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Merz hat Kabinettssitzungen, Pressestäbe, ARD-Brennpunkte, Bild-Schlagzeilen. Die DGB-Delegierten hatten kein Mikro, keine Kamera und genau dreißig Sekunden Zeit für Pfiffe und Zwischenrufe. Wenn das als "Verrohungsbeiträge" behandelt wird, geschieht Diskursnivellierung von ganz oben. /3
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Ich kann mich auch nicht erinnern, dass man bei den Bauernprotesten das buhende Publikum (das war noch das harmloseste) im Anschluss als "verroht" bezeichnet hat. Hier wird also zusätzlich noch mit zweierlei Maß gemessen. Man unterscheidet zwischen Gegner und Klientel. Das ist wenig demokratisch. /6