Ansgar Hudde

Ansgar Hudde

@hudde.bsky.social

Social scientist, mainly quantitative: - Political attitudes, voting & electoral geography - Family & gender - Sustainability & mobility 🚲 - Methods & data viz Lecturer ("akademischer Rat a.Z.") @ Uni Cologne Here's my website: hudde.me

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🎉 📘 Es ist da! 📘🎉 "Wo wir wie wählen" gibt's ab heute überall im Handel. Und jetzt bin ich gespannt, was ihr dazu sagt. P.S.: Fühlt sich ziemlich gut an, das fertige Buch endlich in den Händen zu halten 😎

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Cool research note (says the handling editor)! “Don’t know” responses to left–right self-placement vary sharply by survey mode in the Eurobarometer. Broader lessons: (1) Be careful when comparing nonresponse across modes. (2) Making “don’t know” equally available and salient across modes is hard.

Richard Nennstiel@nennstielr.bsky.social

🎉 Happy to share that our new paper, "Do They Really Not Know? Survey Mode and Left-Right Self-Placement Responses," is out in @pvs-journal.bsky.social! 💡 Together with @hudde.bsky.social, I investigated how survey mode is associated with left-right self-placement. 🧵👇

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For my new research unit Politics of Democracy at the Berlin Social Science Center @wzb.bsky.social, we have 3 open research positions. 2 postdocs: 4 + 2 years (100%) 1 doc: 2 years (75%) Starting date: 1 March 2027 (negotiable) Application deadline: 1 November

Der Spiegel macht den politischen Gender Gap zur Titelgeschichte und fragt auch, was das für Dating und Paarbeziehungen heißt. Ich durfte einige Einschätzungen beisteuern, auf Basis meiner Forschung zum Wahlverhalten und einer Studie von Shannon Taflinger und mir zu Politik und Dating in den USA.

📊Wie außergewöhnlich ist die Unbeliebtheit von Friedrich Merz?📊 Sehr außergewöhnlich. Seit 1977 startete kein Kanzler seine Amtszeit mit so niedrigen Werten, und bei keinem ging die Kurve danach so steil bergab. DIE ZEIT hat die Grafik dazu zum Titelthema der aktuellen Ausgabe gedruckt.

Auch frühere Kanzler hatten Tiefs, aber keine derart tiefen. 2002 war der "Steuersong" der Gerd-Show in den Charts auf Plat 1: 🎵ich erhöh euch die Steuern ...🎵 Schröders Beliebtheit war im freien Fall, aber von hohem Niveau aus: Der tiefste Wert, der je für ihn gemessen wurde, liegt bei −0,5.

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Nachgerechnet: Friedrich Merz müsste noch bis Ende März 2028 im Amt bleiben, um nicht der Bundeskanzler mit der kürzesten Amtszeit zu werden. Erst dann hätte er Kiesinger überholt.

Ansgar Hudde@hudde.bsky.social

📊Wie außergewöhnlich ist die Unbeliebtheit von Friedrich Merz?📊 Sehr außergewöhnlich. Seit 1977 startete kein Kanzler seine Amtszeit mit so niedrigen Werten, und bei keinem ging die Kurve danach so steil bergab. DIE ZEIT hat die Grafik dazu zum Titelthema der aktuellen Ausgabe gedruckt.

📊Wie außergewöhnlich ist die Unbeliebtheit von Friedrich Merz?📊 Sehr außergewöhnlich. Seit 1977 startete kein Kanzler seine Amtszeit mit so niedrigen Werten, und bei keinem ging die Kurve danach so steil bergab. DIE ZEIT hat die Grafik dazu zum Titelthema der aktuellen Ausgabe gedruckt.

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Dann kamen sechzehn Merkel-Jahre, durchgehend im positiven Bereich. Olaf Scholz startete mit guten Werten und fiel danach tiefer als jeder Kanzler vor ihm, auf zeitweise −1,2. Und jetzt steht Friedrich Merz bei −1,9: dem tiefsten Wert, den ein Kanzler in einem halben Jahrhundert erreicht hat.

Datengrundlage: Politbarometer, Frage „Was halten Sie von …?", Skala −5 bis +5. Die Kurve in der Grafik ist ein geglätteter Verlauf, getrennt je Kanzlerschaft berechnet. Die genannten Extremwerte (−0,5 von Schröder, −1,2 von Scholz und −1,9 von Merz) beziehen sich auf einzelne Monatswerte.

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Deutschlands konfessionelle Trennlinie isn’t dead yet

Julius Kölzer@juliusk.bsky.social

Viel bekanntes: CDU dominiert im katholischen Emsland, AfD hier klar schwächer. Dafür deutlich stärker im Südosten um Wolfsburg/Gifhorn/Salzgitter. Auch die SPD performt hier traditionell besser, wie im protestantischen Friesland. Hochburgen von Linken und Grünen in den Uni- und Großstädten.

🗳️Fast jede zweite Frau zwischen 35 und 59 hat die AfD gewählt.🗳️ Bei der LTW und der Altersgruppe 35–59 haben 47% und 57% der Männer die AfD gewählt. Der Gender Gap ist also moderat. Mein Eindruck: die AfD-Stärke bei Frauen mittleren Alters wird relativ wenig diskutiert.

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Was mich in den Exit-Poll Daten wundert: Männer 25–34 Jahre fallen mit ihrem relativ geringen AfD-Anteil etwas aus dem Muster & bringen einen Knick in die umgekehrten U-Form. Ich bin gespannt, ob die Daten der repräsentativen Wahlstatistik (erscheinne in ein paar Monaten), das bestätigen.

🗳️Fast jede zweite Frau zwischen 35 und 59 hat die AfD gewählt.🗳️ Bei der LTW und der Altersgruppe 35–59 haben 47% und 57% der Männer die AfD gewählt. Der Gender Gap ist also moderat. Mein Eindruck: die AfD-Stärke bei Frauen mittleren Alters wird relativ wenig diskutiert.

Neu ist der schrumpfende AfD-Gap in mittleren Altersgruppen aber nicht, spätestens bei der Bundestagswahl 2025 zeichnete er sich ab. Verstehen lässt er sich wohl als Teil der gesellschaftlichen Normalisierung der Partei (trotz inhaltlicher Radikalisierung).

Groß ist der Gender Gap dagegen bei den Jüngsten: 51 % der Männer unter 25, aber nur 31 % der Frauen. 20 Prozentpunkte, in allen anderen Altersgruppen sind es 7 bis 12 Punkte. Der politische Gender Gap ist also vor allem ein Gap unter jungen Leuten.

Im ZDF heute journal durfte ich Einschätzungen zum politischen Gender Gap bei jungen Menschen beitragen: ➡️„Beim Thema Dating wird's komplizierter" ➡️„Es wird schwieriger, politische Unterschiede zu ignorieren." www.zdfheute.de/video/heute-... 🧵Dazu eine Auswahl weiterer Medienberichte

Die Beiträge basieren vor allem auf diesem Paper: bsky.app/profile/hudd... - DIE ZEIT-Gastbeitrag. Solche Formate sind toll, weil man Forschung ausführlicher erzählen kann. (Wie das Ganze dann betitelt wird, entscheidet jemand anders...) www.zeit.de/politik/deut...

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Ansgar Hudde@hudde.bsky.social

📝Why do Americans avoid cross-partisan dating? New paper w/ Shannon Taflinger in ESR We test 3 mechanisms: •perceived similarity in values & lifestyle •character judgments •fear of social disapproval ➡️All matter, similarity leads And: Dem women penalize out-partisans most doi.org/10.1093/esr/...

- Eine dpa-Meldung, abgedruckt in über 50 Tageszeitungen -Die Süddeutsche Zeitung (Sebastian Herrmann) hat der Studie und dem Thema die Titelseite des Wissen-Teils gewidmet - Auf Reddit wird unsere Studie fleißig diskutiert, mit > 4.000 Upvotes und > 800 Kommentaren: www.reddit.com/r/science/co...

📝 Ich bin Mitherausgeber der KZfSS 📝 Seit diesem Monat gehöre ich zum Herausgebergremium der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Ich bin vor allem für den Bereich der politischen Soziologie zuständig und freue mich riesig auf diese neue Aufgabe!

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Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Herausgebergremium, mit Michael Wagner (Geschäftsführender Herausgeber), Karsten Hank, Irena Kogan, Simon Kühne, Andrea Maurer, Martin Neugebauer und Jörg Rössel.

Ihr fragt euch, ob ein Paper oder Thema gut in die KZfSS passt? Oder ihr überlegt, einen Review-Artikel zu schreiben? Schreibt mir gerne, hier oder per Mail. Ich freue mich drauf!

📝 Ich bin Mitherausgeber der KZfSS 📝 Seit diesem Monat gehöre ich zum Herausgebergremium der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Ich bin vor allem für den Bereich der politischen Soziologie zuständig und freue mich riesig auf diese neue Aufgabe!

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Was die KZfSS bietet: ➤ Große Reichweite & Sichtbarkeit, auch über die Fachcommunity hinaus (> 500.000 Downloads / Jahr) ➤ Artikel auf Englisch oder Deutsch, fast alle als Open Access ➤ Offenheit für Innovation, für vielfältige Themen sowie theoretische & methodische Ansätze

➤ Formate: neben klassischen Research Articles auch Research Notes und gibt es Review Articles, die einen Literaturüberblick über Entwicklungen in einem Themenfeld geben.

📝 Ich bin Mitherausgeber der KZfSS 📝 Seit diesem Monat gehöre ich zum Herausgebergremium der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Ich bin vor allem für den Bereich der politischen Soziologie zuständig und freue mich riesig auf diese neue Aufgabe!

Als ich das letzte Mal ein Manuskript bei der KZfSS eingereicht habe, war der Review-Prozess schnell, transparent & konstruktiv. Genau das ist auch mein Ziel für die Arbeit als Mitherausgeber.

Mein Buch 📕Wo wir wie wählen: Politische Muster in Deutschlands Nachbarschaften📕 jetzt als @bpb.de-Sonderausgabe! Dafür habe ich: • Wahlergebnisse alle 94.000 Stimmbezirke analysiert • Daten zur Sozialstruktur gesammelt • & bin durchs Land gereist, um Gespräche zu führen www.bpb.de/shop/buecher...

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If anyone had any doubt about what kind of publisher Frontiers is, this is a shocking whistleblower account

Michael Okun@michael-okun.bsky.social

Over the last month I saw that human editors are now stripped of control. I could no longer stop the system from auto-inviting "reviewers" with zero relevant expertise. Even worse - the AI began actively revoking the invitations I manually sent out to actual, qualified experts.

📝Why do Americans avoid cross-partisan dating? New paper w/ Shannon Taflinger in ESR We test 3 mechanisms: •perceived similarity in values & lifestyle •character judgments •fear of social disapproval ➡️All matter, similarity leads And: Dem women penalize out-partisans most doi.org/10.1093/esr/...

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Dr. Hudde ist auch Autor von "Wo wir wie wählen" (campus.de/wissenschaft...; s. auch www.youtube.com/watch?v=uMbt...) sowie einer Studie zum Radfahren: Je gebildeter und urbaner Menschen sind, desto häufiger radeln sie (www.3sat.de/wissen/wisse...).

campus.deWo wir wie wählenHat sich Deutschland politisch auseinandergelebt? Grenzen sich Anhänger der unterschiedlichen politischen Gruppen auch räumlich vermehrt voneinander ab? Finden wir politisch typische und untypische Or...
Scientists for Future Leipzig@s4f-leipzig.bsky.social

Dr. @hudde.bsky.social: In Deutschland wählten junge Frauen zuletzt deutlich linker als junge Männer. „Dieser politische Gender Gap war noch nie so groß wie heute, und das dürfte die Partnersuche auch bei uns noch komplizierter machen.“ www.rnd.de/liebe-und-pa...

📝New preprint: A golden era for open-ended questions? Using LLMs for text classification tasks ➡️Advanced LLMs outperform student assistants in text coding accuracy. We provide replication files & practical guidance for applied social scientists. Feedback welcome! 🧵 osf.io/preprints/so...

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Shannon Taflinger & I analyse responses from 1,400 US Americans on dating across party lines. We created a coding scheme with 15 categories and coded all responses by hand. Then, we compared how accurately LLMs perform this coding task, relative to two Master's-level student assistants.

We evaluate accuracy from several angles: with and without training data; variation by coding difficulty etc. Main finding: the most advanced LLMs outperform student assistants, and training examples help further. ➡️ LLMs can help bridge the gap between qualitative depth and quantitative scale.

📝New preprint: A golden era for open-ended questions? Using LLMs for text classification tasks ➡️Advanced LLMs outperform student assistants in text coding accuracy. We provide replication files & practical guidance for applied social scientists. Feedback welcome! 🧵 osf.io/preprints/so...

In open-text questions, people can share their thoughts, narratives, and reasoning in their own words, unconstrained by predefined categories. But analysing them at scale has always been costly and slow. ➡️LLMs may change that. However, previous research has mainly focused on social media data.

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I will soon be recruiting researchers for SOCIAL – Social relations, digital technologies and wellbeing of older people, a FIS-2 project on ageing, digitalisation, social relations, and wellbeing. Expressions of interest are now welcome.

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Im DLF Podcast „Nach Redaktionsschluss“ schauen wir kritisch auf uns im Journalismus. In dieser Folge fragt Hörer Florian Lipp, warum das Thema Stadt/Land oft so lückenhaft berichtet wird: Klein- & Mittelstädte wie ein blinder Fleck. Es war eine spannende www.deutschlandfunk.de/stadt-land-u... 1/2

deutschlandfunk.deStadt, Land, und sonst nix - Vergessen Medien die Mittelstädte und Gemeinden?Vergessen Medien die Mittelstädte? Wird die Realität in Deutschland richtig abgebildet? Es diskutieren Dlf-Hörer Florian Lipp, Kathrin Kühn und Ansgar Hudde

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ICE is everywhere. In 2022, ICE made arrests in 30% of counties. In 2025, ICE made arrests in 62% of counties. We ask: Do ICE arrests spark political action? Theory and prior evidence suggest it should. We find that ICE activity mostly does not mobilize citizens.

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Den typischen Grünen-Stadtteil hat Harald Schmidt schon 2022 in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung geschildert. Für CDU- und AfD-Hochburgen haben wir weniger scharfe Bilder im Kopf.

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Bodenständige gegen Weltoffene? In unserer neuen Studie prüfen wir, wie stark die Lebensführung mit politischen Einstellungen zusammenhängt. Befund: systematische Zusammenhänge, aber wenig Hinweise auf tiefe Spaltung. Unterschiede vor allem bei Klima und Migration.🧵 link.springer.com/article/10.1...

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