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Ich bin gegen ein AfD-Verbot. Aber ich bin sehr für das Verfahren zur Prüfung und ich bin überzeugt, dass genau diese Konstellation das beste für die Partei, für den Parlamentarismus und unsere Demokratie ist. Entscheiden wird das BVerfG nicht über die heutige Partei, die wir in Gutachten

analysieren und bei der wir rätseln, ob nun die Bundespartei wirklich von den radikalen Kräften hinreichend geprägt ist. Die Entscheidung fällt über eine Partei, die sich dem Verfahren stellt und die Entscheidung treffen muss, was sie sein will.

Radikal demokratisiert und Wiedererrichtung der parteiinternen Brandmauer aus den Lucke-Zeiten oder eine trotzige, resolute Bewegung gegen die demokratische Grundordnung.

Sollte sie sich zurückbesinnen und die radikalen Kräfte wirksam isolieren (nicht lediglich kurz schweigen lassen) ist sie willkommen, am demokratischen Diskurs oder Regierungsbildungen teilzunehmen (ja, wirklich).

Wenn sie - was viele für wahrscheinlicher halten - bei Beginn des Verfahrens ihren Opferkult und die Solidarisierung mit den Extremisten etabliert, steuert sie hingegen sicher auf das Verbot. Es ist ein faires Angebot und eine realistische Chance.

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Ich habe Petitionen für das Verbotsverfahren unterschrieben, ich bin für die Prüfung. Ich würde mich aber freuen, wenn die AfD am Ende als demokratische Partei hervorgeht. Ich habe das Vertrauen in das Bundesverfasungsgericht, dass dieses Ergebnis nur dann im Urteil steht,

wenn sich die Partei wirklich radikal verändert haben wird. Dafür braucht es mehr als ein Bekenntnis zum weichgespülten Programm. Da Art. 21 Abs. 2 GG auf Mitglieder und Anhänger abstellt, muss die Partei sich so verändern, dass sie für Feinde des Rechtsstaats abstoßend wird.

Geniale Theorie. Wenn die AfD genau das Gegenteil dessen ist, für was die AfD steht, dann darf sie auf keinen Fall verboten werden. Darauf muss man erst mal kommen.

Wer die strafrechtliche Verfolgung von Andersdenkenden auch nur goutiert und in der AfD einen Verbündeten sieht, beweist, dass die Partei gegen die Verfassung vorgeht. Das wird für die AfD schwer werden und Flügelkämpfe wie in NRW werden zum Alltag - das Ergebnis entscheidet.

Bravo❗ Anwalt Jun hört nicht auf BÖSE ZUNGEN❗ In AfDlern sieht er schwarze Schatten❗ Für die gibt es bei Anwalt Jun nichts zu holen❗ Hat Anwalt Jun JENS JÜTTE gelesen❓ Da kommt keine Langeweile auf❗🌞💚🌻

Nach einer solchen Selbstreinigung würde sich die AfD in ein Logikwölkchen auflösen. Sie stünde ohne Alleinstellungsmerkmale da. Ihre Verfassungsfeindlichkeit ist ihr Existenzgrund. Ich halte es fur wahrscheinlicher, dass die Sonne Würfelform annimmt als dass die AfD demokratisch wird.

Wer will denn wissen, ob sie sich wirklich nachhaltig verändert (was ich bezweifle)? Abgesehen zieht sie ihr Wählerpotential aus der Radikalität. Überzeugt mich daher nicht ganz. Warum gegen ein verbot?

Zu glauben, eine *im Kern* unwiderruflich rechtsradikale Extremistensekte könne gleichsam durch verfassungsgerichtliche Prüfung geläutert werden und die Metamorphose zu einer demokratischen Musterpartei durchlaufen, ist, Verzeihung, naiv. Sie wissen es doch besser.

Das weiß er, das wird auch das VG immer genauso feststellen. Unter dem Gesichtspunkt "die können sich ändern", "Reinigung" ist das aber eine attraktive Argumentationshilfe, mit der auch CDUler für das Verfahren gewonnen werden können. Was vom Misthaufen am Ende übrig bleibt steht aufm anderen Blatt.

Die AfD hat den Kipppunkt zu "offen und aggressiv verfassungsfeindlich" schon vor Jahren hinter sich gelassen. Da ist buchstäblich nichts übrig, woraus eine verfassungstreue Partei werden könnte. Da sind nur noch unterschiedliche, aber gleichermaßen verfassungsfeindliche Rechtsextremistenkulte.

Chan-jo Jun geht nicht von einer (homogenen) „Läuterung“ der gesamten Partei und insbesondere der aktuellen Protagonisten aus, im Gegenteil, vgl. letzter Satz im Thread: „Das wird für die AfD schwer werden und Flügelkämpfe wie in NRW werden zum Alltag - das Ergebnis entscheidet.“ Popcorn-Szenario…

Michael Franck@fmh2024.bsky.social

Ja, stimme absolut zu, werden sie nicht tun, zumal sie sich dazu (vgl. auch Chan-jo Juns älteres Video unten) von den entsprechenden Leuten trennen müssten mit Parteiausschlüssen -> Spaltung der Partei. Jun argumentiert gegen die Zögerer, die sagen, Verbot müsste erst 100% sicher sein vor Antrag…

Ich sehe halt *keinerlei* Besserungspotential. Da ist NIEMAND in einer Führungsposition, der*die auch nur andeutungsweise eine Zehenspitze auf dem Boden der FDGO hätte. Die gesamten Kader sind stramm rechtsextreme Verfassungsfeinde. Keine Ausnahmen vorhanden.