Survival International Deutschland

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Wir sind die globale Bewegung für die Rechte indigener Völker.

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ERFOLG FÜR DIE RECHTE INDIGENER VÖLKER IN BRASILIEN! 💥 Mit großer Erleichterung haben wir die Nachricht vom Sieg von Präsident Lula am vergangenen Sonntag gegen den rechtsextremen Kandidaten Flávio Bolsonaro aufgenommen. Flávio hatte sich bereits als Feind der indigenen Völker bezeichnet. 1/x

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Im Bundesstaat Mato Grosso beispielsweise warten die unkontaktiert lebenden Kawahiva auf die offizielle Anerkennung ihres Landes – und das liegt in den Händen von Präsident Lula! Wir bleiben standhaft, stark und entschlossen. Für die indigenen Völker, für die Natur, für die gesamte Menschheit! 5/x

ERFOLG FÜR DIE RECHTE INDIGENER VÖLKER IN BRASILIEN! 💥 Mit großer Erleichterung haben wir die Nachricht vom Sieg von Präsident Lula am vergangenen Sonntag gegen den rechtsextremen Kandidaten Flávio Bolsonaro aufgenommen. Flávio hatte sich bereits als Feind der indigenen Völker bezeichnet. 1/x

Morgen geht der Kampf weiter. Trotz Lulas Sieg liegen noch viele Hindernisse vor uns: Mit einem von der extremen Rechten dominierten Kongress und zahlreichen anti-indigenen Gesetzesvorlagen, die auf ihre Verabschiedung warten, wird es noch viel zu kämpfen geben! 2/x

Wir erkennen auch an, dass die letzten vier Jahre der aktuellen Regierung unter Lula für die indigenen Völker nicht nur gut waren. Die indigenen Völker des Landes kämpfen nach wie vor täglich gegen Angriffe auf ihr Land und ihre Rechte – und werden dies auch weiterhin tun. 3/x

🩸 Wer zahlt den Preis für CO₂-Zertifikate? Allzu oft sind es indigene Völker. Marisol García Apagüeño vom Volk der Kichwa in Peru sprach beim #OurLandOurNature-Treffen in Nairobi. Sie hatte eine unmissverständliche Botschaft an alle, die von CO₂-Zertifikaten profitieren. 1/x

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Um sich gegen diese kolonialen Machenschaften zu wehren, haben die indigenen Teilnehmenden eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Darin formulieren sie ihre Forderungen nach einem Naturschutz, der die Rechte indigener Völker respektiert. 3/x

🩸 Wer zahlt den Preis für CO₂-Zertifikate? Allzu oft sind es indigene Völker. Marisol García Apagüeño vom Volk der Kichwa in Peru sprach beim #OurLandOurNature-Treffen in Nairobi. Sie hatte eine unmissverständliche Botschaft an alle, die von CO₂-Zertifikaten profitieren. 1/x

Dringend: Waldbrände zerstören den Regenwald der Hongana Manyawa in Indonesien 🚨 Ngigoro, ein ehemals unkontaktierter Mann der Hongana Manyawa, hat diese Botschaft über die Waldbrände aufgenommen, die den Regenwald seines Volkes auf der Insel Halmahera in Indonesien zerstören ... 1/x

🗣️ Höre Joel zu, der an der #OurLandOurNature-Konferenz in Nairobi teilgenommen hat, bei der sich indigene Menschen aus aller Welt versammelt haben, um gegen den „Festungsnaturschutz“ zu kämpfen, zu dem auch die zunehmende Verbreitung von CO₂-Zertifikatsprojekten auf ihren Gebieten gehört. 1/x

Über 60 indigene Vertreter*innen der Qom, Mbya Guarani, Uchupiamona, Kua, Bunong, Baka, Pasto, Kichwa, Jenu Kuruba, Ogiek, Samburu, Rendille, Maasai, Borana, Sengwer, Tharu, Karen, Mosopisyek, Diné und Dakota forderten die Rückgabe ihrer angestammten Gebiete. 2/x

📣 „Das ist kein Naturschutz – das ist ein Kartell.“ In Nairobi haben sich indigene Menschen, die von Naturschutzprojekten betroffen sind, zum ersten Mal versammelt, um zu fordern, dass „unsere Gebiete, einschließlich derer, die für Naturschutzgebiete vertrieben wurden, zurückgegeben werden“. 1/x

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Das Treffen brachte zum ersten Mal indigene Vertreter*innen aus aller Welt zusammen, die gegen den Naturschutz kämpfen – um die menschlichen Kosten des „Festungsnaturschutzes“ und der Kohlenstoffmärkte aufzudecken und gleichzeitig von indigenen Menschen geleitete Alternativen vorzustellen. 4/x

📣 „Das ist kein Naturschutz – das ist ein Kartell.“ In Nairobi haben sich indigene Menschen, die von Naturschutzprojekten betroffen sind, zum ersten Mal versammelt, um zu fordern, dass „unsere Gebiete, einschließlich derer, die für Naturschutzgebiete vertrieben wurden, zurückgegeben werden“. 1/x

Lasst uns das Land der Kawahiva schützen. Es braucht nur noch eine Unterschrift! 📣 Vor 27 Jahren wurde in Brasilien offiziell die Existenz der unkontaktierten Kawahiva bestätigt. Nach vielen Kämpfen könnte ihr Land am Rio Pardo jetzt endlich anerkannt werden. 1/x

💥 Der Bernhard-Grzimek-Preis wurde endlich umbenannt. Doch die Vertreibungen der Maasai gehen weiter. Letzte Woche verlieh die KfW Stiftung erneut ihren Naturschutzpreis – künftig ohne den Namen Bernhard Grzimeks. Wir meinen: Ein längst überfälliger Schritt. 😵‍💫 1/x

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💥 Der Bernhard-Grzimek-Preis wurde endlich umbenannt. Doch die Vertreibungen der Maasai gehen weiter. Letzte Woche verlieh die KfW Stiftung erneut ihren Naturschutzpreis – künftig ohne den Namen Bernhard Grzimeks. Wir meinen: Ein längst überfälliger Schritt. 😵‍💫 1/x

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Denn: Die KfW und die deutsche Bundesregierung finanzieren weiterhin Naturschutzprojekte im Serengeti-Ökosystem – Empfänger wie die Frankfurt Zoological Society oder die tansanische Nationalparkverwaltung TANAPA stehen seit Jahren wegen Vertreibungen aus Ngorongoro und Loliondo in der Kritik. 3/x

💥 Der Bernhard-Grzimek-Preis wurde endlich umbenannt. Doch die Vertreibungen der Maasai gehen weiter. Letzte Woche verlieh die KfW Stiftung erneut ihren Naturschutzpreis – künftig ohne den Namen Bernhard Grzimeks. Wir meinen: Ein längst überfälliger Schritt. 😵‍💫 1/x

Grzimeks rassistische Ideen machten den Landraub an den Maasai gesellschaftsfähig – indem er indigene Völker als Bedrohung für eine angeblich menschenleere Wildnis darstellte. Sein Konzept des Festungsnaturschutzes hat bis heute Menschenrechtsverletzungen zur Folge. Mit deutschen Steuergeldern. 2/x

Survival fordert Prinz Harry schon seit Jahren auf, den Vorstand der Naturschutzorganisation African Parks zu verlassen. Nun ist es soweit. Zehn Jahre lang hat Prinz Harry African Parks unterstützt, während die Organisation für Misshandlungen und Gewalt an indigenen Menschen verantwortlich war. 1/x

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African Parks war sich dieser Misshandlungen seit vielen Jahren bewusst. Doch erst nachdem Survival sich bei Prinz Harry beschwert hatte und die darauf folgende weltweite Medienberichterstattung einsetzte, leitete die Naturschutzorganisation schließlich eine Untersuchung ein. 3/x

Die Baka und andere indigene Völker wehren sich gegen diese militarisierte Art des Naturschutzes. Gemeinsam mit Survival setzen sie sich dafür ein, den kolonialen Naturschutz zu beenden, der auf dem Raub indigener Gebiete beruht und durch Gewalt sowie falsche grüne Narrative durchgesetzt wird. 4/x

Survival fordert Prinz Harry schon seit Jahren auf, den Vorstand der Naturschutzorganisation African Parks zu verlassen. Nun ist es soweit. Zehn Jahre lang hat Prinz Harry African Parks unterstützt, während die Organisation für Misshandlungen und Gewalt an indigenen Menschen verantwortlich war. 1/x

Ehuana Yanomami hält uns einen Spiegel vor: Während wir die westliche Welt oft mit „Fortschritt“ und „Entwicklung“ gleichsetzen, sehen die Yanomami und viele andere indigene Völker darin vor allem eines – Einsamkeit, Rückzug und Traurigkeit. Stimmst du Ehuana zu? Schreib’s in die Kommentare.

„Wir können mit Menschen sprechen, die weit weg leben.“ – Mariazinha Yanomami Unser Video-Projekt #IndigeneStimmen gibt indigenen Völkern ein Sprachrohr – ungefiltert, direkt und selbstbestimmt. Seit 10 Jahren dokumentiert das Video-Projekt ihre Anliegen: 👇 1/x

Einsatz für Selbstbestimmung, Kampf gegen Vertreibung und Umweltzerstörung und hoffnungsvolle Botschaften. ☑️ 230+ Videos ☑️ 80+ Sprachen ☑️ Menschen aus über 20 Ländern. Doch Sichtbarkeit allein schützt keine Rechte. Aufmerksamkeit muss zu Handlung werden. 3/x

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... , die sich dafür einsetzt, dass die Rechte der indigenen Völker des Bundesstaates Mato Grosso gewahrt werden." ✊ Folge uns in den sozialen Netzwerken, um mehr über die nächsten Schritte zu erfahren und zu sehen, wie du diesen Kampf unterstützen kannst! 6/x

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Die FUNAI hatte die Anwesenheit der Kawahiva in diesem Gebiet bereits 1999 bestätigt, doch der Demarkierungsprozess kam aufgrund des Drucks von Landräuber*innen, Holzfäller*innen und einflussreichen Politiker*innen, die das indigene Gebiet ausbeuten wollen, immer wieder zum Stillstand. 3/x

Survival übt gemeinsam mit indigenen Organisationen und Verbündeten seit Jahrzehnten Druck auf die brasilianische Regierung aus, um den Schutz des indigenen Landes zu gewährleisten. Der Abschluss der physischen Abgrenzung ist ein wichtiger Erfolg unserer Kampagne. 4/x

⚖️ Die Kichwa-Gemeinschaft von Puerto Franco in #Peru hat ihren Fall vor das Verfassungsgerichtshof gebracht und fordert die Anerkennung ihres angestammten Territoriums – das sich zu einem großen Teil mit dem Nationalpark Cordillera Azul überschneidet. 1/x

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Die Entscheidung des Verfassungsgerichtshof von Peru könnte einen wegweisenden Präzedenzfall schaffen – nicht nur für Puerto Franco, sondern auch für andere indigene Gemeinden in ganz Peru, deren Land sich mit Naturschutzgebieten überschneidet. Wir verfolgen den Fall aufmerksam. 6/x

⚖️ Die Kichwa-Gemeinschaft von Puerto Franco in #Peru hat ihren Fall vor das Verfassungsgerichtshof gebracht und fordert die Anerkennung ihres angestammten Territoriums – das sich zu einem großen Teil mit dem Nationalpark Cordillera Azul überschneidet. 1/x

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Dadurch wird ihr Zugang zu den Gebieten und Ressourcen, auf die sie angewiesen sind, eingeschränkt. Lasst uns eines klarstellen: Ein Staat darf kein Naturschutzgebiet auf indigenem Land erzwingen und dieses Naturschutzgebiet dann nutzen, um indigene Rechte zu missachten. 3/x

Der Nationalpark Cordillera Azul wurde eingerichtet, ohne die Rechte der indigenen Gemeinschaft anzuerkennen. Hinzu kommt, dass dort seitdem ein REDD+-Projekt betrieben wird, das durch den Verkauf von CO₂-Zertifikaten an Unternehmen wie Shell und Total Energies Millionen von Dollar einbringt. 4/x

⚖️ Die Kichwa-Gemeinschaft von Puerto Franco in #Peru hat ihren Fall vor das Verfassungsgerichtshof gebracht und fordert die Anerkennung ihres angestammten Territoriums – das sich zu einem großen Teil mit dem Nationalpark Cordillera Azul überschneidet. 1/x

Dieser Fall spiegelt ein Muster wider, das wir im Rahmen unserer #decolonizeconservation Kampagne immer wieder dokumentieren: Naturschutzgebiete werden auf indigenen Gebieten errichtet – ohne die Rechte der Menschen anzuerkennen, die dort zuerst lebten. 2/x