Anwalt Jun

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Auf Twitter: @Anwalt_Jun Rechtsanwalt Chan-jo Jun aus Würzburg, Mitglied des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes, Erstbenutzer #QuatschJura, Fütterungsbeauftragter für Großpudeldame Nelly.

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Leak als Gamechanger fürs Verbotsverfahren?

Anwalt Jun@jun.de

1/10 Der AfD-Leak könnte das Puzzleteil liefern, das für die Einstufung der AfD in Köln gefehlt hatte. Dort lag nur öffentliches Material vor, dem Gericht fehlten Nachweise aus der Innenansicht für Zurechnung und Prägung der Gesamtpartei. Das ändert sich jetzt.

1/10 Der AfD-Leak könnte das Puzzleteil liefern, das für die Einstufung der AfD in Köln gefehlt hatte. Dort lag nur öffentliches Material vor, dem Gericht fehlten Nachweise aus der Innenansicht für Zurechnung und Prägung der Gesamtpartei. Das ändert sich jetzt.

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9/10 Der Verfassungsschutz kannte das Material sicher, vor dem Verfassungsgericht wäre es aber möglicherweise wegen infizierter Quellen unverwertbar gewesen. Jetzt ist es öffentlich.

10/10 Die verfassungsrechtlichen Auswirkungen werden wir in den nächsten Wochen in Ruhe beleuchten.

1/10 Der AfD-Leak könnte das Puzzleteil liefern, das für die Einstufung der AfD in Köln gefehlt hatte. Dort lag nur öffentliches Material vor, dem Gericht fehlten Nachweise aus der Innenansicht für Zurechnung und Prägung der Gesamtpartei. Das ändert sich jetzt.

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7/10 Die Auswertungen aus dem geleakten Material laufen noch. Vor der unprivilegierten Beschaffung und Verteilung sei gewarnt. Vor Gericht kann das Material aber gerade wegen seiner staatsfernen Herkunft verwertbar sein, wie das BVerfG für Steuer-CDs entschied (2 BvR 2101/09).

8/10 Warum hatte der Verfassungsschutz dieses Material nicht vor dem VG Köln vorgelegt, obwohl die Richter es nahegelegt hatten? Wegen der NPD-I-Entscheidung, um das Verfahren vor dem BVerfG nicht zu torpedieren.

1/10 Der AfD-Leak könnte das Puzzleteil liefern, das für die Einstufung der AfD in Köln gefehlt hatte. Dort lag nur öffentliches Material vor, dem Gericht fehlten Nachweise aus der Innenansicht für Zurechnung und Prägung der Gesamtpartei. Das ändert sich jetzt.

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5/10 Wenn ein Schiedsgericht verfassungsfeindliche Bestrebungen untersucht und am Ende entscheidet, dass sie unsanktioniert fortgesetzt werden dürfen, ist das prägend. Hier kommt es nicht mehr auf die Zahl der Belege an.

6/10 Gleiches gilt für die zurechenbare Kenntnis bei Spitzenpersonal und Amtsträgern.

1/10 Der AfD-Leak könnte das Puzzleteil liefern, das für die Einstufung der AfD in Köln gefehlt hatte. Dort lag nur öffentliches Material vor, dem Gericht fehlten Nachweise aus der Innenansicht für Zurechnung und Prägung der Gesamtpartei. Das ändert sich jetzt.

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3/10 Kritiker der Prüfung vor dem BVerfG sahen das Verbot schon in weite Ferne gerückt.

4/10 Seit Montag liegen 421.000 interne Mails im Netz, viel Belangloses, aber darunter auch die Erwägungen und Entscheidungen der Parteiführung und ihrer Organe, allen voran des Schiedsgerichts, etwa in der Causa Helferich.

1/10 Der AfD-Leak könnte das Puzzleteil liefern, das für die Einstufung der AfD in Köln gefehlt hatte. Dort lag nur öffentliches Material vor, dem Gericht fehlten Nachweise aus der Innenansicht für Zurechnung und Prägung der Gesamtpartei. Das ändert sich jetzt.

2/10 Die Entscheidung des VG Köln im Frühjahr sprach von fehlenden Nachweisen für die zurechenbare Prägung. Verfassungsfeindliche Bestrebungen sind völlig unstreitig, die Frage war bisher, wie sich die Partei dazu verhält.

Wie die Brandmauer entbehrlich wird Einerseits: Wenn man eine Brandmauer um ein 40%+ Partei legt, werden Mehrheiten mit Treue zum Grundgesetz schwierig. Andererseits: Für den Ausgang des Verbotsverfahrens ist nur eine Frage ernstlich umstritten, nämlich ob die verfassungswidrigen Strömungen

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Zusammenarbeit geeignet ist. Ein Weg dorthin führt über das Verfahren zur Prüfung eines Verbotes. An dessen Ende steht entweder eine von radikalen Strömungen befreite Partei, die fortbesteht (Erfolg) oder nach Übernahme

der Macht durch die verfassungsfeindlichen Kräfte das eindeutige Verbot (auch Erfolg). In jedem Fall ist dann die fdGO Grundkonsens aller Parlamentsparteien und wir können beginnen, einander viel zu verzeihen.

Wie die Brandmauer entbehrlich wird Einerseits: Wenn man eine Brandmauer um ein 40%+ Partei legt, werden Mehrheiten mit Treue zum Grundgesetz schwierig. Andererseits: Für den Ausgang des Verbotsverfahrens ist nur eine Frage ernstlich umstritten, nämlich ob die verfassungswidrigen Strömungen

die gesamte Partei oder nur Teile prägen. Es müsste im Interesse von AfD und Demokratie sein, dass diese verfassungsfeindlichen Teile so wirksam abgegrenzt und ausgegrenzt werden, dass am Ende eine nachhaltig demokratische Partei übrig bleibt, die für Diskurs und

Ich bin gegen ein AfD-Verbot. Aber ich bin sehr für das Verfahren zur Prüfung und ich bin überzeugt, dass genau diese Konstellation das beste für die Partei, für den Parlamentarismus und unsere Demokratie ist. Entscheiden wird das BVerfG nicht über die heutige Partei, die wir in Gutachten

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wenn sich die Partei wirklich radikal verändert haben wird. Dafür braucht es mehr als ein Bekenntnis zum weichgespülten Programm. Da Art. 21 Abs. 2 GG auf Mitglieder und Anhänger abstellt, muss die Partei sich so verändern, dass sie für Feinde des Rechtsstaats abstoßend wird.

Wer die strafrechtliche Verfolgung von Andersdenkenden auch nur goutiert und in der AfD einen Verbündeten sieht, beweist, dass die Partei gegen die Verfassung vorgeht. Das wird für die AfD schwer werden und Flügelkämpfe wie in NRW werden zum Alltag - das Ergebnis entscheidet.

Ich bin gegen ein AfD-Verbot. Aber ich bin sehr für das Verfahren zur Prüfung und ich bin überzeugt, dass genau diese Konstellation das beste für die Partei, für den Parlamentarismus und unsere Demokratie ist. Entscheiden wird das BVerfG nicht über die heutige Partei, die wir in Gutachten

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Wenn sie - was viele für wahrscheinlicher halten - bei Beginn des Verfahrens ihren Opferkult und die Solidarisierung mit den Extremisten etabliert, steuert sie hingegen sicher auf das Verbot. Es ist ein faires Angebot und eine realistische Chance.

Ich habe Petitionen für das Verbotsverfahren unterschrieben, ich bin für die Prüfung. Ich würde mich aber freuen, wenn die AfD am Ende als demokratische Partei hervorgeht. Ich habe das Vertrauen in das Bundesverfasungsgericht, dass dieses Ergebnis nur dann im Urteil steht,

Ich bin gegen ein AfD-Verbot. Aber ich bin sehr für das Verfahren zur Prüfung und ich bin überzeugt, dass genau diese Konstellation das beste für die Partei, für den Parlamentarismus und unsere Demokratie ist. Entscheiden wird das BVerfG nicht über die heutige Partei, die wir in Gutachten

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Radikal demokratisiert und Wiedererrichtung der parteiinternen Brandmauer aus den Lucke-Zeiten oder eine trotzige, resolute Bewegung gegen die demokratische Grundordnung.

Sollte sie sich zurückbesinnen und die radikalen Kräfte wirksam isolieren (nicht lediglich kurz schweigen lassen) ist sie willkommen, am demokratischen Diskurs oder Regierungsbildungen teilzunehmen (ja, wirklich).

Ich bin gegen ein AfD-Verbot. Aber ich bin sehr für das Verfahren zur Prüfung und ich bin überzeugt, dass genau diese Konstellation das beste für die Partei, für den Parlamentarismus und unsere Demokratie ist. Entscheiden wird das BVerfG nicht über die heutige Partei, die wir in Gutachten

analysieren und bei der wir rätseln, ob nun die Bundespartei wirklich von den radikalen Kräften hinreichend geprägt ist. Die Entscheidung fällt über eine Partei, die sich dem Verfahren stellt und die Entscheidung treffen muss, was sie sein will.

Polizei ruft bei dir an: Ein Täter hat Nacktbilder von dir im Netz verteilt und bietet dich zum Sex an. Ermittlungen laufen. Du willst wissen, wo die Bilder sind, wer sie bekommen hat und warum ständig Männer auf deinem Insta-Account Kontakt aufnehmen. Vor

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Antrag: Wieder die gleichen Daten. Beschwerde bis zum Justizminister. Schließlich die Aussage: Es gibt keine weiteren Daten, es wurde vollumfänglich Akteneinsicht gewährt. Die Chatverläufe, die du bei der Polizei gesehen hast,

mit den Bildern und deinem Insta-Handle - angeblich nicht mehr in der Akte. Das muss stimmen, was die Staatsanwaltschaft da sagt, das haben die ja geprüft. Hat etwa die Polizei die Daten unterdrückt oder verloren? Gibt es eine vernünftige Erklärung? Wir fragen den Innenminister

Polizei ruft bei dir an: Ein Täter hat Nacktbilder von dir im Netz verteilt und bietet dich zum Sex an. Ermittlungen laufen. Du willst wissen, wo die Bilder sind, wer sie bekommen hat und warum ständig Männer auf deinem Insta-Account Kontakt aufnehmen. Vor

allem aber, willst du die Deepfake-Nudes löschen. Du beantragst Akteneinsicht - es gibt nur eine Auswertung ohne Quellen. Erneuter Antrag, es kommen Daten einer anderen Geschädigten. Neuer

Gesamte Öffentlichkeit vom Sportplatz ausschließen, um Frauen und Mädchen zu schützen? Ein Dilemma. Der Würzburger Sportplatz Sanderrasen soll künftig tagsüber für die Öffentlichkeit gesperrt und für Schulen reserviert sein. Angeblich kam es zu Catcalling oder Handyaufnahmen durch Männer.

Die Vorfälle waren meist am Nachmittag, aber nun wurde wohl entschieden, dass alle Männer und Frauen des Platzes verwiesen werden sollen. Die Maßnahme ist geeignet, aber ist sie auch das mildeste Mittel? Die Sportanlage hat Fußball- Basketball- und Volleyballfelder, 333 Meter Tartanbahn,

Bodyweight-Station und Rasenfeld. Die Entscheidung ist verstehbar, aber voraussichtlich unverhältnismäßig. Wir schränken unsere Freiheiten immer weiter ein, weil einzelne Regeln oder Anstand verletzen. Ideen?

Einladungen zum Wissensaustausch laufen meistens so ab: Ich erhalte ein spannendes Problem, die Gegenseite eine praktische Lösung.

Die Berliner Zeitung möchte nicht über "saure Froschfresse" und Ulf Poschardt und ihre falsche Zuschreibung an Jan Böhmermann sprechen; sie will auch nicht, dass der Spiegel darüber berichtet und versucht es zu einer Geschichte über Puff-Trinkgeld zu reframen. Bitte schaut dieses Video daher nicht.

Anwalt Jun reposted

Replying to @brodnig.bsky.social

Tolles Schlussplädoyer von @jun.de, Eckart von Hirschhausen & Jessica Flint: „Meine Stimme gehört mir, mein Gesicht gehört mir, mein Körper gehört mir“ 👏

Apollo ist empört, dass Hirschhausen die Forderung der AfD zur Segregation von Menschen mit Behinderung mit dem Dritten Reich verglich. Das Reactionvideo erreicht über 86.000 Aufrufe. Wollte Höcke bessere Sonderschulen oder gesündere Schulen ohne "störende Behinderte"?

Anwalt Jun@jun.de

Das Providerprivileg war im Jahr 2000 eine gute Idee, um Internet-Startups wie Google vor übermäßiger Haftung für Drittinhalte zu schützen. Heute ist das Prinzip ein unüberwindbarer Schutzwall, an dem Opfer von DeepFakes wie Eckart von Hirschhausen scheitern. Eine Reform ist dringend nötig.

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...etwas anderes gesagt (MDR-Sommerinterview): "...Gesunde Gesellschaften haben gesunde Schulen." "Unter anderem müssen wir das Bildungssystem auch befreien von Ideologieprojekten, beispielsweise der Inklusion, beispielsweise auch dem Gender-Mainstream-Ansatz."

"Alles das sind Projekte, die unsere Schüler nicht weiterbringen, die unsere Kinder nicht leistungsfähiger machen und die nicht dazu führen, dass wir aus unseren Kindern und Jugendlichen die Fachkräfte der Zukunft machen." Jetzt kann sich jeder überlegen, was gemeint war.

Apollo ist empört, dass Hirschhausen die Forderung der AfD zur Segregation von Menschen mit Behinderung mit dem Dritten Reich verglich. Das Reactionvideo erreicht über 86.000 Aufrufe. Wollte Höcke bessere Sonderschulen oder gesündere Schulen ohne "störende Behinderte"?

Anwalt Jun@jun.de

Das Providerprivileg war im Jahr 2000 eine gute Idee, um Internet-Startups wie Google vor übermäßiger Haftung für Drittinhalte zu schützen. Heute ist das Prinzip ein unüberwindbarer Schutzwall, an dem Opfer von DeepFakes wie Eckart von Hirschhausen scheitern. Eine Reform ist dringend nötig.

Apollo sagt, die AfD wolle doch nur bessere Sonderschulen und gezieltere Förderung der Menschen mit Behinderung. Wer das mit einer Diskriminierung gleichsetzt, habe ein ernstes Problem und das klingt sogar plausibel. Inklusion ist ja nicht alternativlos. Tatsächlich hatte aber Höcke am 9.8.2023 ...

Das Providerprivileg war im Jahr 2000 eine gute Idee, um Internet-Startups wie Google vor übermäßiger Haftung für Drittinhalte zu schützen. Heute ist das Prinzip ein unüberwindbarer Schutzwall, an dem Opfer von DeepFakes wie Eckart von Hirschhausen scheitern. Eine Reform ist dringend nötig.

Hallo Trade Republic, ihr seid da einer heißen Sache auf der Spur. Ihr verdächtigt uns, dass wir mit unserem Auskunftsbegehren die Erfolgsaussichten einer Klage von Peter gegen die Bank bewerten wollen. Genau so ist es.

Wir wollen wissen, welches Verschulden die Bank und welches Verschulden Peter trägt, denn davon hängt ab, wie eine Klage ausgehen würde. Ihr hattet jetzt viele Woche Zeit, den Sachverhalt zu prüfen und jetzt ist eure Antwort, dass ihr das Ergebnis lieber für euch behalten wollt?

Trade Republic will unbedingt verhindern, dass wir Informationen erhalten, mit denen man die Klageaussichten bewerten kann. Was mögen das für Informationen sein, die uns vorenthalten werden? youtu.be/FDpMONqq8Vs

youtu.beTrade Republic versucht zu verhindern, dass Peter die Erfolgsaussichen seiner Klage erkenntYouTube video by Anwalt Jun
Anwalt Jun@jun.de

#TradeRepublic beruft sich auf technische Probleme als Begründung, warum die Bank ihren Kunden falsche Auskünfte über ca. 99 TEUR verlorenes Geld gibt. Auskunft über korrekte Sicherheitsmaßnahmen will die Bank verweigern, weil damit Erfolgsaussichten einer Klage ermittelt werden könnten.