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Ich kann mich auch nicht erinnern, dass man bei den Bauernprotesten das buhende Publikum (das war noch das harmloseste) im Anschluss als "verroht" bezeichnet hat. Hier wird also zusätzlich noch mit zweierlei Maß gemessen. Man unterscheidet zwischen Gegner und Klientel. Das ist wenig demokratisch. /6
Die rhetorische Operation ist verräterisch. Indem man Pfiffe und echte Bedrohung in einen Topf wirft, entwertet man Letzteres und kriminalisiert Ersteres. Das nutzt vor allem denen, die ihre politischen Maßnahmen kontinuierlich als "alternativlos" darstellen wollen angeblich zum Wohle aller. /9
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Vielen Dank dafür wie Du seiner Empfindlichkeit Demokratie erklärst. Er könnte sich ja mal auf die Menschen einlassen, die von der LobbyistInnen-Politik betroffen ist. Er gibt sich "bürgernah", auf Anraten von PR-Leuten? und scheitert an der eigenen Befindlichkeit, wenn er Kritik erfährt. Erbärmlich