Klaus Raab

Klaus Raab

@klausraab.bsky.social

Freier Journalist, Berlin zuletzt für Spiegel_de, MDR („Altpapier"-Kolumne), der Freitag, tazFuturZwei, brand eins, Zeit Online, ZDF-„Aspekte“

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Eines Tages werde ich, weil wir das dann alle so machen, einen Videopodcast aufnehmen, in dem ich auf meine berufliche Laufbahn zurückblicke. Er wird den Titel tragen: "Aber ich wollte doch nur schreiben".

Himmel, ist diese ideologische ÖRR-Kritik der "Berliner Zeitung" lächerlich (Screenshot). Der Link führt zu der frühen Extraausgabe(!) der Tagesthemen vom 19.12.2016. Zamperoni sagt darin, die Polizei gehe von einem Anschlag aus. Und dass die Redaktion das auch tue. www.tagesschau.de/tagesthemen/...

Fans der Rechtsextremen haben mir knallhart nachgewiesen, dass ich ein arroganter Wessi bin, weil ich die Simson nicht Schwalbe genannt habe. Well.

hartaberfair360, wo jüngst Ricarda Lang mit 20 anders (oder nicht) denkenden Männern diskutierte, hat ein Vorbild: Surrounded ⬇️. Talk als Gameshow. Ziel ist kein Gespräch, sondern die Unterbrechung. Wie sich auch der ÖRR im Streaming den Logiken der Digitalkonzerne anpasst, ist m.E. problematisch.

Natascha Strobl@nataschastrobl.bsky.social

In den USA geht gerade ein Video viral, in dem Sam Seder mit 20 jungen Republikaner_innen diskutiert. Seder ist links und das Format erlaubt eben, dass er mit 20 von denen diskutiert und es ist genau so, wie man glaubt und noch schlimmer. Es scheitert an d banalsten Dingen. youtu.be/Js15xgK4LIE?...

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Der "Freitag" hat mich um einen Text gebeten, ich habe einen Text geschrieben: über Jan Böhmermanns Fahrt auf einer Simson, die zeitverzögerte Skandalisierung und die Newsreflexe von auf Konflikt und Prominenz gepolten Journalisten www.freitag.de/autoren/klau...

freitag.deJan-Böhmermann-Simson-Skandal: Wie blind viele Medien rechte Empörung verbreitenEin Opener des „ZDF Magazin Royale“ geistert durch die Medien: Jan Böhmermann fährt darin wie Ulrich Siegmund auf einer Simson übers Land und wird von einem Lkw überrollt. Empörend? Nehmen wir uns mal...
Klaus Raab@klausraab.bsky.social

Die neue Empörungswelle gegen Jan Böhmermann ist mal wieder aufschlussreich. Die immergleichen rechten Hater nutzen einen halbgaren Anlass, um ihn zum linken ÖRR-Aktivisten zu erklären. Und in Journalismushäusern gibt es dann nach wie vor Leute, die das in "Wirbel um"-Artikeln weiter verbreiten 1/x

Die neue Empörungswelle gegen Jan Böhmermann ist mal wieder aufschlussreich. Die immergleichen rechten Hater nutzen einen halbgaren Anlass, um ihn zum linken ÖRR-Aktivisten zu erklären. Und in Journalismushäusern gibt es dann nach wie vor Leute, die das in "Wirbel um"-Artikeln weiter verbreiten 1/x

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Was den Böhmermann-Hatern, die zu wissen behaupten, was Satire darf, auf wundersame Art entgangen zu sein scheint, ist übrigens das Cover des (Ende Sept. erschienenen) Satiremagazins Eulenspiegel. Wobei, das lässt sich wohl nicht so leicht skandalisieren: Es steckt ja nicht der ÖRR dahinter. 5/x

Die neue Empörungswelle gegen Jan Böhmermann ist mal wieder aufschlussreich. Die immergleichen rechten Hater nutzen einen halbgaren Anlass, um ihn zum linken ÖRR-Aktivisten zu erklären. Und in Journalismushäusern gibt es dann nach wie vor Leute, die das in "Wirbel um"-Artikeln weiter verbreiten 1/x

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Typisch: Passivkonstruktionen wie in „Die Szene wird als Anspielung auf den AfD-Politiker Ulrich Siegmund verstanden“. "Wird verstanden". Als gäbe es keine Akteure (Nius, Tichy, Junge Freiheit, ÖRR-Blog, Siegmund selbst), die so verstehen wollen. Über alternative Interpretationen: kein Wort. 3/x

Die neue Empörungswelle gegen Jan Böhmermann ist mal wieder aufschlussreich. Die immergleichen rechten Hater nutzen einen halbgaren Anlass, um ihn zum linken ÖRR-Aktivisten zu erklären. Und in Journalismushäusern gibt es dann nach wie vor Leute, die das in "Wirbel um"-Artikeln weiter verbreiten 1/x

Sie berufen sich etwa – denn man will ja nicht nur das AfD-Vorfeld zitieren – auf die "medienethische Einschätzung" eines ohnehin Böhmermann-kritischen Journalisten, die der bei Musks X abgab. Bekanntlich DER Plattform für nicht politisch motivierte Medienethikpräsentationen schlechthin. 2/x

Bei der NDR Talkshow vorbeigezappt: Richard David Precht schon da. ZDF Magazin Royale: Precht-Parodie. Aspekte: Precht als Gesprächspartner. Gab es gestern sonst noch irgendwo Content mit ihm? Würde gern nichts verpassen.

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Formell sind Beschwerden zahnlos, aber inhaltlich ist die Entscheidung eine einzige Klatsche für Sarah Tacke und das ZDF: - "Am Puls" schürt Vorbehalte - keine wissenschaftliche/statistische Grundlage - keine Belege für Behauptungen - keine unabhängige Einordnung

Helena Steinhaus@helenasteinhaus.bsky.social

**UPDATE** Programmbeschwerde “Am Puls” mit Sarah Tacke. Der ZDF-Fernsehrat räumt ein, dass viel Scheiße geredet wird und fehlende “fachlich fundierte statistisch validierte Einordnung” nicht zu entschuldigen ist. Dennoch: Die Beschwerde wird als unbegründet zurückgewiesen!?

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Und die Bild macht an diesem Abend damit auf. Man kann sich keine Illusionen mehr machen darüber, dass vielen Leuten eine Regierende Bürgermeisterin Eralp unerträglicher ist als ein Ministerpräsident Siegmund, vermutlich ein/e grüne/r Kanzler/in unerträglicher als eine eine Vizekanzlerin Weidel.

Jonas Schaible@beimwort.bsky.social

Und dann heute, am 6.10, dem Tag, an dem der erste Parlamentspräsident einer extrem rechten Partei in der Bundesrepublik gewählt wird, das hier vom FAZ-Herausgeber. Ein weiteres Zeitdokument. Es dokumentiert ein weiteres Mal: Es ist gehörig etwas verrutscht.

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Replying to @janskudlarek.bsky.social

Reiche nutzt allen Ernstes den Begriff "Machtergreifung" 🤯 „Und deshalb dürfen zwei andere Parteien, die die Linke brauchen würde, um zur Macht zu kommen, auf gar keinen Fall die Hand zur Machtergreifung hier erreichen.“ Der CDU ist echt nicht mehr zu helfen. www.welt.de/politik/deut...

welt.deBundeswirtschaftsministerin: „Nicht nur gefährlich für Berlin, sondern für unser Land“ – Reiche warnt vor Linken-Regierung - WELTDie Linke will Wohnungskonzerne vergesellschaften. Für Bundeswirtschaftsministerin Reiche wäre eine Berliner Regierung mit dieser Partei ein fatales Signal an Investoren.

Ich fand den Tagesthemen-Kommentar von Jörg Thadeusz über die Linke schlimm, weil er null Maß hatte. Wer einen dünnen, aber sehr lauten Kommentar spricht, kriegt anschließend trotzdem einen prominenten Diskussionsplatz in der ZEIT. Das nervt mich kolossal an diesem Format www.zeit.de/2026/42/koal...

zeit.deKoalition in Berlin: Ist die Linke zu radikal zum Regieren?Die Partei darf in Berlin nicht an die Macht kommen, weil sie jüdisches Leben gefährdet, sagt der Moderator Jörg Thadeusz. SPD-Politikerin Cansel Kiziltepe widerspricht.

Ich fand den Tagesthemen-Kommentar von Jörg Thadeusz über die Linke schlimm, weil er null Maß hatte. Wer einen dünnen, aber sehr lauten Kommentar spricht, kriegt anschließend trotzdem einen prominenten Diskussionsplatz in der ZEIT. Das nervt mich kolossal an diesem Format www.zeit.de/2026/42/koal...

zeit.deKoalition in Berlin: Ist die Linke zu radikal zum Regieren?Die Partei darf in Berlin nicht an die Macht kommen, weil sie jüdisches Leben gefährdet, sagt der Moderator Jörg Thadeusz. SPD-Politikerin Cansel Kiziltepe widerspricht.

Thadeusz‘ Gespräche finde ich übrigens oft gut, nur seine Kolumnen und Kommentare nicht, aber das ist jetzt wohl schon wieder zu differenziert, für unsere manchmal einfach lächerlich hochpulsige Medienlandschaft, BlueSky ist dabei explizit mitgemeint.

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„Kalkulierte Abo- und Klickschinderei, wie sie an jeder Ecke betrieben wird, ist würdelos. Ich sag’s mal subjektiv: Ich will nie wieder einen Text über irgendetwas mit Narzissmus lesen.“ Außerdem: Strandkorb-Kram und was er mit der Netflixisierung des ÖRR zu tun hat www.mdr.de/altpapier/da... zu

mdr.deKolumne: Das Altpapier am 2. Oktober 2026 – Was die Amthor-Empörung mit Netflix zu tun hatDer Wettbewerb mit Netflix und Co. zermürbt die Privatsender, bei RTL wird massiv gespart. Es geht aber nicht nur um Geld. Das Denken in Streamingformaten verändert auch den Fernsehjournalismus: vom B...

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Es können mehrere Dinge gleichzeitig wahr sein: Ja, die Linkspartei hat ein massives Antisemitismusproblem. Ja, teilweise ist die Kritik daran instrumentell. Ja, es gibt rechte (Medien-)Kampagnen gegen linke Politik. Die stabilen Leute erkennt ihr daran, dass sie all das benennen+hart kritisieren.

Schlage dann doch vor, die Debatte über das logo!-KIKA-Interview mit MVs AfD-Spitzenkandidat nicht ohne vorherige Sichtung der betreffenden logo!-Sendung zu führen. Ich weiß, ziemlich ungewöhnliche Idee.

Ökonomen warnen Es kann nicht sein dass Situation an den Zapfsäulen einfach unerträglich Inflationsspirale die Spitze abbrechen Machen sich die Taschen voll Heikel Maßnahmen auf dem Tisch Spritpreisdeckel Belastungsgrenze Direktauszahlungsmechanismus CO2-Abgabe Übergewinnsteuer Heute Journal

Korrekt muss es glaub ich heißen, Wolfram Weimer bringt mit einem Vorschlag vom Durchdachtheitsgrad eines durchschnittlichen journalistischen Kurzkommentars (Werktagsausgabe) mal wieder sich ins Spiel

An radikalen Ideen einer möglichen Reform des öffentlich-rechtlichen Systems mangelt es nicht. Nun mischt sich auch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in die Debatte ein, neben einer Privatisierung des ZDF denkt er offenbar auch über die Zusammenlegung von ARD-Anstalten nach.

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Das Wahlabendfernsehen von ARD und ZDF war handwerklich gut – aber teilweise Koalitionsoptionsjournalismus as usual: als würde man einen SPD-Erfolg in Niedersachsen begleiten. Die Schublade "Medienversagen" allerdings geht in Social Media dann doch viel zu leicht auf. www.mdr.de/altpapier/da...

mdr.deKolumne: Das Altpapier am 8. September 2026 – Öffentlich-rechtlicher Routinefunk?Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bedeutet eine Zäsur. Wurden ARD und ZDF dem in der Berichterstattung gerecht? Heute kommentiert Klaus Raab die Medienberichterstattung.

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65% AfD bei Menschen mit schlechter finanzieller Lage, kursiert gerade als Beweis für "Armut macht AfD". Auch viele Linke verbreiten diesen Take und führen diese Wahltagsgrafik von ARD/Infratest dimap als Beleg an. Aber: Das ist eine Selbsteinschätzung, keine Einkommensstatistik. (1/13)

Der Moment gestern, der mich tatsächlich fassungslos gemacht hat. Später kam die Runde (deMaiziere?) nochmal irritiert darauf zurück.

Cihan Çelik@cihancelik.bsky.social

Den medialen Umschwung im Umgang mit der AfD kann man auch am Hofieren solcher Experten beobachten: Völkische, verfassungsfeindliche Konzepte werden nun als ganz normaler Teil des demokratischen Pluralismus normalisiert.

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„Historischer Moment“. „Monumental“. „Wegweisend“. - So wird die 17-Mrd-$-Strafzahlung von #Meta interpretiert. Aber man kann es auch ganz anders sehen. Wer hat denn nun gewonnen im Streit über Jugendschutz in Social Media? Die Kläger? Oder doch eigentlich der Konzern? www.mdr.de/altpapier/da...

mdr.deKolumne: Das Altpapier am 27. August 2026 – Hat Meta minus 17 Milliarden Dollar gewonnen?Dem Digitalkonzern Meta wurde vorgeworfen, Minderjährige süchtig zu machen. Er akzeptierte nun eine ordentliche Milliardenstrafe und versprach Änderungen. Allerdings endet damit auch der Gerichtsproze...

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Der #Rhein ist ein Rinnsal, doch das Aufsehen aus Politik und Medien gilt den Einbußen im Profit. Die ökologische Perspektive auf diesen offensichtlichen Krisenzustand fehlt oft, noch seltener verweisen Nachrichten auf den Zusammenhang mit dem #Klimawandel 👇👇👇 www.mdr.de/altpapier/da...

mdr.deKolumne: Das Altpapier am 7. August 2026 – Die Flut von damals ist die Dürre von heuteFlächendeckender Wassermangel und zu viele Hitzetote: Die Effekte des Klimawandels sind in diesem Sommer offensichtlich. Große Medien und rechte Plattformen aber haben ihre jeweils eigenen Verleugnung...

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An der Spahn-Geschichte sieht man halt schön, wie viele „Konservative“ konservative Positionen nur opportunistisch vertreten, weil sie denken, das käme an. So entsteht aber der Eindruck, progressive Positionen wären viel umstrittener, als sie es tatsächlich sind.

Wisst ihr noch, damals, die übertrieben gute Stimmung nach dem Curacao-Spiel? Der @peterunfried.bsky.social wusste, wie es weitergeht.

Klaus Raab@klausraab.bsky.social

"Aus meiner Erfahrung als WM- und EM-Reporter weiß ich, wie gering der Bedarf an 'kritischem' Fußballjournalismus ist ... Wenn wir dann doch im Achtelfinale ausgeschieden sind, wird sich selbstverständlich alles umdrehen. Dann ist Generalkritik die oberste Bürger- und Medienpflicht."

"Aus meiner Erfahrung als WM- und EM-Reporter weiß ich, wie gering der Bedarf an 'kritischem' Fußballjournalismus ist ... Wenn wir dann doch im Achtelfinale ausgeschieden sind, wird sich selbstverständlich alles umdrehen. Dann ist Generalkritik die oberste Bürger- und Medienpflicht."

Peter Unfried@peterunfried.bsky.social

"Auf X wurde mir vorgeworfen, ich sei ein „Linker“. Andere schrieben, ich sei ein „Sackgesicht“, aber man kenne mich, ich sei gewiss „kein Linker“. Das half nichts. Das Linke an mir sei bewiesen, erstens durch „die miese Laune“ und zweitens durch die „falsche Beschreibung der Realität“." @taz.de