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Wenn man Stellenabbau in der Verwaltung (also Vorgaben in einer Excel) als großen Erfolg vermeldet, ohne zu wissen, wie man dann die Mehrarbeit anders organisiert (darum sollen sich dann halt andere kümmern) merkt man erneut, dass diese Leute neoliberal verblendet und von Realitäten entkoppelt sind.

tagesschau.deBaden-Württemberg: Grün-Schwarz will bis zu 600 Stellen in Ministerien und Regierungspräsidien streichenIn "Zur Sache vor Ort" nennt CDU-Ministerin Razavi Zahlen zum Stellenabbau. Auch Landesagenturen sollen laut Haushaltsentwurf geprüft werden.

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Fairerweise: in der Verwaltung gibt es wirklich einiges an Leuten, die eigentlich nur sich selbst verwalten und die Arbeit der Leute darunter eher blockieren als unterstützen. Wenn die wegfallen wäre das eher eine Hilfe.

Das Problem ist, dass Özdemir und Co *diese* Leute gerade NICHT abbauen werden. Weil sie keine Ahnung haben, wie ne Behörde funktioniert, ihnen das auch völlig egal ist und sie Stellenabbau als Selbstzweck sehen. Scheißegal, WELCHE Stellen und scheißegal, ob das funktionieren KANN.

Özdemir ist für mich, tut mir wirklich leid, bei CDU mitgemeint. Praxisnähe sehe ich da echt nicht. Wenn der auch nur ansatzweise wüsste, was er tut, würde er den rechtspopulistischen Dumpfplauderer Palmer nicht als DOGE-bei-Wish-bestellt-Variante aufbauen wollen.

Lass mich raten: Man setzt einfach auf KI, so wie ja auch die Lehrkörper in BW ermutigt wurden, mehr KI einzusetzen. Und Lolizisten müssen auch nicht mehr aufwändig ermitteln, Dank Palantir 🥳

Ich war 7 Jahre lang Beamter in einer Bundesverwaltung. Es gibt einige Beamte in Verwaltungen, die kein Publikumsverkehr habe, die nicht gerade durch Arbeitswut glänzen. Da können Kaffee- und Raucherpausen gerne mal 2 Stunden am Tag einnehmen. Wenn man bei denen stärker auf die Finger schaut

und gleichzeitig Verwaltungsprozesse digitalisiert und mit LLMs einfache Abgleiche und sonstige stumpfsinnige Aufgaben erledigt, dann kann man auch Personal abbauen.

Zu den Sparplänen in BaWü kann ich nichts sagen. Aber diese Anmerkung ist zutreffend. Sparpotentiale sind definitiv vorhanden, ohne Gefahr zu laufen, dass Aufgaben nicht mehr erledigt werden. Das Problem des öD: ⬇️

Mit beendeten/gescheiterten Projekten wird nicht mehr aufgehört. Der "Aufgabenrest" wird künstlich aufgebläht, um die Stellen zu halten. Für neue Aufgaben muss dann neues Personal her.

Weiß nicht wieviele Stellen die insgesamt so haben, aber wenn das mehr als 2 oder 3 tausend sind und wenn die Verwaltung nicht wesentlich effizienter als die Privatwirtschaft ist, dann werden die wie in jeder Firma auch durchaus über sein.

Schneller werden Anträge z.B. auf Baugenehmigung mit weniger Personal jedenfalls nicht bearbeitet. Und offene Stellen in unterbesetzten Ämtern lassen sich natürlich einfach wegstreichen, bringen aber auch keine Ersparnisse für den Haushalt.

Tjo. Auf der Ebene ist idr auch kein Personal über. Das ist in Firmen ja auch nicht so. Und doch sind bei einigen 1000 Mitarbeitern gern mal 500 über wenn man mal genau schaut ob man den Blödssinn wirklich braucht den die machen.

Wenn jetzt eine unabhängige Kommission diesen Stellenabbau auf die Leitungsbereiche (Stabs- und Pressestellen etc.) und die Lieblings-Fachthemen der Minister:innen konzentrieren würde, wäre das ein guter Ansatz...

Die Arbeit ist vorhanden. Die Mitarbeiter wurden Beschnitten DAMIT es privatisiert werden muss und der Hurensohn aich die Taschen vollmachen kann und die Regeln definieren kann, weil sein Kopf an einer Glasdecke angekommen ist an der er das Glashaus zerstören muss, damit er...

...als Tumor an der Gesellschaft weiter wachsen kann. Dieser Mann will den Kieg. Der weiß längst das er sich ne Gates Community bauen muss, einen Elfenbeinturm bis die Technologie weit genug ist damit seine Kinder von dieser für Menschen zerstörten Welt flüchten können.

Ähnliches will auch die Stadt Stuttgart vollbringen, dort soll das Zauberwort Digitalisierung werden, nur in "Ausnahmefällen" Verteilung auf den Rest der Mitarbeiter. Sollte die IG Metall dem Druck auf die 35 h-Woche nicht standhalten, wird auch im öffentl. Dienst Mehrarbeit eingefordert werden.

Vor allem unterschätzt es die eigene Expertise in den Ministerien u ihren Fachabteilungen. Gerade aktuell sind diese guten Stellen für oft hochqualifizierte Personen wichtiger auch als wichtiger Anker von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

Soweit würde ich bei Özdemir nicht gehen, jedoch ist er nicht erst aktuell sehr neoliberal ohne eigene bisherige Politik der Grünen zu reflektieren u kritisch zu betrachten. Er wäre deshalb auch ein sehr unprofessioneller Sozialarbeiter. Wo ist eigentlich sein Wissen aus dem Studium?

Ein fairer Stellenabbau bewertet zunächst den Zeitaufwand der Aufgaben, die entfallen sollen. Wenn das dann erfolgt ist, können die Arbeitsplätze neu geordnet werden.

Meiner Erfahrung nach gibt es in Verwaltungen sehr oft ineffiziente Prozesse. Diese zu verbessern wäre von Vorteil auch für uns Bürger!

„Der Einsatz zusätzlicher Arbeitskräfte bei bereits verzögerten Softwareprojekten verzögert sie nur noch mehr.“ – Frederick P. Brooks: The Mythical Man-Month Das lässt sich ach auf andere Projekte übertragen.

Der sogenannte Bürokratieabbau wird von der konservativen neoliberalen Politik vor allem zur Einschränkung von Anliegen zu Bürgerrechten, Menschenrechten und zur Reduzierung der Inanspruchnahme von Leistungen genutzt. Hinzu kommt seit einigen Jahren der Verbraucher- und Klimaschutz.

Und in echt steckt dahinter ein überforderter Regeratsleiter, dessen halbe Abteilung in den nächsten 3 Jahre eh in Rente geht und sich McKinsey zur Lösung reingeholt hat, die ihrem Schema folgen „30% geht immer“ und „irgendwas mit agentischer KI“ in der Special Edition: öffentliche Verwaltung 🤮