Lea Weinmann

Lea Weinmann

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Investigative reporter @ Süddeutsche Zeitung | OSINT | ✉️ lea.weinmann@sz.de | 📱Threema: EBD9XAM9

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Mit einem Phishing-Angriff versucht ein bislang unbekannter Akteur offenbar gezielt Zugriff auf die #Signal-Konten von Journalist:innen und Aktivist:innen zu bekommen. Wir erklären, wie der Angriff funktioniert und wie man sich vor ihm schützen kann. netzpolitik.org/2026/phishin...

netzpolitik.orgPhishing-Angriff: Zahlreiche Journalist:innen im Visier bei Attacke über Signal-MessengerMit einem Phishing-Angriff versucht ein bislang unbekannter Akteur offenbar gezielt Zugriff auf die Signal-Konten von Journalist:innen und Aktivist:innen zu bekommen. Wir erklären, wie der Angriff fun...

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Eine Recherche über Künstler Konstantin Wecker spaltet das SZ-Publikum. Zu viel Boulevard? Oder zu wenig Klartext? Im Gespräch mit @holgi.bsky.social erklärt SZ-Investigativchef @rtwsz.bsky.social, warum sie die Geschichte veröffentlicht haben – und was sie zur Kritik sagen. uebermedien.de/111526

uebermedien.deVorwürfe gegen Konstantin Wecker: Warum bringt die SZ diese Geschichte?Eine Recherche über Konstantin Wecker spaltet das Publikum der „Süddeutschen Zeitung“. Zu viel Boulevard? Oder zu wenig Klartext? Podcast mit SZ-Investigativ-Chef Ralf Wiegand.

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Ein 🧵 Interessante Beobachtung zu den Reaktionen auf unsere Konstantin- #Wecker -Recherche: Sie ist am Mittwochmorgen online veröffentlicht worden, die Resonanz war groß. Kritisiert wurden wir eher dafür, zu rücksichtsvoll mit Wecker umgegangen zu sein, von „Beziehung“ geschrieben zu haben oder 1/10

sueddeutsche.deKonstantin Wecker soll Beziehung zu Minderjähriger gehabt habenSie 15, er 63: Der Münchner Liedermacher Konstantin Wecker soll eine Beziehung zu einer Minderjährigen eingegangen sein. Unter den Folgen leidet die mittlerweile 30-Jährige bis heute, der Künstler bit...

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Für ihn war es vielleicht nur eine kurze Phase, für sie beeinflusst es ihr halbes Leben: Eine junge Frau schildert, was sie als Jugendliche mit dem 48 Jahre älteren Künstler Konstantin Wecker erlebte. Aus der Kategorie ganz schwierige Recherche - im Team mit @leaweinmann.bsky.social

sueddeutsche.deKonstantin Wecker: Der Mann und das MädchenSie 15, er 63: Der Münchner Liedermacher Konstantin Wecker soll eine Beziehung zu einer Minderjährigen eingegangen sein. Unter den Folgen leidet die mittlerweile 30-Jährige bis heute, der Künstler bit...
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Die Beziehung ist jetzt 13 Jahre her. Warum die Frau jetzt darüber spricht? Sie hat uns gesagt: „Ich will für die 15-Jährige einstehen, weil es damals niemand getan hat.“ Das ist der Satz, der mir am meisten im Gedächtnis geblieben ist.

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Einmal, da war sie 16, gestand sie ihm, dass sie mit einem Jungen geschlafen habe. Er schrieb: „Du hast einfach keine Geduld gehabt für ein Wunder.“ Sie solle nicht darauf vertrauen, „dass Kerle nichts rumerzählen“. Sonst sei sie „die letzte Schlampe, die man höchstens noch als Matratze verwendet“.

Konstantin Wecker drückt über einen Anwalt sein „tiefstes Bedauern“ aus und entschuldigt sich bei der Frau und bei seinen Fans. Er sei damals „nicht Herr seiner Sinne gewesen“, schrieb uns sein Anwalt. In der habe Wecker sehr viel und über längere Phasen Alkohol konsumiert.

Die Frau, um die es geht, ist mittlerweile erwachsen. Und immer noch in Therapie. Wir haben sie mehrmals getroffen und stundenlang mit ihr gesprochen. Sie hat uns alles gezeigt und vorgelesen, was sie von der Zeit noch hat: Chats, Mails, Tagebucheinträge, und viele Seiten mit ihren Erinnerungen.

Was sie uns erzählt hat, was wir gelesen haben, ist nicht so leicht zu ertragen. Er habe ihr gesagt, sie sei wunderbar. Er nannte sie „Sternchen“ und „kleine Fee“. Und er soll ihr geschrieben haben, dass er fast vor Geilheit zerspringe. So hat sie es in ihr Tagebuch notiert.

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🕵️ Heute startet am OLG Düsseldorf ein Prozess, der wirklich spannend werden könnte: Drei Deutsche sollen jahrelang Auftragsforschung an Firmen und Universitäten vergeben haben - und die Ergebnisse sollen dann beim chinesischen Geheimdienst gelandet sein.

sueddeutsche.deProzess gegen drei Deutsche: Haben sie im Auftrag des chinesischen Geheimdiensts spioniert?Drei Deutsche sollen im Auftrag des chinesischen Geheimdienstes europäische Firmen und Forschungseinrichtungen ausspioniert haben.

Was passiert gerade im Westjordanland? SZ-Korrespondentin Kristiana Ludwig war dort, @l3onsch.bsky.social und ich haben Satellitenbilder und Videos bei Telegram ausgewertet 👇

Leonard Scharfenberg@l3onsch.bsky.social

Die israelische Armee hinterlässt Schneisen der Verwüstung in den eng besiedelten Lagern in der Westbank (Bilder vom 25.2 und 12.3). Mit welchem Ziel? Meine Kolleginnen und ich haben uns die Operation und ihre Folgen genauer angesehen: www.sueddeutsche.de/projekte/art...

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Wir beschäftigen uns als Investigative ja oft mit einem Verdacht, manchmal bestätigt er sich, manchmal ist nichts dran - und manchmal trifft beides nicht zu, dann bleibt der Zweifel. Eine in jeder Hinsicht preiswürdige Recherche von @leaweinmann.bsky.social @l3onsch.bsky.social + Elisa Britzelmeier

sueddeutsche.deMissbrauchsverdacht in Kita: Die Zweifel, die bleibenIn einer Kita kommt der Verdacht auf, dass Erzieherinnen Kinder sexuell missbraucht haben sollen. Die Ermittlungen werden eingestellt. Die Welt aber ist eine andere - für alle.

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Kinder spielen „Schnippi-Spiele“. Eltern verdächtigen die Kita-Erzieherinnen. Die weisen alle Vorwürfe von sich. Die Polizei durchsucht. Und das kleine Dorf wird diese Geschichte nie wieder los. Was für ein herausragender Text über den Umgang mit dem Verdacht sexualisierter Gewalt bei Kindern.

sueddeutsche.deMissbrauchsverdacht in Kita: Die Zweifel, die bleibenIn einer Kita kommt der Verdacht auf, dass Erzieherinnen Kinder sexuell missbraucht haben sollen. Die Ermittlungen werden eingestellt. Die Welt aber ist eine andere - für alle.

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Was tun, wenn kleine Kinder sexualisiertes Verhalten zeigen? Was, wenn sie von Übergriffen erzählen? Eineinhalb Jahre haben @leaweinmann.bsky.social, Elisa Britzelmeier und ich einen Fall begleitet, der genau so begann. Und der, obwohl er wenig klare Urteile zulässt, viel verrät:

sueddeutsche.deMissbrauchsverdacht in Kita: Die Zweifel, die bleibenIn einer Kita kommt der Verdacht auf, dass Erzieherinnen Kinder sexuell missbraucht haben sollen. Die Ermittlungen werden eingestellt. Die Welt aber ist eine andere - für alle.

Dabei haben wir nichts Knallhartes enthüllt, nirgends steht „Exklusiv“ dran. Eigentlich haben wir gar nicht so viel herausgefunden. Und doch steht da jetzt am Ende, nach deutlich mehr als einem Jahr Recherche, ein sehr langer Text in der Zeitung.

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15 Liter Wasser am Tag braucht ein Mensch laut WHO zum Überleben – nicht einmal ein Drittel davon haben die Menschen in Gaza. Zerstört Israel gezielt die Wasserversorgung? Satellitenbilder legen diesen Verdacht nahe, berichtet meine Kollegin @leaweinmann.bsky.social

sueddeutsche.de4,74 Liter am TagMindestens 15 Liter Wasser am Tag braucht ein Mensch laut WHO zum Überleben – nicht einmal ein Drittel davon haben die Menschen in Gaza. Zerstört Israel gezielt die Wasserversorgung? Satellitenbilder ...

Am 19. Oktober wollten Asim A., Muhammad Q., Ghassan A. und Mohamed R. ein Wasserrohr in Gaza reparieren. Sie waren Mitarbeiter des Wasserversorgers CMWU. Noch bevor sie im Auto saßen, gerieten sie unter israelischen Beschuss. Die Meldung über ihren Tod war der Auslöser für diese Recherche 👇

sueddeutsche.de4,74 Liter am TagMindestens 15 Liter Wasser am Tag braucht ein Mensch laut WHO zum Überleben – nicht einmal ein Drittel davon haben die Menschen in Gaza. Zerstört Israel gezielt die Wasserversorgung? Satellitenbilder ...
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Ein Mitarbeiter von CMWU sagte mir: „In diesem Krieg ist alles, was wir mit Israel ausgetauscht haben, alles, was mal funktioniert hat, zusammengebrochen.“ Was Völkerrechtler und die israelische Armee dazu sagen, lest ihr im Text (€).

Am 19. Oktober wollten Asim A., Muhammad Q., Ghassan A. und Mohamed R. ein Wasserrohr in Gaza reparieren. Sie waren Mitarbeiter des Wasserversorgers CMWU. Noch bevor sie im Auto saßen, gerieten sie unter israelischen Beschuss. Die Meldung über ihren Tod war der Auslöser für diese Recherche 👇

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Nicht nur die Mitarbeiter von CMWU werden angegriffen. Die Hilfsorganisation Oxfam kam schon im Sommer zu dem Ergebnis, dass Israel die Wasserversorgung in Gaza gezielt zerstöre: Pumpen, Brunnen, Klär- und Entsalzungsanlagen in Gaza seien größtenteils außer Betrieb.

Satellitenbilder belegen die Zerstörung. Hier sieht man die Kläranlage im Zentrum Gazas Ende Oktober 2023 und jetzt im November 2024: Die Solarfelder sind komplett zerstört. Die deutsche KfW hatte mehr als 87 Mio Euro in den Bau dieser Anlage und den Ausbau einer weiteren in Gaza-Mitte investiert.

Am 19. Oktober wollten Asim A., Muhammad Q., Ghassan A. und Mohamed R. ein Wasserrohr in Gaza reparieren. Sie waren Mitarbeiter des Wasserversorgers CMWU. Noch bevor sie im Auto saßen, gerieten sie unter israelischen Beschuss. Die Meldung über ihren Tod war der Auslöser für diese Recherche 👇

sueddeutsche.de4,74 Liter am TagMindestens 15 Liter Wasser am Tag braucht ein Mensch laut WHO zum Überleben – nicht einmal ein Drittel davon haben die Menschen in Gaza. Zerstört Israel gezielt die Wasserversorgung? Satellitenbilder ...

Fotos und Videos zeigen, dass auf der Motorhaube des weißen Autos in Großbuchstaben „WATER“ stand. CMWU sagt, die genaue Route des Wagens sei zuvor mit der israelischen Armee abgestimmt worden, diese habe ihr Okay gegeben.

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Um Euch den Start bei Bluesky zu erleichtern, habe ich eine Liste mit mehr als 100 deutschsprachigen, investigativen Reporter*innen und Redaktionen zusammengestellt. Für mehr gute Recherchen auf Bluesky! Meldet Euch, falls Ihr noch (investigative) Vorschläge für die Liste habt. go.bsky.app/8qgKE3g

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