistisch ist und vereindeutigen Empirie nicht wahr?). Daher hier für Interssierte eine Langform des Arguments: www.pw-portal.de/repraesentat...
Die Behauptung, die Brandmauer sei "undemokratisch", ist für sich genommen übrigens demokratietheoretischer Unfug, und wenn man sich doch darauf einlässt, dann ist es keine wissenschaftlich fundierte These, sondern eine normative Zumutung wider die breite Empirie. Aber k(l)ickt halt geil.
Der Politikwissenschaftler Christian Stecker @pluggedchris.bsky.social forderte in seinem Beitrag bei uns flexible Mehrheiten statt Koalitionszwang & hermetischer Brandmauer gegen die AfD. Julia Reuschenbach @juliareuschenbach.bsky.social & Frank Decker sind anderer Meinung. Hier geht es zur Debatte
Noch eine Woche Zeit, sich zu bewerben.
Für die eine Stelle suchen wir ein politikwissenschaftliches, für die andere ein klar soziologisches Profil.
Falls jemand passende Personen im Umfeld hat: sehr gerne weiterleiten.
An der @unigreifswald.bsky.social sind zwei unbefristete Vollzeitstellen ausgeschrieben: eine für Politikwissenschaftler:innen, eine für Soziolog:innen.
Bewerbungsfrist: 31. August 2026.
Teilen ausdrücklich erwünscht.
Die Ausschreibungen folgen im nächsten Post. Fragen gerne per DM.
starkes Plädoyer von @pluggedchris.bsky.social für flexible Mehrheiten ohne Koalitionszwang. Ja, damit könnte die AfD an Entscheidungen mitwirken, wenn ihre Stimmen für mehrheitsfähige, nicht extreme Positionen den Ausschlag geben. Wäre das aber nicht besser als eine Koalitionen mit AfD?
Der Politikwissenschaftler Christian Stecker @pluggedchris.bsky.social findet: Die Brandmauer ist gescheitert. Sie helfe ausgerechnet der AfD und verweigere deren Wählerschaft eine Berücksichtigung ihrer Interessen. Stattdessen fordert er ein Umdenken zu flexiblen Mehrheiten statt Koalitionszwang.
Der Politikwissenschaftler Christian Stecker @pluggedchris.bsky.social findet: Die Brandmauer ist gescheitert. Sie helfe ausgerechnet der AfD und verweigere deren Wählerschaft eine Berücksichtigung ihrer Interessen. Stattdessen fordert er ein Umdenken zu flexiblen Mehrheiten statt Koalitionszwang.
An der @unigreifswald.bsky.social sind zwei unbefristete Vollzeitstellen ausgeschrieben: eine für Politikwissenschaftler:innen, eine für Soziolog:innen.
Bewerbungsfrist: 31. August 2026.
Teilen ausdrücklich erwünscht.
Die Ausschreibungen folgen im nächsten Post. Fragen gerne per DM.
Wie haben sich die Konflikte in der Ampel auf die Bewertung von SPD, Grünen und FDP im Zeitverlauf ausgewirkt? Eine @gles.bsky.social-Paneldatenanalyse mit @pluggedchris.bsky.social@leonsiefken.bsky.social zeigt einen kontinuierlichen Sympathieverlust unter den Wählerschaften der drei Parteien. /1
After #EPSS26 in Belfast, we're presenting a new version of our working paper "Far-Right Speeches and Emotional Contagion in Parliament: Sequential and Multimodal Evidence from Germany" (w/ @chrisguarnold.bsky.social + @pluggedchris.bsky.social) at #PolMeth26, hosted at Michigan State University!
When the far right enters parliament, established parties go high on average. But right after a far-right speech, they answer madly in anger: in words, voice, and body. Joint work with @ankuepfer.bsky.social and @pluggedchris.bsky.social presented at #PolMeth2026 at Michigan State.
Heute beginnt #FIFAWorldCup#WM2026.
Die Diskussionen um einen #Boykott des Turniers wurden in der 🇩🇪 Öffentlichkeit weniger intensiv geführt als 2022, aber wie sehen das eigentlich die Bürgerinnen und Bürger?
👉Fußfallfans stimmen verschiedenen Boykottszenarien weniger zu als andere Befragte
1/6
Danke für die kritische Rezeption. Einiges erscheint mir verkürzt und da ich - obwohl ich tatsächlich mit jedem rede ;-) - meine Position nicht erläutern konnte, verweise ich auf das umfangreichere Argument hier www.bpb.de/shop/zeitsch...
Mit Marcel Lewandowsky @mlewandowsky.bsky.social haben wir uns die Idee angeschaut.
Er sagt, Kooperation und Distanz gleichzeitig geht nicht:
"Wenn man mit der AfD zusammenarbeitet, [...] ist sie mit ihm Boot. Dann sind auch ihre Inhalte mit im Boot."
Zum Beitrag:
steady.page/de/wie-recht...
🚨Stellenausschreibung🚨
Postdoc-Stelle im Bereich „Politisches System Deutschlands und der EU“ (100%, 3 Jahre), Uni Oldenburg
Bewerbungsfrist: 9.6.2026
Bei Fragen gerne per E-Mail bei mir melden.
Gerne teilen! 🙂
uol.de/job/wissensc...
Man könnte aber auch in geübter Praxis den Kolleg:innen überlassen, ihre Konzepte (wie z. B. Brandmauer) zu definieren und selbst auszusprechen, was sie wollen und meinen. Argumente gegen die Brandmauer sind nicht identisch mit dem (verklausulierten) Wunsch nach Zusammenarbeit mit Rechtsextremen.
Wir sollten wirklich anfangen den Begriff "Brandmauer" zu vermeiden. Er hat in der Brandmauer-Diskussion ein diffuses Eigenleben angenommen als unklare Chiffre. Es lässt sich so leicht gegen die Brandmauer argumentieren, weil man nicht sagen muss was man aktiv will: Zusammenarbeit mit Rechtsextremen
Wir hatten mal im Fach PoWi nach einer Auskunft gefragt, wie nah man sich bei den einzelnen Parteien verortet (2021, N ~ 300)
Details: link.springer.com/article/10.1...