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Weil dieser Tage viel von der Mission zum Mars-Mond Phobos die Rede war, hier ein älteres, aber ziemlich spektakuläres Bild, das von Bord der ESA-Sonde Mars Express mithilfe der deutschen HRSC-Kamera gelang - quasi im Vorbeiflug. Credit: ESA, DLR, FU Berlin

30 mal 20 Kilometer klein, 6000 Kilometer über der Mars-Oberfläche. Nur ein Tausendstel der irdischen Schwerkraft. Eine echte technologische Herausforderung, da zu landen.

Funfact: Eben selbst gestaunt (auch wenn‘s natürlich angesichts der geringen Anziehungskraft logisch ist), dass man da ohne große Anstrengung ein paar hundert Meter hoch springen könnte.

Weil einige von euch schon gerechnet haben: Ja, wenn man von der Phobos-Oberfläche abspringt, kommt man nach ein paar Minuten zurück. Die Fluchtgeschwindigkeit, um der Schwerkraft dauerhaft zu entkommen, liegt bei ca. 11 Meter pro Sekunde - und das schafft man nicht.

Auch der Idefix-Rover wird nach dem ersten Bodenkontakt bis zum endgültigen Touchdown wahrscheinlich mehrfach abheben. Da er dann zwangsläufig in unkontrollierter Lage zum Stillstand kommt, besteht die Herausforderung darin, sich aus jeder Position aufrichten zu können.

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Weil nach dem „Warum?“ gefragt wurde: Wir wissen zwar schon viel über die Entstehung des Sonnensystems. Aber es sind noch viele zentrale Fragen offen. Zur Beantwortung können robotische Sample Return Missionen extrem hilfreich sein. Da sind Forschung und Technologie immer noch in der Frühphase.

Japan ist dabei weltweit führend und zusammen mit Frankreich ein exzellenter Partner bei dieser Mission - nicht nur wissenschaftlich, sondern auch um unser technologisches Knowhow in Sachen Robotik weiter auszubauen.

Vielleicht noch zu den wissenschaftlichen Fragen: Eine betrifft die Herkunft des irdischen Wassers. Haben es Kometen oder Asteroiden in der Frühzeit der Erde „importiert“? Bei nahezu jeder Mission im Sonnensystem geht es auch um Aufschlüsse zur Entwicklungsgeschichte unseres eigenen Planeten.