Simone Brunner

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@simonebrunner.bsky.social

journalist DIE ZEIT, Vienna // eyes on Austria, Ukraine, Belarus & Russia // CEE citizen by heart // from Carinthia/Koroška

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Heute vor 70 Jahren begann der #Ungarnaufstand. In den zwei Monaten darauf überquerten 180.000 Menschen die Grenze nach Österreich. Wie ging das Land mit ihnen um, und was können wir daraus für heute lernen? Das habe ich vor fünf Jahren für @zeit.de recherchiert -

zeit.deUngarn-Flüchtlinge in Österreich: Als Flüchtlinge willkommen warenVor 65 Jahren begann der Ungarnaufstand und mit ihm die Massenflucht nach Österreich. Wie ging das Land damals mit den Migranten um? Besuch in einer Ungarnsiedlung

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150.000 Menschen in Belgrad. Abschlusskundgebung der wohl größten Demokratiebewegung Europas. Am Sonntag tritt sie bei unfreien und unfairen Wahlen gegen ein rechtsautoritäres Regime an. Und angesichts der politischen Lage in Europa ist es bemerkenswert, wie wenig darüber eigentlich berichtet wird.

"You can get used to anything. What matters is what sort of person you are left at the end of it." Volodymyr Vakulenko, Ukrainian children's writer and poet, from the diary he buried in his garden during the Russian occupation of the Kharkiv area. He was later killed by the occupiers.

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Trump’s special envoy Steve Witkoff to Vladimir Putin today: “You talk so much about Trump being a humanitarian, you are a humanitarian also, sir. And I salute that. I commend you.”

Hier spricht Mykhailo Tkach über weitere Details seiner Festnahme. Es gab wohl einen Haftbefehl gegen den Kameramann, aber Tkach hätte man festgenommen, weil er halt neben ihm im Auto saß und die Polizei davon ausging, dass er "zur ukrainischen Tätergruppe" gehört. www.youtube.com/watch?v=S8vZ...

youtube.comХто інспірував справу проти Ткача у Відні? / Яка роль оточення Кравченка - ТКАЧYouTube video by Українська правда
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"Und ich habe schon die Befürchtung, - kann das aber nicht mit Beweisen untermauern - dass diese ganze Geschichte von der Idee inspiriert wurde, die Arbeit der Ukrainska Prawda in Wien zu verunmöglichen."

Hier spricht Mykhailo Tkach über weitere Details seiner Festnahme. Es gab wohl einen Haftbefehl gegen den Kameramann, aber Tkach hätte man festgenommen, weil er halt neben ihm im Auto saß und die Polizei davon ausging, dass er "zur ukrainischen Tätergruppe" gehört. www.youtube.com/watch?v=S8vZ...

youtube.comХто інспірував справу проти Ткача у Відні? / Яка роль оточення Кравченка - ТКАЧYouTube video by Українська правда

Er spricht weiterhin von manipulierten Informationen, die zur Festnahme geführt haben könnten. "Mir scheint es so, dass die österreichischen Strafverfolgungsbehörden nicht ehrlich zugeben können, dass sie sich einfach geirrt haben."

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»Mein erster Gedanke war, dass wir von Kriminellen oder Unbekannten entführt, getötet oder verschleppt werden«: Der renommierte ukrainische Investigativjournalist Mykhailo Tkach hat @simonebrunner.bsky.social seine Festnahme in Wien geschildert: www.zeit.de/politik/ausl...

zeit.deFestnahme in Wien: »Sie haben uns wie Terroristen behandelt«Der ukrainische Journalist Mykhailo Tkach und sein Kollege wurden in Wien brutal verhaftet – wegen Spionageverdachts. Mittlerweile sind sie frei, doch es bleiben Fragen.

Der ukrainische Journalist Mykhailo Tkach und sein Kollege wurden in Wien brutal verhaftet – wegen Spionageverdachts. Mittlerweile sind sie frei, doch es bleiben Fragen. Hier schildert Tkach, wie er den Vorfall erlebte www.zeit.de/politik/ausl...

zeit.deFestnahme in Wien: »Sie haben uns wie Terroristen behandelt«Der ukrainische Journalist Mykhailo Tkach und sein Kollege wurden in Wien brutal verhaftet – wegen Spionageverdachts. Mittlerweile sind sie frei, doch es bleiben Fragen.

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Autofenster eingeschlagen, mit gezogenen Waffen aus dem Wagen geholt, zu Boden geworfen, gefesselt: Was der ukrainische Journalist Mykhailo Tkach über seine Verhaftung in Wien erzählt, erinnert an die Methoden von ICE in den USA. yanus.at/festgenommen...

yanus.atFestgenommene ukrainische Journalisten sind wieder frei - Mykhailo Tkach berichtet über die Festnahme - YANUSMykhailo Tkach spricht im Interview mit Chefredakteurin Sevğil Musaieva von der "Ukrainska Pravda" über seine Festnahme und Freilassung in Wien

Jetzt hat sich auch der zweite ukrainische Journalist, der Kameramann, zu Wort gemeldet. #Tkach Bewaffnete hielten das Mietauto an, schlugen die Autoscheiben ein, "sie drückten mich mit dem Gesicht auf den Asphalt und mit voller Kraft in die Glassplitter."

Er habe Splitter im Gesicht gehabt, blutüberströmt, die Hand aufgerissen, "ich bemerkte die erschrockenen Kinderblicke", als er ins Krankenhaus gebracht wurde. Man hielt ihn noch immer für so gefährlich, dass ihm nicht einmal während der OP die Handschellen abgenommen wurden.

Bei der Einvernahme: "Direkt neben den beschlagnahmten Gegenständen lag übrigens eine Auszeichnung auf dem Tisch, die ich gerade in Norwegen erhalten hatte – ein internationaler Preis für Pressefreiheit und für den besten investigativen Journalismus."

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"In den ersten 30 Minuten wusste ich nicht, wer diese Leute waren. Mein erster Gedanke war, dass vielleicht jemand unsere Entführung in Auftrag gegeben hatte und irgendetwas vor sich ging, denn ich hatte keine Ausweise, Fragen, Erklärungen oder irgendwelche Hinweise auf „Polizei“ bemerkt."

Der Verdacht gegen die Journalisten habe sich aber "nicht erhärtet", sagt die Wr. Staatsanwaltschaft. Mehr sagt man nicht, nicht beim BMI und nicht bei der StA. Wie kommt man dann auf so was, noch dazu in einer Stadt, die nicht gerade dafür bekannt ist, besonders rigoros gegen Spionage vorzugehen?

"Als wir an einer Ampel standen, rannten ungefähr 7 maskierte und bewaffnete Männer heran. Sie schlugen die Scheiben unseres Autos ein, richteten Waffen auf uns und schrien etwas auf Deutsch."

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Der ukrainische Journalist Mykhailo Tkach, der Ende September 2026 in Oslo mit dem #FreeMediaAward ausgezeichnet wurde, ist gestern mit Kameramann in Wien brutal verhaftet worden. #ReporterOhneGrenzen fordert sofortige Aufklärung, rechtsstaatliche Transparenz und den Schutz journalistischer Arbeit.

rog.atBrutale Festnahme ukrainischer Investigativjournalisten in Wien - Reporter ohne Grenzen (RSF) ÖsterreichReporter ohne Grenzen fordert sofortige Aufklärung, rechtsstaatliche Transparenz und uneingeschränkten Schutz journalistischer Arbeit Der ukrainische Investigativjournalist Mykhailo Tkach, der erst am...

Mykhailo Tkach, der bekannteste Investigativ-Journo der Ukraine & sein Kollege Yaroslav Bondarenko wurden in Wien festgenommen, Bondarenko wurde dabei so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus musste. Inzwischen soll Tkach wieder frei sein, auch Bondarenko soll das Krankenhaus verlassen haben.

Tkach ist dafür berühmt, dass er korrupten ukrainischen (Ex-)Beamten, die sich im Ausland der Strafverfolgung entziehen, hinterher recherchiert. In Wien war er schon oft, prägte den Begriff "Wiener Battailon" über "ukrainische VIP-Flüchtlinge".

Weil Österreich Personen, gegen die in der Ukraine ermittelt wird, nicht an die Ukraine ausliefert, gilt Wien als besonders sicherer Hafen. Es wird doch nicht jemand aus diesem Kreis versuchen, diesen lästigen Journalisten loszuwerden? Man darf gespannt sein, was die konkreten Vorwürfe sind.

"In classical texts, it is Cassandra who has the power to collapse the temporal and spatial gap between the ordinary moment that is now, and the disaster that is moments away, or just over there.

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"In classical texts, it is Cassandra who has the power to collapse the temporal and spatial gap between the ordinary moment that is now, and the disaster that is moments away, or just over there.

Es gab eine Zeit, da war ich oft in Kramatorsk. So oft, dass mich schon die Taxifahrer am Bahnhof kannten. Heute hat die russische Armee bei einem Angriff auf Kramatorsk mindestens 33 Zivilisten getötet. Sie saßen in zwei Bussen, die von Gleitbomben getroffen wurden. Busse. Zivilisten. 33 Tote.

Es ist eine schreckliche Ironie, dass gerade die Gebiete, der Donbas, von denen Russland seit 2014 vorgibt, sie von vermeintlichen "Nazis" und russophoben Extremisten befreien zu müssen, am meisten unter den russischen Kriegsverbrechen leiden müssen.

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A Russian glide bomb killed dozens of Ukrainians at a bus stop Kramatorsk on Thursday, in one of the deadliest attacks on civilians in recent months. Two buses were hit by the bomb during rush hour, killing at least 30 people and injuring 18, according to Ukraine’s state emergency service.

ft.comRussian bomb attack kills dozens at Ukraine bus stopAt least 30 die after aerial strike hits two passenger buses in frontline city of Kramatorsk

Darum geht es also mit #Belarus. Die Trump-Administration setzt sich für eine "Normalisierung" der Beziehungen zu Lukaschenka ein, zuletzt sind unter US-Vermittlung hunderte politische Gefangene freigekommen, aber es sind noch immer hunderte in Haft - und es kommen immer neue hinzu.

Matthew Gertz@mattgertz.bsky.social

Just joining the Russian economic sphere I guess.

Security debate in Austria starting in 3, 2, 1 ... oh wait, we are talking about Austria!

Anton Shekhovtsov@shekhovtsov.substack.com

Slovakia’s prime minister Robert Fico stated that he has no intention of fulfilling his country’s obligations under Article 5 of the NATO Treaty, or of taking part in the defence of allies in the event of a Russian attack.

Oleschky. Klingt nach der Hölle auf Erden. Ich erinnere mich noch daran, wie man nach der Zerstörung des Kachowka-Staudamms 2023 in den lokalen Telegram-Kanälen quasi live mitlesen konnte, wie die Menschen ertrinken und verdursten. Russland lehnte damals jede internationale humanitäre Hilfe ab.

Annette Werberger@awerberger.bsky.social

Die eingeschlossenen Einwohner im besetzten Oleschky (darunter Kinder) sind aufgrund der von Russland verhängten humanitären Blockade vom Hungertod bedroht. Seit 26. Mai 2026 wurden keinerlei Lebensmittel oder Medikamente geliefert. khpg.org/en/1608816047

"According to Hasanenko, residents are on the brink of starvation, 'hell on earth'. The town's morgue had long been destroyed, ≈100 bodies remained in the basement of the hospital for months because they could not be buried. Occupying authorities were preventing families from recovering the dead"

"Without any new supplies, people are mainly surviving on preserves, or what they can grow or pick on plots of land or catch. The constant likelihood of drone attacks, however, has made it dangerous to work outside, even if people have dachas or plots of land."

Lukaschenka lässt 25 politische Gefangene frei. Ein ganz eigentümliches Gefühl, wenn man die Leute kennt, die da freikommen. Bei einem habe ich vor zehn Jahren mal einen Journalisten-Workshop in Minsk besucht, bei einem anderen Hipster-Shirts mit belarusischer Symbolik gekauft.

Gut, dass sie frei sind. Aber Hunderte sind noch immer in Haft. Während Lukaschenka - nach Verhandlungen mit der US-Administration - die einen begnadigt, werden immer wieder neue festgenommen und inhaftiert.

Der Alltag in Kyjiw, wie ihn eine Freundin schildert: “Wenn ich bei einem Angriff sterbe - so sei es. Ich habe nur Angst davor, noch tagelang unter den Trümmern weiterzuleben. Und am Abend ziehe ich mir was Ordentliches an, damit ich nicht halbnackt bin, sollten ich verschüttet werden.”

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⚡️At least 37 killed after Russian drone strike triggers major explosion near Kyiv. At least 37 people were killed and 42 injured, including four children, in a Russian attack on Kyiv Oblast that triggered detonations and a large fire at a storage facility on Aug. 28, local authorities said.

kyivindependent.comAt least 37 killed after Russian drone strike triggers major explosion near KyivAt around 8:10 p.m. local time on Aug. 28, a Russian drone crashed or struck a facility in the village of Myla, about 5 kilometers (3 miles) west of Kyiv along the Kyiv-Chop highway. The attack sparke...